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Mittwoch, 26. Juni 2013

omg

Wenn das so weiter geht entwickelt sich das ganze hier noch zu einem Modeblog ...oder einem für durchgetragene Strumpfhosen-Fetische.
Ich war gestern in der Großstadt....also die echte größere in der Nähe. Um meine geheime Identität nicht zu gefährden nenne ich sie einfach mal Metro-City. Ich bin ein paar mal im Monat dort, aber zwischenzeitlich hatte ich jetzt eine vierwöchige Pause. Kommt man dann mal wieder dahin gibt es erstmal einen Kulturschock was für Mode gerade so getragen wird. Durch Pinterest bin ich relativ auf dem laufenden was auf dem Weltmarkt so los ist an Klamotten, allerdings kommt die vergewaltigte Version davon ja nur auf die Straßen.
Strumpfhosen sind ja jetzt ganz aktuell hier in Metro-City. Waren sie schon eine Weile, wurden aber um die Hüften von Hotpants oder dem Oberteil verdeckt. Das ist jetzt Out, man zeigt sein Popoles jetzt öffentlicher. Dies hat natürlich diverse künstlerische Ausprägungen, die ich heute ein wenig vorstellen möchte. Auf Bilder musste ich zwecks Entgehen einer Anzeige verzichten.

Variante Arsch frisst Strumpfhose
Die Strumpfhose ist so eng gewählt, dass beide Arschbacken gut zur Geltung kommen. Ähnlich gut wie bei Yoga-Pants, für die es tatsächlich einen eigenen Fetisch mittlerweile im Netz gibt. Könnte man sich dran gewöhnen, leider musste ich feststellen, dass das Mädel so ca. 15 war, als es sich umdrehte. Als Elternteil hätte es dann die obligatorische Abmahnung für sowas gegeben.


Variante Nylon und was kurzes drüber
Wenigstens wird bei diesem Stil noch etwas über die Hüften getragen. Leider ist dieses Kleidungsstück viel zu kurz, weswegen man bei der Nylonstrumpfhose den Schnitt der Bemusterung zum Unbemusterten Teil gut sehen kann und etwa 10cm mehr. Der unbemusterte Teil beginnt normalerweise 3/4 auf dem Oberschenkel über dem Knie. Nur knapp darüber beginnt der "Schritt" - also sagen wir mal die Verbindung zwischen linkem und rechtem Bein. Sieht man den unbemusterten Teil und den Schritt unter dem Minirock, dann war's zu wenig Stoff beim Minirock.

Variante reinstecken
Hierbei wird die Bluse o.Ä. einfach in die Strumpfhose gesteckt und diese möglichst weit nach oben gezogen. Bis knapp unter den Bauchnabel ist perfekt, ähnlich wie bei Corsagenhosen. Soll angeblich die Form der Frau betonen, formt aber eher einen Birnenhintern, die ja nicht wirklich toll sind und nur genehmigt bei Frauen über 45 ;-)

Variante durchsichtig + reinstecken
Ähnlich nur mit Schlüpper hier bereits gesehen verdeckt die reingesteckte Bluse o.Ä. jetzt den Blümchenschlüpper, wird aber nicht weniger gesehen, denn die Strumpfhose ist vornehmlich am Hintern reichlich durchgetragen und fast durchsichtig. So gesehen und fast gestorben.

Dennoch habe ich einige gesehen, die diesem Trend trotzen und auch sehr hübsch gekleidet waren. Auch bei den Herren ist mehr und mehr mein Leitsatz anzumerken.





Bildquellen: http://www.aaronswansonpt.com/ + http://thetreasuregentleman.wordpress.com/

Donnerstag, 2. Mai 2013

es knistert...

...in meinem Blog.
Es war nach Feierabend. Ich hatte einen langen und anstrengden Tag beim Kunden und danach noch ein Essen mit zwei Kollegen, bevor ich endlich in mein Stammhotel einchecken konnte. Eine neue Bedienung empfing mich und zwei weitere bayrische Gäste sehr freundlich. Sie wollte uns die Zimmer zeigen, wobei mir hätte man ja nur die Nummer sagen brauchen. Mit ausgestrecktem Arm deutete sie den Gang hinab mit den Worten: "Ihres ist da vorne links.", ich folgte dem Blick. Zimmer 16, alles klar. Ich ging los, öffnete die Tür weit und trat ein. Die Schlüssel stecken von innen, da das Hotel so klein, überschaubar und familiär ist, dass es keine gesonderte Ausgabe am Tresen gibt. Ich trat also ein.
Nach einem schnell Schritt in das Zimmer stolperte ich kurz und schaute zu Boden. Da lag ein kleiner aber durchaus heißer BH - augenscheinlich eilig abgeworfen. Dann ein Blick nach oben. Auf dem Bett lag eine bruenette schlanke Dame. Die langen Haare weit und wild über das Bett verteilt. Die Augen halbgeschlossen, den Mund lustvoll ein wenig geöffnet. Ihr nackter Körper bewegte sich rhythmisch vor und zurück und ihre festen Brüste wippten leicht schaukelnd dazu. Von mir aus gesehen hinter ihr hockte ein junger Hüpfer und hielt ihre Fußfesseln weit gespreizt in die Höhe. Er stieß fest zu und ihr schien es sichtlich Spaß zu bereiten. Die beiden sahen nicht sonderlich verwundert über mein Eintreffen aus. Auch von Überraschung keine Spur.
Ich wollte dann aber doch nicht so aufdringlich sein und weiter zuschauen, außerdem hatte ich keine Knabbersachen dabei. Ich brachte nur ein kurzes aber hörbares "Sorry!" hervor und verließ rückwärts den Raum und schloss die Tür. Der Bedienung sagte ich dann: "ich glaube das ist das falsche Zimmer.". Sie antwortete: "Ja ähm. Zimmer 20 bitte gegenüber. Ich habe eine links-rechts-Schwäche." - "zu meinen Gunsten", dachte ich.
Ich bezog das Zimmer. Als ich später nochmal an dem Tresen im Foyer ankam und sie dort stand und nichts zu tun hatte erzählte ich ihr von den beiden. Sie musste grinsen, lief aber dennoch ein wenig rot an, musste dann aber doch noch breiter lächeln.
Also ich hab mich köstlich amüsiert.