Donnerstag, 22. März 2012

bitte gepflegt zum Kampfsport

Für mich geht es gleich wieder zum Kampfsport. Das ist für meine Kondition und Figur irgendwie ansprechender als das Fitnessstudio. Zumindest habe ich in 3 Monaten Kampfsport bei gleicher Trainingsmenge 4 Kilo abgenommen während ich es im Studio gerade so halten konnte.
Aber worauf ich hinaus will. Meine Erfahrung (auch aus Jugendkampfsportzeiten) halt folgende Verhaltenshinweise mit sich gebracht - größtenteils aus Erfahrung.





1. Die meiste Kampfsportbekleidung ist weiß, außer du bist Ninja. Hat den Vorteil, dass man Blut herrlich darauf sieht. Aber leider auch Schweißflecken. Klar schwitzt man dabei...ist auch okay. Aber wenn die Flecken langsam sichtbar werden und auch das Waschen und Bleichmittel nichts mehr bringen...dann wird's ernsthaft Zeit für ein neues Outfit. Denn im gelben Outfit läufst du besser nicht rum - außer du heißt Uma Thurman und siehst mit 40 noch immer so aus wie die, dann kannst du auch im gelb müffeligem Anzug rumlaufen.

2. Nimm deinen Schmuck ab. Es ist einfach nicht schön anzusehen, wenn dein Gegner an dir vorbeifliegen sollte, aber um dich herumtänzelt, weil sein kleiner Finger sich in deiner Armbanduhr eingeklemmt hat. Das knackt komisch und meist ist die Uhr danach auch kaputt. Außerdem ist der Affentanz mit auf den Handrücken gedrehten Fingern echt nur halb so lustig, wie ihr ihn euch gerade vorstellt.

3. Schneide deine Nägel. Wie oben bereits erwähnt sieht man Blut sehr gut auf weißen Klamotten. Wenn es nicht dein eigenes ist und der Gegner vorm nächsten Kampf schon schwarze Blutflecken an deiner Klamotte entdeckt und du dazu sagst, dass es nicht deins ist, dann hast du den Kampf schon halb gewonnen. Aber: wenn es deins ist wirst du den Gegner verfluchen, der es gerade mit seinen scharfen Krallen geschafft hat deinen Fuß der länge nach an der Seite aufzuschlitzen, da dies eine schön empfindliche Stelle ist. Im übrigen dauert es einige Wochen bevor du dann deine Schuhe und Socken nicht mehr vollblutest.

4. Putz die Zähne. Zum einen ist ein weißes Siegerlächeln besser als eines mit Kümmelresten drin - zum anderen ist es bei Vollkontaktsport oder Kämpfen auf sehr naher Distanz einfach nicht schön zu wissen, was dein Gegenüber zuvor zu Essen hatte. Bei meinem letzten Kampfpartner war es definitv ein Burger von Burger King - ich würde sagen ein Long Chilli Cheese und dazu gab es Zwiebelringe. Da hält man freiwillig den Sicherheitsabstand ein.

5. und einer der wichtigsten Punkte: wenn du unter Medikamenten stehst...gehe nicht zum Training! Insbesondere Schmerzmittel (Ibu, Aspirin, Paracetamol,...) behindern dein eigenes Schmerzempfinden. Das bekommt dein Gegenüber aber um so mehr mit. Denn du verlierst einfach das Gefühl wo du zu weit gehst. Also wundere dich dann bitte nicht, wenn dein Gegenüber anfängt deine Extremitäten nach und nach außer Gefecht zu setzen, dass du nicht mehr stehen und gehen kannst.

In diesem Sinne: Good fight! Good night!

PS: nackter Kerl für die Quote

Kommentare:

  1. Ok, ich werds mir merken. Gilt das auch für Kneipenschlägereien?

    Welchen Kampfspocht machst du?

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  2. Bei Kneipenschlägereien wird's eh ekelig. Ab dem dritten Schlag in die Bauchregion ist dein Gegner meist eh am Kotzen ;-)

    Ich betreibe Wing Tsun Kung Fu.

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  3. *scrollt nach oben zurück* Ah, ja, ein nackter Kerl... ^^

    Krallen kommen beim Handball auch immer sehr gut an, wie das Schatzi zu berichten weiß - allerdings sind dort die Trikots wenigstens meist nicth weiß ;)

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  4. Kampfsport... Das würd ich gerne wie in Matrix lernen... ^^
    Oder halt einfach können... Hätte mir bestimmt so einiges erspart im leben...

    Sehr schöne Liste, die ich durchaus, trotz keinerlei Erfahrung, verstehen kann! ^^

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