Montag, 29. Oktober 2012

Evil Dead (2013)

Ich bin ja ein wahnsinnig großer Fan von Evil Dead. Im deutschen auch als Tanz der Teufel bekannt. Ich habe mir sogar den Low-Budget-Vorgänger "Cabin in the Woods" angesehen. Jetzt erscheint im nächsten Herbst das Remake. Ich habe heute den ersten Trailer in einigermaßen Qualität finden können und bin schon etwas enttäuscht. Mehr dazu nach dem Trailer


z.b nervt mich, dass sie die absolut coole Szene mit der Brücke verändert haben indem Sie den Weg überflutet haben, statt diese wie eine abstrakte Hand wirken zu lassen.
Auch das Abschneiden der Hand bzw. in diesem Fall schon Armes mit einem elektrischen Tranchiermesser statt der Kettensäge ist etwas seltsam. Zumal es ein Mädchen ist und nicht "Ash". Wo wir zum nächsten kommen...laut IMDB spielt niemand "Ash". Das heißt ein wirkliches Remake, für das es momentan gehandelt wird ist es gar nicht. Sam Raimi und Bruce Campbell stehen beide hinter der Kamera als Produzenten. Was ich vorerst schonmal gut heiße. Mir gefallen bislang Schnitt und Effekte SEHR gut, auch wenn mir das ganze noch zu wenig Zombie/Possessed/Splatter war, sondern mehr Ekel. Das hyped momentan ja bei den Horrorfilmen unglaublich seit Saw. Ist nicht so mein Fall, ich mag's da lieber subtiler, dafür blutiger. Jetzt bin ich noch auf den Humor gespannt, bzw. ob überhaupt Humor drin sein wird bzw. Gags und Wiedererkennung aus den ersten Teilen.

Naja...warten wir's ab. Es ist ja noch eine Weile hin. Der Drehort der ersten Filme wird übrigens des öfteren besucht. Leider steht die Hütte nicht mehr, aber der Kamin und das Loch für die "Luken"-Szenen ist noch gut erkennbar. Youtube-Videos davon gibt's auch, aber hier mal ein sehr netter Link von jemanden der meinen Suchergebnissen einer der ersten war und regelmäßig wohl noch besucht: http://www.jeanoroid.com/evildead/

In diesem Sinne: Happy Halloween!

Freitag, 19. Oktober 2012

total überraschend!

Nun...irgendwie macht amazon mich arm - aber auch glücklich. Zudem sind mehr und mehr Boten beschäftigt Dinge zu meiner Haustür zu tragen. Ich tue also auch etwas für deren Fitness. Ach was bin ich ein Held ;-)

Nun mal zu zwei lustigen Haustürgeschichten. Ihr alle kennt diese lustigen Zalando-Werbungen mit dem Geschrei, gell? Die Heldin und ich haben neulich dort auch bestellt. Zu den Anfägen war ich gar kein Freund davon. Markenschuhe zu wirklich überteuerten Preisen. Aber mittlerweile haben die auch sehr sehr gute Sachen für kleine und average-Preise. Also zack was bestellt. Als der Bote dann ankam, ich die Tür öffnete und das Paket sah, tief Luft holte stellte er eilig das Paket ab und hielt sich die Ohren zu. Mein Schrei brach durch ein Lachen ab.
Ich: "Passiert Ihnen das öfter?"
Er: "Wenn ich diese Pakete trage ständig."
Grinsen beiderseits. Die Schuhe sind übrigens wirklich klasse.

Geschichte zwei ist erst vorgestern passiert. Wir haben ja jetzt zwei Superhunde. Einer passt in die Transportbox, die wir haben, der zweite liegt genügsam daneben. Aber dafür müssen wir die Rücksitzbank umklappen und wir können dann nur eine Person hinten sitzen lassen. Ist irgendwie Mist. Also eine etwas großräumigere Kofferraumlösung musste her. Und wo findet man die? Na klar....bei Amazon. Günstig, schnell, das übliche bitte.
Wenige Tage später klingelt es und da ich Kopfhörer trug machten sich die Hunde durchaus lautstark bemerkbar. Ich flitzte nach unten zur Tür und ließ die Wuffis Sitz machen. Dann öffnete ich die Tür und vor mir Stand ein riesiges Paket mit der Transportbox und einer Abbildung einer deutschen Dogge. Wir haben zwar keine Dogge, aber die passen wohl auch darein. Hinter dem Paket stand ein Bote, den Kopf über den Rand des Pakets gereckt und grinste freudig.
Ich: "War jetzt nicht so überraschend, dass hier Hunde bellen oder?"
Er, nüchtern: "Nicht wirklich."

Ich liebe nette Boten, die auch mal Humor haben. Das Leben ist schon hart genug, da kann man auch mal ein Späßchen machen. In diesem Sinne: ein schönes Wochenende euch allen! Und lacht mal!

Dienstag, 2. Oktober 2012

Der Berater meines Schuhladens kann Gedanken lesen

Ich war heute beim Orthopäden. Seit einigen Wochen hatte ich vermehrt Knieschmerzen. Es wurde festgestellt, dass mein Bindegewebe schwach ist. Sprich ich brauch Einlagen.
Da ich eh schon unterwegs war habe ich gleich in dem entsprechenden Schuhladen angehalten und wurde vermessen und beraten. Der junge Berater war wirklich gut. Er schaute etwa 20 Sekunden auf meine Füße, dann in mein Gesicht.
Berater: "Was für Sorgen haben wir denn?"
Held: "Also ich habe Knieschmerzen!"
Berater: "Das hätte ich jetzt auch gesagt."
Held: "Dann haben Sie ja ein gutes Auge."
Berater: "Nicht nur das. Ich schätze sie hatten in jungen Jahren schonmal Einlagen."
Held: "Ja vor Ewigkeiten."
Berater: "Irgendwann - spätestens im Jugendalter - haben sie sich geweigert diese zu tragen. Entweder aus Peinlichkeit oder Schmerzen."
Held: "Schmerzen."
Berater: "Da hat jemand die Holzhammer-Einlagen verpasst..."
Er erzählte noch weiter, dass dies früher oft so gemacht wird, aber, dass wir uns eigentlich langsam ran arbeiten müssen. Ich habe das Recht auf 2 Einlagen pro Jahr mit Kassenärztlicher Unterstützung. Na dann mal los. Ich bin sehr gespannt wie schmerzhaft es diesmal wird. Drückt mir die Zehen.

Donnerstag, 27. September 2012

so still hier

Ja es war jetzt eine ganze Weile mal wieder still hier. Die Arbeit hatte Priorität und eine anstehende Nebentätigkeit drängt sich immer prägnanter in mein Leben. Derzeit leiden dadurch meine durchgeknallten und Fantasiereichen Hobbies. Wie dies nun weiter geht kann ich noch gar nicht genau sagen. Ich halte momentan die Füße still und lasse es auf mich zurollen.

Donnerstag, 13. September 2012

Hundecoaching leicht gemacht!

Heldenhaft war ich letzte Woche für die Heldin bei der Hundeschule eingesprungen. Wir haben nämlich jetzt einen zweiten Superdog! Sie ist noch ein Welpe und daher für eine Welpenspielstunde angemeldet. Die Hundeschule unserer Vertrauens, mit der wir gute Erfahrungen beim ersten Hund gemacht haben, hatte leider nicht genug Welpen für eine eigene Stunde. Daher sind wir auf einen anderen Verein in der Nähe ausgewichen.
Das Welpenspiel an sich ist in Ordnung, da kann man nicht viel falsch machen. Auf den Weg gibt's dann immernoch Hinweise und Erziehungsmethoden des "Fachmanns" - und da bin ich ja fast vom Glauben abgefallen.
Als Person kam mir dieser Mensch reichlich herablassend vor - nicht nur gegenüber mir, sondern auch den Hunden. Auch ging er nicht wirklich auf den einzelnen Hund ein. Einige Hunde brauchen entweder mehr Aufmerksamkeit und etwas mehr Einsatz als andere, aber bei ihm wird stets auf 100% gearbeitet. Ob ich nun eine deutsche Dogge mit 50kg Körpergewicht oder einen kleineren Hund mit gerade mal 5kg zurückziehe - da wird nicht lange gemessen, beide mit dem gleichen Ruck. Wobei ich diese im Fell-Geziehe sowieso nicht mag. Nach Ansicht dieses Lehrers hat der Hund auch weit unter dem Herrchen oder Frauchen zu stehen. Sicherlich - nicht auf Augenhöhe, dass ist klar. Ist immerhin ein Hund, aber die heutigen Hunde sind meist recht untergeordnet, wenn auch frech und probieren Grenzen aus. Das heißt aber nicht, dass ich über meinen Hund herrschen muss und ihn mit aller Gewalt zwingen muss. Da hat jemand ganz eindeutig Authorität mit Zorn und Respekt mit Angst verwechselt.
Beim Training eines "Nein" sind Zwicken und Klapse mit der flachen Hand keine Seltenheit bei ihm - da kriege ich echt Zustände. Wie soll mir denn mein Hund beim Streicheln vertrauen, wenn er Angst haben muss gleich wieder eine Schelle zu bekommen? Bei meinem Gastauftritt kam die Frage auf, was zu tun sei, wenn der Hund mir keine Aufmerksamkeit schenkt, wenn er etwas nicht anknabbern soll o.Ä. - stolz dies bereits zu wissen bellte eine Hundebesitzerin der Spielstunde: "Eine mit Nägeln gefüllte Dose neben den Hund werfen!". Der "Fachmann" freute sich über die Antwort und bestätigte. Ich stelle mir gerade vor, wie ein Hund der in jungen Jahren regelmäßig mit diesen Methoden erschreckt wird einen Wesenstest bestehen soll...*kopfschüttel*
Ich frage mich, ob dieser Mensch sich jemals mit Psychologie oder Hundepsychologie auseinander gesetzt hat.

Neben den Erziehungsmethoden will ich aber auch noch auf seine Eigenschaften als Coach eingehen. Nach einer Situation wo er einen Hund grob am Fell nach hinten gezogen hatte, weil er etwas nicht tun sollte: Wenn ich dann mit einem herablassenden Ton und fordernd hervorgeschobenen Kinn und zurückgestreckten Schultern die Frage stelle: "Hatte jemand von Ihnen ein Problem damit, dass der Hund grob angefasst wurde?" - dann unterdrücke ich jede Antwort bereits im Keim, da ersichtlich ist, dass ich nur auf eine Konfrontation aus bin. Das ist eine rethorisches Killerfrage. Und wer will sich mit dem Leiter der einzigen Welpenspielstunde weit und breit in einem solchen Moment schon anlegen? Einige Sekunden nachdem die Situation sich gelöst hat flüsterte mir eine Frau: "Stört keinen - wir sind ja alles herzlose Menschen.". Auch ich habe nichts gesagt - es war nicht mein Hund und ich war nur Gast. Der verdammte Anstand hielt mich zurück.

Fazit: Wir nehmen die ca. 10 Stunden Welpenspielstunden mit - das war bei unserem ersten Hund leider etwas zu spät. Auch verknusen wir die Erziehungsmethoden und Anti-Sympathi gegenüber des Hundelehrers. Das war aber wahrscheinlich das letzte Mal, dass wir dort gesehen wurden. Positives Feedback wird's wohl keines geben.

Sonntag, 26. August 2012

Frühstück

Ich liebe es. Gar nicht mal wegen dem süßen Essen - es ist mehr die Stimmung bzw. Atmosphäre. Sei es das ganz frühe Frühstück, während die Sonne aufgeht und es noch diesig ist. Der Nebel sich von den Feldern löst und man gemütlich aus dem Küchenfenster schaut und dabei seinen dampfenden Kaffee genießt.
Etwas später gemütlich mit der Frau, Freundin oder Freunden. Das artet gerne mal über mehrere Stunden aus.
Das Hotelfrühstück bei dem alles vom Koch fein säuberlich vorgebereitet wurde und dann heiß serviert wird.
Das Frühstück im Café - geliehene Zeitung, viele geschäftstüchtige Leute. Der Duft von ständig frisch aufbereitetem Kaffee. Das entspannte Klima, wenn man die Leute mit dem Coffee-to-go beobachtet.
Ich liebe es!

Montag, 6. August 2012

Star Wars: Das große Fressen

Dies ist der erste Teil zu einer Hintergrundgeschichte rund um meine Kopfgeldjägerin im Star Wars Universum (SWTOR). Ich hoffe es gefällt.
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Die schweren dunkelblauen Panzerstiefel rutschten langsam von der verkratzten Konsole der Mantis. Cortess richtete sich auf, nahm einen Schluck des kalten Chav der auf der Konsole stand und verzog das Gesicht. Sie war schlank, sportlich gebaut, hatte hellgraue Augen und volle Lippen. Die Haut war blass und über ihrem rechten Auge war ein Implantat zu sehen. „Chav ist definitiv nur heiß genießbar“, besann sie sich. Das Comlink kratzte und die Stimme von Solik Brarr war zu hören: "Es ist soweit. Der Konvoi erreicht Phase eins.". Cortess lehnte sich vor, nicht nur, dass die Rüstung ihr heute schwerer vorkam, nein auch der schlechte Schlaf machte ihr zu schaffen. Seit zwei Tagen lungerte sie jetzt auf diesem Asteroidenfelsen rum. Der Konvoi für "Das große Fressen" hatte reichlich Verspätung.
"Das große Fressen" war ein Treffen mittelmäßiger Kopfgeldjäger, Söldner, Schmuggler und alles was noch ein kampffähiges Schiff besaßen, um einmal im Jahr einen groß angelegten und mit Tricks von Solik Barr umgelenkten Konvoi auseinander zu nehmen. Die Beute wurde nicht fair geteilt, Überlebene gibt es wenig und wenn doch, dann werden diese zumeist als Sklaven gehalten oder verkauft. Cortess konnte von allem etwas gebrauchen. Sie war ausgebrannt, hatte kein Geld eine Crew anzuheuern und zudem hatte sie schlechte Laune vom Rumsitzen. Sie rief über ihre Schulter in den Maschinenraum: „2V! Komm hier rauf! Es geht los.“. Sie machte einige letzte Checkläufe bevor sie die Triebwerke zündete. 2V-R8, der Schiffsdroide dackelte ins Cockpit und machte es sich auf dem Co-Pilotensitz bereit. Das Schiff, eine D5-Mantis in recht ramponiertem Zustand löste sich vom Asteroiden als das Angriffssignal eintraf. Sie umflog einige Asteroiden und kontrollierte dauerhaft den Einsatzmonitor. Die ersten Schiffe feuerten bereits ihre Markiersonden auf einige Container. Zwei dieser Sonden hatte Cortess für sich vorbereitet. Im Prinzip war das Vorgehen einfach – jeder der etwas von dem Kuchen bekommen möchte markiert seine Beute mit einer dieser Sonden und ist dafür verantwortlich in der vorgegeben Zeit diese Beute einzusacken. Schafft man es nicht gibt es eine Karenzzeit in der die nicht eingesammelte oder angedockte Ware für alle frei zur Verfügung steht. So hat jeder eine Chance auf Beute.
Die Mantis schoss direkt vor dem Bug einiger größerer Transporter vorbei, die seitlich auf den Konvoi zuhielten. Dies wird sicherlich einige der Captains verärgert haben, aber sie selbst hatte es auf zwei Container abgesehen. Einer den sie direkt in den Frachtraum ziehen konnte und einen weiteren zum Andocken. Dicht hinter ihr folgte ein Trupp schneller Jäger. Vermutlich Späher, die die beste Beute markieren sollten bevor Transporter folgten. Die Konsole vor 2V leuchtete grün auf – zwei passende Container waren gefunden. Aus der Unterboden-Raketenabschussvorrichtung, die von Cortess für diesen Einsatz umfunktioniert wurde, schossen die zwei Markiersonden und trafen. Der erste Container war an einen Transporter angedockt, der zweite wurde nur gezogen. Sie steuerte die Mantis über den ersten Container und klappte das untere Triebwerk ein. Sie griff ihren mandalorianischen Helm neben sich, den sie sich einst mühevoll verdiente und sprang mit einem Befehl zu 2V auf: „Halte das Schiff schön gerade über diesen Container. Wir haben nicht viel Zeit.“.
Sie rannte zur Rückseite des Schiffes, sprang über eine Reling gut zwei Meter in die Tiefe, dann rutschte sie eine Leiter hinab in den Frachtraum. Sie rannte zur Ladeluke, versiegelte den Frachtraum mit einem Barriereschild und öffnete die große Luke. Während diese herunterfuhr machte sie mehrere Seile einer Seilwinde bereit und hielt sie fest in den Händen. Sie hatte keine Crew, also musste sie das Entermanöver selbstständig durchführen. Als die Ladeluke herabgelassen war lief sie hinüber und blickte nach unten. Direkt unter ihr war der zweite Container, der gezogen wurde und der freie Weltraum. Sie atmete tief durch und stieß sich Kopfüber durch den Barriereschild direkt auf den Container zu. Sie Seile in der Hand korrigierte sie mit einem kurzem Schub ihres Rucksack-Jet-Packs die Flugbahn bevor sie auf den Container stieß. Mit einem kurzen Tastendruck an die Stiefel aktivierte sie das Gravitationsfeld an den Sohlen und lief auf die erste Ecke des Containers zu. Sie stieß das spitze Ende des ersten Seiles in die Ecke, drückte einen Knopf und eine kleine Sprengladung stieß einen Bolzen in das Gehäuse, der auf der Innenseite wie ein Haken aufplatzte. Sicherlich nicht die eleganteste Variante und sie hoffte der unbekannten Ladung würde dies nichts ausmachen. Den Vorgang wiederholte sie bei den anderen drei Ecken ebenfalls. Dann stellte sie sich an den Rand des Containers mit Blickrichtung der Flugrichtung des Convois. Die meisten hatten bereits einige Schiffe geentert. Direkt vor ihr erkannte sie die Jäger, die sie vorhin verfolgten. Einige Shrikk-Piraten machten sich daran die Ladung zu übernehmen, indem sie den Transporter von seiner Crew befreiten. Cortess griff einen ihrer schweren Laserblaster und rief ins Comlink: „2V, zieh die Kiste rein!“. Sofort erhob sich der Container unter ihren Füßen Richtung des Laderaums. Sie sprang ab zum vorderen Container, machte dabei eine elegante Vorwärtsrolle und zerschoss mit einem Schuss die Verankerung zum vorderen Container und dessen Zugmaschine. Sie landete und über ihrem Kopf waren vier weitere Seile mit Haken unter der Mantis verspannt. Cortess löste sie eilig. Sie fielen herab und baumelten lose über den Ecken des Containers. Sie hatte das erste Seil gegriffen und rannte zur ersten Ecke. Dann weiter zur zweiten – das Seil hing etwas außerhalb der Reichweite des Containers. Cortess sprang hinaus es zu greifen und hielt sich daran fest. Wenn sie abrutschen würde hätte sie nicht genug Energie in ihrem Jet-Pack, um weite Strecken zu überwinden oder gar Luftreserven zu überleben. Ein kurzer Kontrollschub brachte sie wieder an den Container in den sie den Haken rammte. Der dritte Haken stellte kein Problem dar. Gerade als sie den vierten greifen wollte leuchtete an ihrer Armkonsole ein gelbes Licht auf – die Karenzzeit hatte begonnen. Sie wollte gerade den Haken in den Container rammen als ein Laserschuss das Seil zerfetzte. Auch die anderen drei Seile wurden gekappt und die Shrikk-Piraten sprangen über auf ihren Container. Cortess hob instinktiv ihre Blaster und schoss mit geschickten Schüssen die ersten beiden Piraten über die Kante. Jedoch hatte sie nicht bemerkt, dass bereits zwei weitere den Container unter ihr an den davor fliegenden Transporter gekoppelt hatten. „Diese Irren wollen doch tatsächlich einfach die beiden Transporter komplett stehlen!“, dachte sie sich. Die Armkonsole leuchtete rot. Zeit zum Abflug. Cortess fluchte innerlich, zuckte zusammen und gab den Befehl: „Abflug.“. Sofort drehte sie um, steckte die Blaster ins Holster und griff beim Absprung des Containers nach einem der hinteren Seile. Der Schwung und die Seillänge katapultierten sie hinter das Schiff und auf Höhe der Ladeluke. Ein weiterer Schub aus dem Rucksack-Jet-Pack beförderte sie hinter den Barriereschild und sie landete hart vor dem Container, da hier die Schwerkraft bereits wieder eingeschaltet war. Beim Abflug sah sie aus der geöffneten Ladeluke wie die Shrikk-Piraten sich mit dem zweiten Teil ihrer Beute davon machten. Sie knirschte mit den Zähnen und schwor Rache.