Ich liebe es. Gar nicht mal wegen dem süßen Essen - es ist mehr die Stimmung bzw. Atmosphäre. Sei es das ganz frühe Frühstück, während die Sonne aufgeht und es noch diesig ist. Der Nebel sich von den Feldern löst und man gemütlich aus dem Küchenfenster schaut und dabei seinen dampfenden Kaffee genießt.
Etwas später gemütlich mit der Frau, Freundin oder Freunden. Das artet gerne mal über mehrere Stunden aus.
Das Hotelfrühstück bei dem alles vom Koch fein säuberlich vorgebereitet wurde und dann heiß serviert wird.
Das Frühstück im Café - geliehene Zeitung, viele geschäftstüchtige Leute. Der Duft von ständig frisch aufbereitetem Kaffee. Das entspannte Klima, wenn man die Leute mit dem Coffee-to-go beobachtet.
Ich liebe es!
Sonntag, 26. August 2012
Montag, 6. August 2012
Star Wars: Das große Fressen
Dies ist der erste Teil zu einer Hintergrundgeschichte rund um meine Kopfgeldjägerin im Star Wars Universum (SWTOR). Ich hoffe es gefällt.
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Die schweren dunkelblauen Panzerstiefel
rutschten langsam von der verkratzten Konsole der Mantis. Cortess richtete sich
auf, nahm einen Schluck des kalten Chav der auf der Konsole stand und verzog
das Gesicht. Sie war schlank, sportlich gebaut, hatte hellgraue Augen und volle
Lippen. Die Haut war blass und über ihrem rechten Auge war ein Implantat zu sehen.
„Chav ist definitiv nur heiß genießbar“, besann sie sich. Das Comlink kratzte
und die Stimme von Solik Brarr war zu hören: "Es ist soweit. Der Konvoi
erreicht Phase eins.". Cortess lehnte sich vor, nicht nur, dass die
Rüstung ihr heute schwerer vorkam, nein auch der schlechte Schlaf machte ihr zu
schaffen. Seit zwei Tagen lungerte sie jetzt auf diesem Asteroidenfelsen rum.
Der Konvoi für "Das große Fressen" hatte reichlich Verspätung.
"Das große
Fressen" war ein Treffen mittelmäßiger Kopfgeldjäger, Söldner, Schmuggler
und alles was noch ein kampffähiges Schiff besaßen, um einmal im Jahr einen
groß angelegten und mit Tricks von Solik Barr umgelenkten Konvoi auseinander zu
nehmen. Die Beute wurde nicht fair geteilt, Überlebene gibt es wenig und wenn
doch, dann werden diese zumeist als Sklaven gehalten oder verkauft. Cortess
konnte von allem etwas gebrauchen. Sie war ausgebrannt, hatte kein Geld eine
Crew anzuheuern und zudem hatte sie schlechte Laune vom Rumsitzen. Sie rief
über ihre Schulter in den Maschinenraum: „2V! Komm hier rauf! Es geht los.“.
Sie machte einige letzte Checkläufe bevor sie die Triebwerke zündete. 2V-R8,
der Schiffsdroide dackelte ins Cockpit und machte es sich auf dem
Co-Pilotensitz bereit. Das Schiff, eine D5-Mantis in recht ramponiertem Zustand
löste sich vom Asteroiden als das Angriffssignal eintraf. Sie umflog einige Asteroiden
und kontrollierte dauerhaft den Einsatzmonitor. Die ersten Schiffe feuerten
bereits ihre Markiersonden auf einige Container. Zwei dieser Sonden hatte
Cortess für sich vorbereitet. Im Prinzip war das Vorgehen einfach – jeder der
etwas von dem Kuchen bekommen möchte markiert seine Beute mit einer dieser
Sonden und ist dafür verantwortlich in der vorgegeben Zeit diese Beute
einzusacken. Schafft man es nicht gibt es eine Karenzzeit in der die nicht
eingesammelte oder angedockte Ware für alle frei zur Verfügung steht. So hat
jeder eine Chance auf Beute.
Die Mantis schoss direkt
vor dem Bug einiger größerer Transporter vorbei, die seitlich auf den Konvoi
zuhielten. Dies wird sicherlich einige der Captains verärgert haben, aber sie
selbst hatte es auf zwei Container abgesehen. Einer den sie direkt in den
Frachtraum ziehen konnte und einen weiteren zum Andocken. Dicht hinter ihr
folgte ein Trupp schneller Jäger. Vermutlich Späher, die die beste Beute
markieren sollten bevor Transporter folgten. Die Konsole vor 2V leuchtete grün
auf – zwei passende Container waren gefunden. Aus der Unterboden-Raketenabschussvorrichtung,
die von Cortess für diesen Einsatz umfunktioniert wurde, schossen die zwei
Markiersonden und trafen. Der erste Container war an einen Transporter
angedockt, der zweite wurde nur gezogen. Sie steuerte die Mantis über den
ersten Container und klappte das untere Triebwerk ein. Sie griff ihren mandalorianischen
Helm neben sich, den sie sich einst mühevoll verdiente und sprang mit einem
Befehl zu 2V auf: „Halte das Schiff schön gerade über diesen Container. Wir
haben nicht viel Zeit.“.
Sie rannte zur Rückseite
des Schiffes, sprang über eine Reling gut zwei Meter in die Tiefe, dann
rutschte sie eine Leiter hinab in den Frachtraum. Sie rannte zur Ladeluke,
versiegelte den Frachtraum mit einem Barriereschild und öffnete die große Luke.
Während diese herunterfuhr machte sie mehrere Seile einer Seilwinde bereit und
hielt sie fest in den Händen. Sie hatte keine Crew, also musste sie das
Entermanöver selbstständig durchführen. Als die Ladeluke herabgelassen war lief
sie hinüber und blickte nach unten. Direkt unter ihr war der zweite Container,
der gezogen wurde und der freie Weltraum. Sie atmete tief durch und stieß sich
Kopfüber durch den Barriereschild direkt auf den Container zu. Sie Seile in der
Hand korrigierte sie mit einem kurzem Schub ihres Rucksack-Jet-Packs die
Flugbahn bevor sie auf den Container stieß. Mit einem kurzen Tastendruck an die
Stiefel aktivierte sie das Gravitationsfeld an den Sohlen und lief auf die
erste Ecke des Containers zu. Sie stieß das spitze Ende des ersten Seiles in die
Ecke, drückte einen Knopf und eine kleine Sprengladung stieß einen Bolzen in
das Gehäuse, der auf der Innenseite wie ein Haken aufplatzte. Sicherlich nicht
die eleganteste Variante und sie hoffte der unbekannten Ladung würde dies
nichts ausmachen. Den Vorgang wiederholte sie bei den anderen drei Ecken
ebenfalls. Dann stellte sie sich an den Rand des Containers mit Blickrichtung
der Flugrichtung des Convois. Die meisten hatten bereits einige Schiffe
geentert. Direkt vor ihr erkannte sie die Jäger, die sie vorhin verfolgten.
Einige Shrikk-Piraten machten sich daran die Ladung zu übernehmen, indem sie
den Transporter von seiner Crew befreiten. Cortess griff einen ihrer schweren
Laserblaster und rief ins Comlink: „2V, zieh die Kiste rein!“. Sofort erhob
sich der Container unter ihren Füßen Richtung des Laderaums. Sie sprang ab zum
vorderen Container, machte dabei eine elegante Vorwärtsrolle und zerschoss mit
einem Schuss die Verankerung zum vorderen Container und dessen Zugmaschine. Sie
landete und über ihrem Kopf waren vier weitere Seile mit Haken unter der Mantis
verspannt. Cortess löste sie eilig. Sie fielen herab und baumelten lose über
den Ecken des Containers. Sie hatte das erste Seil gegriffen und rannte zur
ersten Ecke. Dann weiter zur zweiten – das Seil hing etwas außerhalb der
Reichweite des Containers. Cortess sprang hinaus es zu greifen und hielt sich
daran fest. Wenn sie abrutschen würde hätte sie nicht genug Energie in ihrem Jet-Pack,
um weite Strecken zu überwinden oder gar Luftreserven zu überleben. Ein kurzer
Kontrollschub brachte sie wieder an den Container in den sie den Haken rammte.
Der dritte Haken stellte kein Problem dar. Gerade als sie den vierten greifen
wollte leuchtete an ihrer Armkonsole ein gelbes Licht auf – die Karenzzeit
hatte begonnen. Sie wollte gerade den Haken in den Container rammen als ein
Laserschuss das Seil zerfetzte. Auch die anderen drei Seile wurden gekappt und
die Shrikk-Piraten sprangen über auf ihren Container. Cortess hob instinktiv
ihre Blaster und schoss mit geschickten Schüssen die ersten beiden Piraten über
die Kante. Jedoch hatte sie nicht bemerkt, dass bereits zwei weitere den
Container unter ihr an den davor fliegenden Transporter gekoppelt hatten. „Diese
Irren wollen doch tatsächlich einfach die beiden Transporter komplett stehlen!“,
dachte sie sich. Die Armkonsole leuchtete rot. Zeit zum Abflug. Cortess fluchte
innerlich, zuckte zusammen und gab den Befehl: „Abflug.“. Sofort drehte sie um,
steckte die Blaster ins Holster und griff beim Absprung des Containers nach
einem der hinteren Seile. Der Schwung und die Seillänge katapultierten sie
hinter das Schiff und auf Höhe der Ladeluke. Ein weiterer Schub aus dem Rucksack-Jet-Pack
beförderte sie hinter den Barriereschild und sie landete hart vor dem
Container, da hier die Schwerkraft bereits wieder eingeschaltet war. Beim
Abflug sah sie aus der geöffneten Ladeluke wie die Shrikk-Piraten sich mit dem
zweiten Teil ihrer Beute davon machten. Sie knirschte mit den Zähnen und schwor
Rache.
Tags:
Star Wars
Dienstag, 31. Juli 2012
The Dark Knight Rises
*SPOILERALARM*
Achtung! In diesem Review wird unweigerlich ein wenig gespoilert. Es tut mir Leid, aber sonst kann ich nicht auf für mich wichtige Details des Reviews eingehen! Wer sich vom Film noch überraschen lassen möchte sollte jetzt nicht mehr weiter lesen.
*SPOILERALARM*
Ewig lange habe ich nun auf den dritten Teil der Batman-Nolan-Reihe gewartet. Spoiler habe ich so gut wie möglich versucht zu vermeiden. Daher die Warnung von eben. Was mir zu Ohren kam war ein gräsliches Storytelling. Dem kann ich aber nur widersprechen - wenn man über einige größere Plotlöcher mal hinweg sieht. Ja anfangs ist man auf Grund von vielen neuen Charakteren und wirren einzelnen Plotsträngen verwirrt, aber nicht überfordert. Die 2:45 Stunden haben ihren Grund! Alles in allem gefiel mir die Story ganz gut. Es wurden einige Elemente der Comics aufgegriffen, die man auch eindeutig am Screenplay sieht - Szene erster Bane/Batman-Kampf. Auch die lange Zeitspanne in der der Film stattfindet ist nachvollziehbar - spätestens ab dem Tumbler im Schnee.
Schauspielerisch ist es eine Mischung aus meisterlich und so lala. Durchschnittlich gut arbeiten dort Hardy (trotz Maske) - seine Synchronstimme ist allerdings gar nicht passend finde ich. Wobei ich das Original nur aus den Trailern kenne und da ist sie fast nicht verständlich. Bale als gewohnt guter Batman und den Bruce Wayne kauft man ihm auch ab, auch wenn etwas farblos. Die hervorgehobene Rolle des Blake ist nett, erklärt sich aber erst zum Ende...dazu komme ich noch. Herausragend fand ich Michael Caine alias Alfred - tolle denkwürdige Szenen. Anne Hathaway spielt ihre Rolle als Selina Kyle gekonnt gut, allerdings das Alter-Ego Catwoman schlecht. Wobei das lieblos gestaltete Outfit von Catwoman den Rest gibt. Da sind wir auch schon bei den Rollen. Sehr schön untergebracht finde ich Talia. Wer die Comics kennt hat da zwar was kommen sehen, aber nicht direkt so. Lucius Fox mit seiner Zauberkiste kommt etwas lasch daher und wurde reichlich in seiner Genialität geknickt, denn egal wie geheim oder wichtig es war - alles kam raus oder wurde zerstört *kopfschüttel*. Ich war sehr erfreut als ich damals hörte Bane wird kein stumpfer Charakter sondern erhält die hohe Intelligenz aus den Comics - hat er. Aber leider nicht mehr seinen Körper. Ja Nolan setzt die Charaktere in eine funktionierende Welt, aber Bane ist nunmal ein körperlicher Über-Charakter und das kommt leider nicht zur Geltung.
Hans Zimmers Soundtrack weiß wie gewohnt zu begeistern. Stimmig, aufbauend auf die Vorgänger - also mit hohem Wiedererkennungswert. Der Bane-Sing-Sang ("Fishy Fishy Pasta Pasta" oder so) kommt erdrückend hinzu und macht viel Stimung.
Nun das was mir irgendwie nicht im Film gefällt: das Ende. Die letzten gefühlten 10 Minuten. Jaaaa die Saga endet. Ja da steht ein Grabstein und eine Statue - aber hätte man es damit nicht gut sein lassen können? Musste die Nachfolge geklärt werden und dann auch noch so, dass man sich vom Comic entfernt? Nolan sagte, dass es keinen Robin geben wird, aber die Fans so zu ficken war schlicht unfair - entschuldigt die Wortwahl, aber irgendwie war die Erwähnung des Namens ein virtueller Mittelfinger gegenüber mir als Fan in einem sonst großartigem Film.
Fazit: Toller Film, sehenswert, ein absolutes Muss für Fans der Reihe, wenn auch starke Schwächen.
Punktabzug in der Note für verspielte Chancen in den Charakteren und dem Ende.
Note: 2-
Achtung! In diesem Review wird unweigerlich ein wenig gespoilert. Es tut mir Leid, aber sonst kann ich nicht auf für mich wichtige Details des Reviews eingehen! Wer sich vom Film noch überraschen lassen möchte sollte jetzt nicht mehr weiter lesen.
*SPOILERALARM*
Ewig lange habe ich nun auf den dritten Teil der Batman-Nolan-Reihe gewartet. Spoiler habe ich so gut wie möglich versucht zu vermeiden. Daher die Warnung von eben. Was mir zu Ohren kam war ein gräsliches Storytelling. Dem kann ich aber nur widersprechen - wenn man über einige größere Plotlöcher mal hinweg sieht. Ja anfangs ist man auf Grund von vielen neuen Charakteren und wirren einzelnen Plotsträngen verwirrt, aber nicht überfordert. Die 2:45 Stunden haben ihren Grund! Alles in allem gefiel mir die Story ganz gut. Es wurden einige Elemente der Comics aufgegriffen, die man auch eindeutig am Screenplay sieht - Szene erster Bane/Batman-Kampf. Auch die lange Zeitspanne in der der Film stattfindet ist nachvollziehbar - spätestens ab dem Tumbler im Schnee.
Schauspielerisch ist es eine Mischung aus meisterlich und so lala. Durchschnittlich gut arbeiten dort Hardy (trotz Maske) - seine Synchronstimme ist allerdings gar nicht passend finde ich. Wobei ich das Original nur aus den Trailern kenne und da ist sie fast nicht verständlich. Bale als gewohnt guter Batman und den Bruce Wayne kauft man ihm auch ab, auch wenn etwas farblos. Die hervorgehobene Rolle des Blake ist nett, erklärt sich aber erst zum Ende...dazu komme ich noch. Herausragend fand ich Michael Caine alias Alfred - tolle denkwürdige Szenen. Anne Hathaway spielt ihre Rolle als Selina Kyle gekonnt gut, allerdings das Alter-Ego Catwoman schlecht. Wobei das lieblos gestaltete Outfit von Catwoman den Rest gibt. Da sind wir auch schon bei den Rollen. Sehr schön untergebracht finde ich Talia. Wer die Comics kennt hat da zwar was kommen sehen, aber nicht direkt so. Lucius Fox mit seiner Zauberkiste kommt etwas lasch daher und wurde reichlich in seiner Genialität geknickt, denn egal wie geheim oder wichtig es war - alles kam raus oder wurde zerstört *kopfschüttel*. Ich war sehr erfreut als ich damals hörte Bane wird kein stumpfer Charakter sondern erhält die hohe Intelligenz aus den Comics - hat er. Aber leider nicht mehr seinen Körper. Ja Nolan setzt die Charaktere in eine funktionierende Welt, aber Bane ist nunmal ein körperlicher Über-Charakter und das kommt leider nicht zur Geltung.
Hans Zimmers Soundtrack weiß wie gewohnt zu begeistern. Stimmig, aufbauend auf die Vorgänger - also mit hohem Wiedererkennungswert. Der Bane-Sing-Sang ("Fishy Fishy Pasta Pasta" oder so) kommt erdrückend hinzu und macht viel Stimung.
Nun das was mir irgendwie nicht im Film gefällt: das Ende. Die letzten gefühlten 10 Minuten. Jaaaa die Saga endet. Ja da steht ein Grabstein und eine Statue - aber hätte man es damit nicht gut sein lassen können? Musste die Nachfolge geklärt werden und dann auch noch so, dass man sich vom Comic entfernt? Nolan sagte, dass es keinen Robin geben wird, aber die Fans so zu ficken war schlicht unfair - entschuldigt die Wortwahl, aber irgendwie war die Erwähnung des Namens ein virtueller Mittelfinger gegenüber mir als Fan in einem sonst großartigem Film.
Fazit: Toller Film, sehenswert, ein absolutes Muss für Fans der Reihe, wenn auch starke Schwächen.
Punktabzug in der Note für verspielte Chancen in den Charakteren und dem Ende.
Note: 2-
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movies
Freitag, 20. Juli 2012
Die Postbank und ihre unverschämten Gebühren!
Die Heldin und ich hatten für unsere Hochzeit vor langer Zeit ein Hochzeitskonto eingerichtet auf dem sich langsam das Budget aufbauen sollte. Auf allen Konten baute sich das Budget schneller auf, war aber genau so schnell wieder wech. Ende vom Lied: dieses Konto blieb mit einem netten Betrag nach der Hochzeit über und nun ging es daran dieses aufzulösen. Für die Postbank hatten wir uns zwecks der fehlenden Kontoführungsgebühren entschieden. Das war dann wohl ein Fehler. Normalerweise bin ich da sehr bedacht, aber mir ist wohl was durch die Latten gegangen. Und was das erzähle ich euch heute ;-)
Frohen Mutes und mit knapp bezahlter Parkzeit ab in die Innenstadt zur einzigen Postbankfilliale weit und breit. Ungewöhnlicherweise kam ich schnell dran und reichte das Sparbuch über den Tresen mit meinem Unterfangen es auflösen zu wollen. Die kräftige Dame gegenüber schaute in das Büchlein und meinte: "Haben Sie den Perso Ihrer Frau dabei?" darauf ich: "Nein, das ist ja ein ODER-Konto, da reicht ja einer für eine Verfügung". Jaaa....ich wurde aufgeklärt: Auflösen geht nur zu zweit, alles andere kann ich alleine. Sie reichte mir den Wisch, den wir zu unterschreiben hätten und reichte mir beides zurück. Ihre Schultern fielen nach unten und Erleichterung machte sich breit. Ich blieb jedoch stehen. Zumindest das Geld könnte ich auf unser neues gemeinsames Konto überweisen, damit ich bei der Auflösung dann sonst nix mehr zu tun hab. Als ich mitteilte, dass das Geld auf ein Konto einer anderen Bank überwiesen werden soll wurde ich aufgeklärt, dass dies eine Gebühr im zweistelligen Eurobetrag kostet - mehr sage ich hier nicht, da dies auf die Summe auf unserem Konto rückschließen lässt. Auf diesen Hinweis staunte ich kurz und fragte dann, mir der Frage sehr bewusst: "Sag mal tickt Ihr noch ganz sauber?". Die Dame wich zurück und verkniff sich etwas zu sagen. Ich ergänzte: "Nicht Sie als Person, sondern die Postbank solche Gebühren zu verlangen.". Sie meinte das zahle man auch bei anderen Banken. "Ja klar, aber dort nur 10 Cent!". Diese Überweisungsgebühr war jenseits jeder Relation zum Aufwand. Dann wurde Sie frech und meinte: "Seien Sie froh, je höher der Betrag, desto teurer wird das.". Ich staunte kurz, mein Informatikerverstand sagte mir, dass egal was für ein Betrag überwiesen wird die gleiche Transaktion virtuell von statten gehen dürfte. Es ist doch total egal wieviel Nullen da an einer Zahl dranhängen - die unfreundliche Dame mir gegenüber müsste nur 10 Klicks machen und die Zahlen eintippen ...und das soll soviel mehr kosten bei mehr Summe?
Ende vom Lied: eine Auszahlung kost nix, die neue Bank ist nebenan(!) also würde ich kurz nach nebenan gehen und das Geld einzahlen. *kopfschüttel*
Okay...die Bank nebenan hatte zu und im ganzen Landkreis gibt es keinen Einzahlautomaten! Supi. Aber eine Bank einen Ort weiter hatte noch auf und da ging auch die Einzahlung super einfach.
Fazit: Finger weg von der Postbank - die ticken nicht mehr ganz sauber!
Frohen Mutes und mit knapp bezahlter Parkzeit ab in die Innenstadt zur einzigen Postbankfilliale weit und breit. Ungewöhnlicherweise kam ich schnell dran und reichte das Sparbuch über den Tresen mit meinem Unterfangen es auflösen zu wollen. Die kräftige Dame gegenüber schaute in das Büchlein und meinte: "Haben Sie den Perso Ihrer Frau dabei?" darauf ich: "Nein, das ist ja ein ODER-Konto, da reicht ja einer für eine Verfügung". Jaaa....ich wurde aufgeklärt: Auflösen geht nur zu zweit, alles andere kann ich alleine. Sie reichte mir den Wisch, den wir zu unterschreiben hätten und reichte mir beides zurück. Ihre Schultern fielen nach unten und Erleichterung machte sich breit. Ich blieb jedoch stehen. Zumindest das Geld könnte ich auf unser neues gemeinsames Konto überweisen, damit ich bei der Auflösung dann sonst nix mehr zu tun hab. Als ich mitteilte, dass das Geld auf ein Konto einer anderen Bank überwiesen werden soll wurde ich aufgeklärt, dass dies eine Gebühr im zweistelligen Eurobetrag kostet - mehr sage ich hier nicht, da dies auf die Summe auf unserem Konto rückschließen lässt. Auf diesen Hinweis staunte ich kurz und fragte dann, mir der Frage sehr bewusst: "Sag mal tickt Ihr noch ganz sauber?". Die Dame wich zurück und verkniff sich etwas zu sagen. Ich ergänzte: "Nicht Sie als Person, sondern die Postbank solche Gebühren zu verlangen.". Sie meinte das zahle man auch bei anderen Banken. "Ja klar, aber dort nur 10 Cent!". Diese Überweisungsgebühr war jenseits jeder Relation zum Aufwand. Dann wurde Sie frech und meinte: "Seien Sie froh, je höher der Betrag, desto teurer wird das.". Ich staunte kurz, mein Informatikerverstand sagte mir, dass egal was für ein Betrag überwiesen wird die gleiche Transaktion virtuell von statten gehen dürfte. Es ist doch total egal wieviel Nullen da an einer Zahl dranhängen - die unfreundliche Dame mir gegenüber müsste nur 10 Klicks machen und die Zahlen eintippen ...und das soll soviel mehr kosten bei mehr Summe?
Ende vom Lied: eine Auszahlung kost nix, die neue Bank ist nebenan(!) also würde ich kurz nach nebenan gehen und das Geld einzahlen. *kopfschüttel*
Okay...die Bank nebenan hatte zu und im ganzen Landkreis gibt es keinen Einzahlautomaten! Supi. Aber eine Bank einen Ort weiter hatte noch auf und da ging auch die Einzahlung super einfach.
Fazit: Finger weg von der Postbank - die ticken nicht mehr ganz sauber!
Mittwoch, 18. Juli 2012
sexy Unterwäsche für Frauen
Meine Heldin und ich haben uns heute Morgen über BH-Größen unterhalten, da ein Mann im Radio die seiner Frau korrekt benennen konnte. Ich war darüber verwundert, dass diese Frage überhaupt gestellt würde. Die Heldin meinte, dass viele Männer die Größe überhaupt nicht wüssten und bezog sich auf Umfragen aus Reportage-Sendungen ala RTL Exklusiv etc.Ein wenig Recherche ergab (in den USA), dass 4 von 10 Männern die Größe tatsächlich nicht kennen. In Deutschland vermute ich die Tendenz ähnlich schlecht. Um ehrlich zu sein bin ich etwas schockiert. Wie kaufen diese Männer dann Unterwäsche für ihre Frauen ein? Hoffen, beten, betteln? Raten die und heben die Quittung zum Umtausch gut auf?
Meine Vermutung ist dahingehend, dass diese Männer sich einfach nicht für hübsche Frauenunterwäsche interessieren. Denen ist es egal, ob Frau in Omma-Schlüpfern rumläuft und sich diese bis zum Bauchnabel ziehen. Oder obliegt es der Frau sich für einen Mann gefälligst erotisch zu kleiden (O-Ton: ihr Problem)? Oder haben diese Männer einfach schlechten Geschmack ala "Schießer Feinripp ist auch ganz sexy". Faulheit - "ich kaufe meine Socken auch im dreier-Pack beim Supermarkt, warum sie nicht auch ihre Unterwäsche?". Fetisch-Freaks mal ganz ausgelassen ich rede hier vom halbwegs Otto-Normalo.
Es gibt doch wirklich kaum etwas hübscheres als sich seine Frau in hübscher Wäsche anzusehen, oder? Macht wahnsinnig Apetit und das Auspacken macht auch Spaß - das Anlassen kann gewiss auch mal spannend sein ;-)
Also ich kenne die Größen meiner Heldin!
Das Foto ist nur um die Klickquote wieder höher zu treiben, auch wenn seltsamerweise die nackten Kerle auf dieser Seite immernoch bei weitem vorne liegen. Für alle Frauen, die sich jetzt ärgern, dass ich nur über hübsche Frauenwäsche geschrieben habe: das Thema Herrenunterwäsche treibt mich ebenfalls in den Wahnsinn. Sollte ich mal darüber bloggen, wird der Post länger und mit Flüchen und Schlimmeren beseelt sein.
Tags:
held
Donnerstag, 12. Juli 2012
Pain
<Video starten, zuhören und den Text mit langsamer und rauchiger Stimme lesen>
Eine leise Stimme die ein trauriges Lied singt weckt mich. Ich liege in einem dunklen Raum, öffne langsam die Augen und Blicke an die Decke. Nur wenig Licht scheint durch ein kleines Fenster in der Ecke des Zimmers hinein. Neben mir eine hübsche Frau. So langsam kommen die Erinnerungen zurück. Ich drehe mich auf die Seite, um die leise Stimme mit einem Tastendruck auf das Handy zum Schweigen zu bringen. Schmerzen durchziehen meinen Brustkorb, als wenn Kabelbinder sich darum schnüren. Ich brauche einige Minuten um mich davon zu erholen. Das Atmen fällt schwer. Ich rolle aus dem Bett und lande auf den Beinen. Zwei Schritte bis zur Treppe wo von oben bereits mehr Licht hinab ströhmt. Ich überlege kurz die Hand zu heben, aber die Augen sind noch nicht erholt genug um sich von dem Licht stören zu lassen. Als ich die Treppe wackelig hinaufsteige drücken zwei dutzend Nadeln in meine Unterschenkel. Jeder Schritt schmerzt. Oben angekommen taumele ich ins Band und schaue in mein zerknirschtes Gesicht. Ich hebe die Arme um mir durch das Gesicht zu fahren, bereue es jedoch sofort als die Kabelbinder sich zurück melden. Ein schmerzerfülltes Lächeln dieses unrasierten Kerls zeigt sich im Spiegel.
Ich habe es geschafft - aufgestanden mit Muskelkater.
Ich habe es geschafft - aufgestanden mit Muskelkater.
Mittwoch, 11. Juli 2012
...und die Zwickmühle des Homeoffices
Es ist so, dass ich im Homeoffice arbeite. Ich habe einen sehr netten Arbeitgeber der einige Hundert Kilometer weit weg sitzt und mir erlaubt einen meiner Räume für die Arbeit zu Hause zur Verfügung zu stellen. Neben der Tatsache, dass ich abends Schwierigkeiten habe die Arbeit ruhen zu lassen und endlich Feierabend zu machen, bin ich zudem ab und an bei Kunden oder kurzfristigen Terminen unterwegs. Wenn ich dies tue, dann buche ich mir einen Leihwagen, die Planung etc. solcher Termine, Meldung an Zentrale, Rückmeldung, Termin einbuchen etc verbuche ich mal mit ca. 15 Minuten. Um diesen Wagen abzuholen brauche ich im Berufsverkehr als Beifahrer der Heldin 30 Minuten in die Stadt zum Sixt-Händler meines Vertrauens und dort nochmal ca. 15 Minuten bis ich dran bin und den Schlüssel in den Fingern halte. Nach Auffassung meines Arbeitgebers ist es ein so gewaltiger Vorteil, dass ich im Homeoffice arbeite, dass diese ca. 60 Minuten natürlich nicht auf interne Tätigkeiten für den Arbeitgeber gebucht werden können, sondern privat sind. Naja, dafür habe ich ja das Homeoffice als Vorteil. Meine Arbeitskollegen an der Zentrale brauchen nur ins andere Gebäude laufen, Schlüssel schnappen und los. Ich könnte auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Sixt fahren, bräuchte dann aber ca. 2 Stunden mit Umsteigen.
Auf meine Bitten nach einem Firmenfahrzeug für mich kam natürlich der Punkt, dass ich mit dem HomeOffice einen gewaltigen Vorteil habe. Wenn ich mal in der Zentrale bin, dann zwar meist für 2-3 Tage, welches ich auch derzeit so 1x im Monat schaffe. Die An- und Abreisezeit ist natürlich der private Arbeitsweg, welcher mit Öffis im Schnitt 6,5 Stunden dauert. Tja...lange Arbeitszeiten kommen daher weil ich meine freie Zeit gerne in verspäteten Zügen der deutschen Bahn verbringe!
Meine Work-/Life-Balance ist reichlich gestört, da ich nicht regelmäßig meinem sportlichen Ausgleich nachkommen kann. Auch einem Familienleben nachzukommen ist somit eingeschränkt. Terminplanungen mit Banken, Versicherungen, Ämtern, der eigenen Partnerin, Freunden, Familien und anderen Feierlichkeiten werden zu einem Drahtseitakt bei dem ich schon so manches mal gestolpert bin.
Versteht mich nicht falsch, ich liebe mein Homeoffice und weiß dieses auch zu schätzen, aber ich glaube vielen ist nicht klar, dass wir Homeoffice-Leute arbeiten auch wenn wir nicht arbeiten. Das unser Privatleben beeinflusst wird, dass wir "immer verfügbar" sind, wir längere Kommunikationswege haben, dadurch Wartezeiten (Warten auf Rückruf etc.). Kompensieren soll ich das durch mehr Anwesenheit in der Zentrale, wodurch sich die Probleme und Arbeiten im Privatleben noch mehr vergrößern. Verlagerung zu Gunsten des Arbeitgebers.
Nachtrag: der Leihwagen wird in Zukunft vor die Haustür geliefert. Soll die aufgewendeten Stunden reduzieren.
Auf meine Bitten nach einem Firmenfahrzeug für mich kam natürlich der Punkt, dass ich mit dem HomeOffice einen gewaltigen Vorteil habe. Wenn ich mal in der Zentrale bin, dann zwar meist für 2-3 Tage, welches ich auch derzeit so 1x im Monat schaffe. Die An- und Abreisezeit ist natürlich der private Arbeitsweg, welcher mit Öffis im Schnitt 6,5 Stunden dauert. Tja...lange Arbeitszeiten kommen daher weil ich meine freie Zeit gerne in verspäteten Zügen der deutschen Bahn verbringe!
Meine Work-/Life-Balance ist reichlich gestört, da ich nicht regelmäßig meinem sportlichen Ausgleich nachkommen kann. Auch einem Familienleben nachzukommen ist somit eingeschränkt. Terminplanungen mit Banken, Versicherungen, Ämtern, der eigenen Partnerin, Freunden, Familien und anderen Feierlichkeiten werden zu einem Drahtseitakt bei dem ich schon so manches mal gestolpert bin.
Versteht mich nicht falsch, ich liebe mein Homeoffice und weiß dieses auch zu schätzen, aber ich glaube vielen ist nicht klar, dass wir Homeoffice-Leute arbeiten auch wenn wir nicht arbeiten. Das unser Privatleben beeinflusst wird, dass wir "immer verfügbar" sind, wir längere Kommunikationswege haben, dadurch Wartezeiten (Warten auf Rückruf etc.). Kompensieren soll ich das durch mehr Anwesenheit in der Zentrale, wodurch sich die Probleme und Arbeiten im Privatleben noch mehr vergrößern. Verlagerung zu Gunsten des Arbeitgebers.
Nachtrag: der Leihwagen wird in Zukunft vor die Haustür geliefert. Soll die aufgewendeten Stunden reduzieren.
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