Seien wir mal ehrlich. So wahnsinnig viel hat sich auf diesem Blog nun echt nicht mehr getan seit letztem Jahr und auch davor war es immer mal wieder sehr sehr sehr still.
Ich habe einfach nicht mehr die richtig passenden Themen für diesen Blog. Ich schätze das geht zurück auf meine persönliche Entwicklung der letzten drei Jahre. Der Möchtegernheld ist ein echter Held geworden. Das zu akzeptieren hat auch gedauert.
Ich bin Held der Arbeit geworden - ich bin wirklich verdammt gut darin.
Ich bin Mini-Helds richtiger Held - jedes Mal, wenn ich ihn sehe und etwas mit ihm unternehme oder auch nur fürsorglich für ihn Dinge vorbereite...ich bin dort der mir bestmögliche Papa.
Ich bin Batman - den Satz hört man mittlerweile sehr oft von mir, da ich im Verein "Helden für Herzen e.V." ehrenamtlich als Batman auftrete und kranken und solzial-benachteiligten Kindern helfe.
Held der Allgemeinheit - durch viele Kontakte, die immer wieder auftauchen und mal wieder verschwinden helfe ich Menschen. Sei es auf anderen ehrenamtlichen Events oder auch ganz persönlich, wenn alte Freunde und Bekannte auf mich zukommen.
Doch was wird nun aus diesem Blog und dem Menschen dahinter? Es ist nicht so, dass ich nicht auch auf anderen Netzwerken aktiv war und bin. Ich habe Gastartikel für den Nachtwind geschrieben und werde die weiter tun. Und so wird es auch weiter gehen. Ich habe einen Instagram-Account, der, wie ich, sehr durchwachsen ist von mir als Mensch, Katzen-Papa, Batman, etc.. Auch gibt es eine Facebook-Seite meines Cosplays. Auch eine neue Website für meine nebenberufliche Tätigkeit befindet sich im Aufbau. Ihr seht...es geht also weiter, aber eben nicht mehr mit diesem super-nerd-Blog. Das findet man am ehesten noch auf meiner privaten Facebook-timeline.
Ich denke es ist Zeit die Maske in diesem Blog abzulegen und meine wahre Identität preis zu geben.
Hallo werte Leser,
Ich bin Daniel Buth und ich bedanke mich für all die Jahre des treuen Lesens.
facebook-Seite für das Cosplay: https://www.facebook.com/xbecauseIamBatman/
Instagram: https://www.instagram.com/because.i_am_batman/
nebenberuflich: http://www.dbuth.de
facebook privat: https://www.facebook.com/imperator.buth (ich werde nicht jeden akzeptieren, da wirklich privat)
Mittwoch, 12. Dezember 2018
Sonntag, 5. November 2017
Wacken 2017
In diesem Artikel möchte ich erklären, warum das Festival Wacken im Jahr 2017 so viel mehr für mich war als ein einfaches Festival.
Holen wir kurz auf: mein letztes großes Festival war das Wacken 2004. Kurz darauf habe ich meine Ex-Frau kennengelernt. Mit ihr war ich auf einigen kleineren Festivals. Das hat auch immer Spaß gemacht, aber irgendwie hatte ich immer ein Auge auf sie. Aufpasser-Modus sozusagen dauerhaft an. Als ich mal erwähnte wieder nach Wacken zu wollen, wollte sie auch mit. Ggf. sogar mit unserem damaligen Hund - sie würde dann entsprechend mit ihm am Zeltplatz bleiben. Aber Wacken ist für mich einfach noch kein Familienurlaub. Da gibt es schönere Ziele. Natürlich würde meine Ex-Frau jetzt lautstark protestieren und schimpfen, aber so ist es nunmal.
Wacken ist für mich immer ein Ausnahmezustand. Ich kann dort tun und lassen was ich will. Trinken, blöde Sprüche klopfen, an Aktionen teilnehmen und wenn mir in den Kopf kommt mich in die "Wall of Death" zu stürzen oder einfach nur bei einer Band ganz vorne stehen zu wollen, dann möchte ich niemanden zurücklassen müssen, der/die sich Sorgen macht.
Dieses Jahr bin ich dann also mit einem Trupp von ca. 19 Leuten dort - teilweise sehr sehr alte Bekannte, aber auch sehr sehr viele neue Gesichter. Aber keiner war für mich verantwortlich oder ich für jemanden. Es war eben ein loses Bündnis Party-Williger. Sogar die Frau, die ich da kennengelernt habe und mit der ich einige Wochen eine Fernbeziehung geführt habe war da anders drauf.
Dementsprechend war das Wacken für mich ganz toll. Wenn ich Bock hatte bin ich alleine oder im Trupp zum Festivalgelände durch den Matsch gestapft (und habe die vielen vegetarischen und veganen Essensstände ausprobiert). Und wenn ich zu müde war, dann eben noch im Laufe des Tages eine Stunde hingelegt. Eine Stunde lang Tagebuch schreiben? Kein Problem!
Gemeinsames Kochen? Jeden Abend. Einsames Kochen, weil Hunger? Jederzeit möglich. Irgendwie war das schon eine gewisse Freiheit und Gelassenheit. Ich konnte vollkommen ich selbst sein.
Habe ich einen über den Durst getrunken? Ja! Habe ich mich grenzenlos abgeschossen? Nein.
Bin ich zu einem Manson-Auftritt vor die Bühne und habe laut mitgegröhlt? Auf jeden verdammten Fall!
Meine vorherigen Urlaube seit der Trennung waren meist etwas ruhiger - mal mit meinem Sohn oder Eltern. Mal Trips in verschiedene Städte mit Pennen im Auto etc. Aber das Wacken war irgendwie wie ein Freiheitsschlag für meinen Kopf. Es ist nichts verkehrt mal die Sau richtig raus zu lassen. Sich durch den Dreck zu kämpfen und darüber auch noch dreckig zu lachen (Pun intended).
Um mich daran zu erinnern habe ich mir auch das Wacken 2017 - Festival Armbändchen von einem Goldschmied als schweres Silberarmband anfertigen lassen. Ich trage es annähernd täglich und ich erfreue mich daran.
Augenscheinlich geht's für mich auch 2018 wieder nach Wacken, obwohl auch einige anderen Festivals im Gespräch waren (Roskilde, Sziget, Metal Days Slovenien).
Ich genieße meine neu erlangte (auch geistige) Freiheit, die mir dieses Festival aufgezeigt hat.
Holen wir kurz auf: mein letztes großes Festival war das Wacken 2004. Kurz darauf habe ich meine Ex-Frau kennengelernt. Mit ihr war ich auf einigen kleineren Festivals. Das hat auch immer Spaß gemacht, aber irgendwie hatte ich immer ein Auge auf sie. Aufpasser-Modus sozusagen dauerhaft an. Als ich mal erwähnte wieder nach Wacken zu wollen, wollte sie auch mit. Ggf. sogar mit unserem damaligen Hund - sie würde dann entsprechend mit ihm am Zeltplatz bleiben. Aber Wacken ist für mich einfach noch kein Familienurlaub. Da gibt es schönere Ziele. Natürlich würde meine Ex-Frau jetzt lautstark protestieren und schimpfen, aber so ist es nunmal.
Wacken ist für mich immer ein Ausnahmezustand. Ich kann dort tun und lassen was ich will. Trinken, blöde Sprüche klopfen, an Aktionen teilnehmen und wenn mir in den Kopf kommt mich in die "Wall of Death" zu stürzen oder einfach nur bei einer Band ganz vorne stehen zu wollen, dann möchte ich niemanden zurücklassen müssen, der/die sich Sorgen macht.
Dieses Jahr bin ich dann also mit einem Trupp von ca. 19 Leuten dort - teilweise sehr sehr alte Bekannte, aber auch sehr sehr viele neue Gesichter. Aber keiner war für mich verantwortlich oder ich für jemanden. Es war eben ein loses Bündnis Party-Williger. Sogar die Frau, die ich da kennengelernt habe und mit der ich einige Wochen eine Fernbeziehung geführt habe war da anders drauf.
Dementsprechend war das Wacken für mich ganz toll. Wenn ich Bock hatte bin ich alleine oder im Trupp zum Festivalgelände durch den Matsch gestapft (und habe die vielen vegetarischen und veganen Essensstände ausprobiert). Und wenn ich zu müde war, dann eben noch im Laufe des Tages eine Stunde hingelegt. Eine Stunde lang Tagebuch schreiben? Kein Problem!
Gemeinsames Kochen? Jeden Abend. Einsames Kochen, weil Hunger? Jederzeit möglich. Irgendwie war das schon eine gewisse Freiheit und Gelassenheit. Ich konnte vollkommen ich selbst sein.
Habe ich einen über den Durst getrunken? Ja! Habe ich mich grenzenlos abgeschossen? Nein.
Bin ich zu einem Manson-Auftritt vor die Bühne und habe laut mitgegröhlt? Auf jeden verdammten Fall!
Meine vorherigen Urlaube seit der Trennung waren meist etwas ruhiger - mal mit meinem Sohn oder Eltern. Mal Trips in verschiedene Städte mit Pennen im Auto etc. Aber das Wacken war irgendwie wie ein Freiheitsschlag für meinen Kopf. Es ist nichts verkehrt mal die Sau richtig raus zu lassen. Sich durch den Dreck zu kämpfen und darüber auch noch dreckig zu lachen (Pun intended).
Um mich daran zu erinnern habe ich mir auch das Wacken 2017 - Festival Armbändchen von einem Goldschmied als schweres Silberarmband anfertigen lassen. Ich trage es annähernd täglich und ich erfreue mich daran.
Augenscheinlich geht's für mich auch 2018 wieder nach Wacken, obwohl auch einige anderen Festivals im Gespräch waren (Roskilde, Sziget, Metal Days Slovenien).
Ich genieße meine neu erlangte (auch geistige) Freiheit, die mir dieses Festival aufgezeigt hat.
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Freitag, 26. Mai 2017
Vatertag - oder die Osmose zur Mutter
Am gestrigen Vatertag war ich mit Freunden unterwegs. Geladen mit einer schieren Unmenge an Testosteron und einem definitiven Mangel an Leptin. Folglich wurde äußerst maskulin rumgeblökt und sarkastische Sprüche an den Kopf gekloppt. Der Leptinmangel äußerte sich in einem wahnsinnigen Bewegungsdrang. Ich war den ganzen Tag aufgedreht, musste mich bewegen und daher war der Plan eine Tour mit dem Rad zu machen hervorragend. Kurzum: es war ein echt saugeiler Tag mit einer Menge Spaß und Action.
Nun aber zur Osmose... bei einer Runde am Abend mit gemeinschaftlichem Biergenuss (übrigens sehr männlich und ursprünglich) gab es auch Diskussionen.
Und zwar müssen wir ja von Jungen zu Männern heranreifen. Einige Kulturen haben dafür feste Rituale und somit ist die Wandlung abgeschlossen und definiert. Hier in unserer Kultur ist das auf keinen Fall so. Ein Abnabelungsprozess von der Kindheit, über die Jugend zum Mann dauert ewig. Ich denke ein Teil davon ist begründet, dass die typisch männlichen Tätigkeiten oft verurteilt und negativ belastet werden. Kerle gingen früher viel öfter abends in die Kneipe und tranken zusammen ein Bier. Sie zogen zusammen los und sahen sich irgendeinen Sport an oder betrieben ihn selbst - und zwar nicht der Fitness wegen, sondern wegen der Gemeinschaft. Das alles wird weniger. Der Mann wird softer, anschmiegsamer und trägt plötzlich Karottenhosen, um den Frauen zu gefallen. Da ist grundsätzlich nichts verwerfliches dran. Unsere Gesellschaft entwickelt sich zur Gleichheit zwischen Mann und Frau. Da darf die Frau auch mal mit einem Bier in der Hand eine Wand einreißen und der Kerl sich die Nägel pfeilen ohne, dass er/sie abwertend angesehen wird.
Was aber dadrunter leidet ist, so die Theorie des gestrigen Abends, die Abnabelung vom Jungen zur Mutter und zur Findung seiner selbst. Ganz ehrlich? Warum stehen so viele Frauen auf Arschlöcher? Weil es verdammte Alphatiere sind. Sie profilieren sich in der Gruppe und stechen definitiv hervor. Natürlich die ganz krassen, die einfach nur laut pöbeln und somit alles nicht so dominante unter sich begraben oder aber, das finde ich wesentlich eleganter, als Anführer, Motivator, Stimmungsmacher, Unterhalter. Auch so kann man zum Alpha werden.
Back to topic. Vatertag. Die Vatertagstour ist ein alter Brauch an dem Väter los zogen, um sich als Väter zu feiern. 364 Tage im Jahr ist heute üblicherweise ein Vater ein sorgender Papa (vielleicht auch ein paar Tage weniger, je Kerl). Aber an diesem Tag wird die Vaterrole ohne Kinder bestritten. Ganz ehrlich: ich als Kerl, der seinen Mini-Helden nur jedes zweite Wochenende sieht, würde diesen Tag auch mit meinem Sohn verbringen wollen und es wäre genauso schön. Ich genieße es aber auch gerne mit den Jungs um die Häuser zu ziehen.
Ich verliere immer wieder den roten Faden. Was hat es nun mit dem Brauch auf sich? Ich erinnere mich noch heute an einen Vatertag meiner frühen Kindheit. Mein Vater war nur 1x in meinem Leben auf einer Vatertagstour. Ansonsten hat er immer etwas mit der Familie gemacht. Aber warum erinnere ich mich so sehr an diesen einen Vatertag? Er wurde von Freunden aus Sportverein etc. mit einem Bollerwagen vor unserer Haustür verabschiedet. Es war eine illustre Truppe mit überschwänglich guter Laune, einem lustigen Bollerwagen voller Bier, dem sich mein Vater da anschloss. Er selbst grinste über beide Ohren, als sie ankamen. Dann verabschiedete er sich, bekam sein Bier und zog mit Ihnen die Straße hinunter auf ein Abenteuer. Als er abends zurück kam war er erheitert, am Lachen, Sonnenverbrand und in grandioser Stimmung. Ich habe mich so für meinen Vater gefreut. Er hatte eine tollen Tag mit Freunden, sie hatten so viel Spaß, dass er so viel gute Laune mit nach Hause brachte. Ich denke dies ist auch einer der Gründe, warum ich Vatertagstouren so sehr mag.
Auch ich habe bereits als Jugendlicher damit angefangen. Wir mussten uns eben ausprobieren und dieses Ritual erfahren - selbst wenn wir noch keine Väter waren. Ich denke es ist eine moderne Möglichkeit sich seine Freiheit als Mann zu erkämpfen. Der beschützenden Hand mal für einen Tag zu entkommen und sich auf sich selbst und seine Freunde zu verlassen. Dabei einen schönen und spannenden Tag zu erleben und das Leben zu genießen.
In diesem Sinne: genießt euer Leben, seht nicht alles immer zu streng und lasst auch aml die Fünfe gerade sein.
Wer mag erzählt mir doch wie ihr den Vatertag verbracht habt und wie ihr es mit diesem Brauch so seht.
Nun aber zur Osmose... bei einer Runde am Abend mit gemeinschaftlichem Biergenuss (übrigens sehr männlich und ursprünglich) gab es auch Diskussionen.Und zwar müssen wir ja von Jungen zu Männern heranreifen. Einige Kulturen haben dafür feste Rituale und somit ist die Wandlung abgeschlossen und definiert. Hier in unserer Kultur ist das auf keinen Fall so. Ein Abnabelungsprozess von der Kindheit, über die Jugend zum Mann dauert ewig. Ich denke ein Teil davon ist begründet, dass die typisch männlichen Tätigkeiten oft verurteilt und negativ belastet werden. Kerle gingen früher viel öfter abends in die Kneipe und tranken zusammen ein Bier. Sie zogen zusammen los und sahen sich irgendeinen Sport an oder betrieben ihn selbst - und zwar nicht der Fitness wegen, sondern wegen der Gemeinschaft. Das alles wird weniger. Der Mann wird softer, anschmiegsamer und trägt plötzlich Karottenhosen, um den Frauen zu gefallen. Da ist grundsätzlich nichts verwerfliches dran. Unsere Gesellschaft entwickelt sich zur Gleichheit zwischen Mann und Frau. Da darf die Frau auch mal mit einem Bier in der Hand eine Wand einreißen und der Kerl sich die Nägel pfeilen ohne, dass er/sie abwertend angesehen wird.
Was aber dadrunter leidet ist, so die Theorie des gestrigen Abends, die Abnabelung vom Jungen zur Mutter und zur Findung seiner selbst. Ganz ehrlich? Warum stehen so viele Frauen auf Arschlöcher? Weil es verdammte Alphatiere sind. Sie profilieren sich in der Gruppe und stechen definitiv hervor. Natürlich die ganz krassen, die einfach nur laut pöbeln und somit alles nicht so dominante unter sich begraben oder aber, das finde ich wesentlich eleganter, als Anführer, Motivator, Stimmungsmacher, Unterhalter. Auch so kann man zum Alpha werden.
Back to topic. Vatertag. Die Vatertagstour ist ein alter Brauch an dem Väter los zogen, um sich als Väter zu feiern. 364 Tage im Jahr ist heute üblicherweise ein Vater ein sorgender Papa (vielleicht auch ein paar Tage weniger, je Kerl). Aber an diesem Tag wird die Vaterrole ohne Kinder bestritten. Ganz ehrlich: ich als Kerl, der seinen Mini-Helden nur jedes zweite Wochenende sieht, würde diesen Tag auch mit meinem Sohn verbringen wollen und es wäre genauso schön. Ich genieße es aber auch gerne mit den Jungs um die Häuser zu ziehen.
Ich verliere immer wieder den roten Faden. Was hat es nun mit dem Brauch auf sich? Ich erinnere mich noch heute an einen Vatertag meiner frühen Kindheit. Mein Vater war nur 1x in meinem Leben auf einer Vatertagstour. Ansonsten hat er immer etwas mit der Familie gemacht. Aber warum erinnere ich mich so sehr an diesen einen Vatertag? Er wurde von Freunden aus Sportverein etc. mit einem Bollerwagen vor unserer Haustür verabschiedet. Es war eine illustre Truppe mit überschwänglich guter Laune, einem lustigen Bollerwagen voller Bier, dem sich mein Vater da anschloss. Er selbst grinste über beide Ohren, als sie ankamen. Dann verabschiedete er sich, bekam sein Bier und zog mit Ihnen die Straße hinunter auf ein Abenteuer. Als er abends zurück kam war er erheitert, am Lachen, Sonnenverbrand und in grandioser Stimmung. Ich habe mich so für meinen Vater gefreut. Er hatte eine tollen Tag mit Freunden, sie hatten so viel Spaß, dass er so viel gute Laune mit nach Hause brachte. Ich denke dies ist auch einer der Gründe, warum ich Vatertagstouren so sehr mag.Auch ich habe bereits als Jugendlicher damit angefangen. Wir mussten uns eben ausprobieren und dieses Ritual erfahren - selbst wenn wir noch keine Väter waren. Ich denke es ist eine moderne Möglichkeit sich seine Freiheit als Mann zu erkämpfen. Der beschützenden Hand mal für einen Tag zu entkommen und sich auf sich selbst und seine Freunde zu verlassen. Dabei einen schönen und spannenden Tag zu erleben und das Leben zu genießen.
In diesem Sinne: genießt euer Leben, seht nicht alles immer zu streng und lasst auch aml die Fünfe gerade sein.
Wer mag erzählt mir doch wie ihr den Vatertag verbracht habt und wie ihr es mit diesem Brauch so seht.
Donnerstag, 20. April 2017
Warum Fleischersatzprodukte doch gut sind!
woran erkennt man einen Veganer?...er wird es dir erzählen.
Ich denke den Spruch kennen wir alle. Und irgendwie komme ich mir jetzt blöd vor, weil ich euch hier jetzt auch sowas ähnliches erzähle. Nein, ich bin kein Veganer. Ich würde nicht mal sagen ein vollständiger Vegetarier.
Meine Ex-Freundin war Vegetarierin und das war für mich einfach ein Zeitpunkt wo ich mich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen musste, weil man ja auch mal lecker zusammen essen will oder was kochen. Nun hatte ich mich dann Richtung Ende letzten Jahres mit dem ganzen Thema auseinander gesetzt. Was darf man denn da alles nicht essen? Und es ist komplizierter als ich dachte, aber nicht so wild.
Also fing ich an vegetarisch kochen zu lernen. Einfach Fleisch weglassen ist einfach - klar. Aber irgendwas fehlt dann doch. Also was machste? Tofu, Soja und Co. ausprobieren. Gut...das meiste davon ging die ersten Male so richtig übel in die Hose. 3 Tage eingelegtes Tofu und es schmeckt dennoch nach Pappe. Meh.
Manchmal muss es aber auch bei mir schnell gehen oder die Herstellung des Essens braucht einfach auch ewig, dann fällt man mal über das Kühlregal her und sieht sich um. Naja. Mittlerweile ist die Auswahl wohl größer als früher, wie ich höre, aber nach gefühlten 38 Metern Fleisch, die mich früher nie gestört haben, findet man dann auch mal einen Meter Ware an Fleischersatz-Produkten. Hack, Patties, Schnitzel, Würstchen, Frikadellen. Wow - also echt eine krasse Auwahl. Nicht. Alles auch noch von Rügenwalder. Eigentlich eine Marke, die ich nie mit Veggie-Produkten in Verbindung gebracht hätte. Das meiste davon ist wirklich essbar. Vieles davon schmeckt dem tierischen Original sogar sehr ähnlich. Beim Schnitzel haben sie sogar die Konsistenz hinbekommen!
Klar werde ich sowas auch demnächst mal selbst herstellen, aber dafür brauche ich mehr Zeit in der Küche.
"Was soll das? Ich bau mir auch keinen Salat aus Schnitzeln!" - auch so ein Spruch, den ich sogar mal selbst gesagt habe und mir dafür nun auf die Zunge beiße. Nie hat mir ein Vegetarier oder Veganer erklärt warum es solche Produkte gibt. Nie hat es einer beschreiben können. Nun erlebe ich es selbst. Gerade als Umsteiger fällt es mir so leichter. Mein Essen sieht aus wie früher, schmeckt wie früher, aber das Gewissen is(s)t besser. Das ganze geht schnell, schmeckt und erweitert mein Sortiment was ich essen kann gut. Es ist sau teuer, ja. Aber ob ich nun Fleisch von angeblich glücklichen Kühen bekomme oder ein emotionsloses Soja futtere macht dann keinen Unterschied.
Ob ich nun den Absprung komplett schaffe kann ich nicht sagen. Ich esse durchaus gerne mal einen Burger (wobei die alternative gut schmeckt, es sie aber nicht überall gibt) oder einen Döner. Aber zu vielem habe ich gute Alternativen gefunden oder kann auch drauf verzichten.
Ich denke meiner Familie wird es schwerer fallen das zu akzeptieren, dass ich weitestgehend auf Fleisch verzichte. Meine Tante hat mich wegen meinen vielen Veränderungen, die ich aktuell durchmache sogar angeranzt.
Nun. Das war mein Veggie-Coming-Out für euch ;)
Ich denke den Spruch kennen wir alle. Und irgendwie komme ich mir jetzt blöd vor, weil ich euch hier jetzt auch sowas ähnliches erzähle. Nein, ich bin kein Veganer. Ich würde nicht mal sagen ein vollständiger Vegetarier.
Meine Ex-Freundin war Vegetarierin und das war für mich einfach ein Zeitpunkt wo ich mich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen musste, weil man ja auch mal lecker zusammen essen will oder was kochen. Nun hatte ich mich dann Richtung Ende letzten Jahres mit dem ganzen Thema auseinander gesetzt. Was darf man denn da alles nicht essen? Und es ist komplizierter als ich dachte, aber nicht so wild.
Also fing ich an vegetarisch kochen zu lernen. Einfach Fleisch weglassen ist einfach - klar. Aber irgendwas fehlt dann doch. Also was machste? Tofu, Soja und Co. ausprobieren. Gut...das meiste davon ging die ersten Male so richtig übel in die Hose. 3 Tage eingelegtes Tofu und es schmeckt dennoch nach Pappe. Meh.
Manchmal muss es aber auch bei mir schnell gehen oder die Herstellung des Essens braucht einfach auch ewig, dann fällt man mal über das Kühlregal her und sieht sich um. Naja. Mittlerweile ist die Auswahl wohl größer als früher, wie ich höre, aber nach gefühlten 38 Metern Fleisch, die mich früher nie gestört haben, findet man dann auch mal einen Meter Ware an Fleischersatz-Produkten. Hack, Patties, Schnitzel, Würstchen, Frikadellen. Wow - also echt eine krasse Auwahl. Nicht. Alles auch noch von Rügenwalder. Eigentlich eine Marke, die ich nie mit Veggie-Produkten in Verbindung gebracht hätte. Das meiste davon ist wirklich essbar. Vieles davon schmeckt dem tierischen Original sogar sehr ähnlich. Beim Schnitzel haben sie sogar die Konsistenz hinbekommen!
Klar werde ich sowas auch demnächst mal selbst herstellen, aber dafür brauche ich mehr Zeit in der Küche.
"Was soll das? Ich bau mir auch keinen Salat aus Schnitzeln!" - auch so ein Spruch, den ich sogar mal selbst gesagt habe und mir dafür nun auf die Zunge beiße. Nie hat mir ein Vegetarier oder Veganer erklärt warum es solche Produkte gibt. Nie hat es einer beschreiben können. Nun erlebe ich es selbst. Gerade als Umsteiger fällt es mir so leichter. Mein Essen sieht aus wie früher, schmeckt wie früher, aber das Gewissen is(s)t besser. Das ganze geht schnell, schmeckt und erweitert mein Sortiment was ich essen kann gut. Es ist sau teuer, ja. Aber ob ich nun Fleisch von angeblich glücklichen Kühen bekomme oder ein emotionsloses Soja futtere macht dann keinen Unterschied.
Ob ich nun den Absprung komplett schaffe kann ich nicht sagen. Ich esse durchaus gerne mal einen Burger (wobei die alternative gut schmeckt, es sie aber nicht überall gibt) oder einen Döner. Aber zu vielem habe ich gute Alternativen gefunden oder kann auch drauf verzichten.
Ich denke meiner Familie wird es schwerer fallen das zu akzeptieren, dass ich weitestgehend auf Fleisch verzichte. Meine Tante hat mich wegen meinen vielen Veränderungen, die ich aktuell durchmache sogar angeranzt.
Nun. Das war mein Veggie-Coming-Out für euch ;)
Samstag, 1. April 2017
Lebensziele
Hier muss ich mal weiter ausholen. Wie schon im vergangenen Post kam dieses Thema bei meiner Montagssitzung bei meinem Freund auf. Wir haben beide einige Ratgeber-Bücher oder Persönlichkeitsbildenden-Bücher gelesen. In einem davon ging es darum wie man sein Leben leben will. Um das herauszukristalisieren solle man sich seine eigene Beerdigung vorstellen. Dort sollen 3 Leute etwas über den Verstorbenen erzählen - ein Kollege, ein Freund und ein Familienmitglied. Was sollen diese Personen von einem sagen? Wie war der Verstorbene zu Lebzeiten? Fleißig, immer da, liebend, aufopfernd, hilfbereit, zuvorkommend, aufmerksam, achtsam,.... da fallen einem viele Dinge ein, die man gerne hören möchte.
Ende der Übung ist sich Gedanken oder einen Plan zu machen was man tun muss, damit diese Personen eben genau das über einen sagen können! Und schon hast du deinen Lebensweg gestaltet.
Das sind jetzt aber nicht das was man im allgemeinen unter Ziele im Leben versteht. Vor 12 Jahren bin ich in eine Beziehung gestartet und teilte dort die Lebensziele mit der Ex-Heldin. Haus bauen, Baum pflanzen, Kind zeugen, alt werden. Okay...kam noch bissle was über die Jahre dazu: Hunde, das Traumauto (Mini Cooper - Ziel erfüllt). Es kommen auch einige kleinere Lebensziele dazu: Zertifikat für ein bestimmtes Lernthema erhalten, einen Job als Teamleiter bekommen, 20kg abnehmen ...sowas halt.
Nachdem ich nun quasi mit der Trennung alles verloren hatte und mir mein Therapeut damals knallhart ins Gesicht sagte: "Ja, Sie müssen sich neue Lebensziele suchen. Und das braucht Zeit!", war ich erstmal am Boden zerstört. Immerhin hatte ich über 10 Jahre daraufhin gearbeitet meine Ziele zu erreichen und nun stellte ich fest: futsch.
Da biste erstmal reichlich am Arsch.
Nun, das Leben geht weiter und alles organisiert sich neu. Es fiel mir nicht leicht das einzusehen, aber im derzeitigen Zustand habe ich keine Lebensziele. Ich bin komplett flexibel. Naja mit Abhängigkeit, dass ich weiterhin ein guter Vater bin. Aber ansonsten: Job? flexibel. Wohnort? recht flexibel. Alterspläne? Tse!
Hätte mir jemand vor 7 Monaten erzählt: du wirst der Lebensgefährte einer Frau, die in Auslandseinsätze zieht, dann hätte ich das erstmal für unrealistisch gehalten. Vor 5 Monaten musste ich mich dann erstmal tatsächlich damit auseinandersetzen, weil ich mich in eine Soldatin verliebt hatte. Gut...das ist jetzt auch gescheitert, aber hey...ja...ich konnte mich tatsächlich mit dem Gedanken anfreunden...und nicht nur anfreunden, für mich war das durchaus ein Leben welches ich hätte führen können und wollen!
Wer weiß was die nächste Beziehung so rein bringt? Ich mache meine Ziele aber natürlich nicht von meiner Partnerin abhängig. Es gibt auch Dinge wo ich klar "nein" sagen würde. So schließe ich jetzt nämlich den Bogen zum ersten Absatz: trotz aller Flexibilität in meinen Lebenszielen bin ich in mir gefestigt und weiß was für ein Mensch ich sein möchte und passe meinen Lebensweg so an, dass ich diesem auch gerecht werde. Der Weg ist das Ziel. "Der Weg ist das Ziel" ist ein schöner Spruch von Konfuzius, der aber erst durch meine Reife, die ich durch die Ereignisse der letzten Jahre erreicht habe, bei mir einen äußerst tiefen Sinn ergibt.
Jetzt bin ich aber mal neugierig: Was sind eure Ziele im Leben? Würden die 3 Leute auf eurer Beerdigung das sagen können was ich euch wünscht/vorstellt?
Ende der Übung ist sich Gedanken oder einen Plan zu machen was man tun muss, damit diese Personen eben genau das über einen sagen können! Und schon hast du deinen Lebensweg gestaltet.
Das sind jetzt aber nicht das was man im allgemeinen unter Ziele im Leben versteht. Vor 12 Jahren bin ich in eine Beziehung gestartet und teilte dort die Lebensziele mit der Ex-Heldin. Haus bauen, Baum pflanzen, Kind zeugen, alt werden. Okay...kam noch bissle was über die Jahre dazu: Hunde, das Traumauto (Mini Cooper - Ziel erfüllt). Es kommen auch einige kleinere Lebensziele dazu: Zertifikat für ein bestimmtes Lernthema erhalten, einen Job als Teamleiter bekommen, 20kg abnehmen ...sowas halt.
Nachdem ich nun quasi mit der Trennung alles verloren hatte und mir mein Therapeut damals knallhart ins Gesicht sagte: "Ja, Sie müssen sich neue Lebensziele suchen. Und das braucht Zeit!", war ich erstmal am Boden zerstört. Immerhin hatte ich über 10 Jahre daraufhin gearbeitet meine Ziele zu erreichen und nun stellte ich fest: futsch.
Da biste erstmal reichlich am Arsch.
Nun, das Leben geht weiter und alles organisiert sich neu. Es fiel mir nicht leicht das einzusehen, aber im derzeitigen Zustand habe ich keine Lebensziele. Ich bin komplett flexibel. Naja mit Abhängigkeit, dass ich weiterhin ein guter Vater bin. Aber ansonsten: Job? flexibel. Wohnort? recht flexibel. Alterspläne? Tse!
Hätte mir jemand vor 7 Monaten erzählt: du wirst der Lebensgefährte einer Frau, die in Auslandseinsätze zieht, dann hätte ich das erstmal für unrealistisch gehalten. Vor 5 Monaten musste ich mich dann erstmal tatsächlich damit auseinandersetzen, weil ich mich in eine Soldatin verliebt hatte. Gut...das ist jetzt auch gescheitert, aber hey...ja...ich konnte mich tatsächlich mit dem Gedanken anfreunden...und nicht nur anfreunden, für mich war das durchaus ein Leben welches ich hätte führen können und wollen!
Wer weiß was die nächste Beziehung so rein bringt? Ich mache meine Ziele aber natürlich nicht von meiner Partnerin abhängig. Es gibt auch Dinge wo ich klar "nein" sagen würde. So schließe ich jetzt nämlich den Bogen zum ersten Absatz: trotz aller Flexibilität in meinen Lebenszielen bin ich in mir gefestigt und weiß was für ein Mensch ich sein möchte und passe meinen Lebensweg so an, dass ich diesem auch gerecht werde. Der Weg ist das Ziel. "Der Weg ist das Ziel" ist ein schöner Spruch von Konfuzius, der aber erst durch meine Reife, die ich durch die Ereignisse der letzten Jahre erreicht habe, bei mir einen äußerst tiefen Sinn ergibt.
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Jetzt bin ich aber mal neugierig: Was sind eure Ziele im Leben? Würden die 3 Leute auf eurer Beerdigung das sagen können was ich euch wünscht/vorstellt?
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Dienstag, 28. März 2017
Dualität
Jeden Montag treffe ich mich mit einem Freund zum Quatschen. Ursprünglich gedacht, um sein Englisch zu verbessern sprechen wir doch häufig einfach über Themen, die unser Leben bewegen.
Ihn bewegte in letzter Zeit die Dualität des Menschen. Also die Tatsache, dass es Individuen gibt, die sich trotz aller Resonanz, die wir zu anderen Menschen aufbauen, nicht einem höheren Ziel verschreiben können.
Ursprung war das Thema Flüchtlinge vs. Waffenexporte, ergo Frieden und wurde dann äußerst abstrakt. Dort könnte man sich dem höheren Ziel "Frieden" verschreiben und so seine eigenen Interessen (Verkauf von Waffen) nach hinten stellen, um dem Resonanz-Partner (Flüchtling) entgegen zu kommen.
Ich erklärte ihm, dass das ganze aber in unserer Genetik liegt. Also die Dualität und die Mehrheitlichtkeit. Er schaute mich erstaunt an und ich machte ihm das ganze in ein paar praktischen, anschaulichen und vielleicht auch plumpen Beispielen klar (im Normalfall drücke ich mich da gehobener aus, aber das würde dem ganzen den Humor nehmen):
Also, nehmen wir an du bist Single. Ich bin Single. Wir sind in einer Bar und da hinten steht eine heiße Blondine, die du knallen willst. Die will ich aber auch knallen. Ich könnte mich dem höheren Ziel der "Freundschaft" verschreiben und dir den Vortritt lassen, damit du sie knallen kannst. Das mache ich 1x, vielleicht 2x, aber irgendwann will ich halt auch.
Er bemerkte dazu: gut - Triebe sind ja genetisch, das überkommen wir also nicht so wirklich.
Ich weiter: Stimmt, außer wir werden alle impotent oder erhalten den gemeinschaftlichen Gedanken, dass wir alle unsere Frauen teilen und die Frauen den Gedanken, dass sie mit jedem Kerl ficken. Das wird aber wohl nicht passieren. So viel zur Dualität. Der Mensch ist zwar nicht dumm, aber zur Mehrheitlichkeit kommen wir eben manchmal erst, wenn es zu spät ist. Gleiche Situation, ein paar Tausend Jahre zuvor.
Wir beide sind Neandertaler und da hinten steht eine geile Blondine, die du knallen willst. Die will ich aber auch knallen. Dich schlag ich mit meiner Keule nieder und knall die Blondine. Am nächsten Morgen wache ich auf und habe Hunger auf Mammut. So ein Mammut kann ich aber nicht alleine jagen. Und du liegst mit dem Gesicht im Dreck, weil ich dich ja niedergeschlagen habe. Also kein Mammut für mich. Erkenntnis der Mehrheitlichkeit zu spät erhalten.
Evtl. sind die Begrifflichkeiten nicht zwingend der enzyklopidalen Erklärung 100% gleich zu setzen, aber ich denke ihr wisst was gemeint ist.
In diesem Sinne: frohe Mammut- und Blondinenjagd.
Ihn bewegte in letzter Zeit die Dualität des Menschen. Also die Tatsache, dass es Individuen gibt, die sich trotz aller Resonanz, die wir zu anderen Menschen aufbauen, nicht einem höheren Ziel verschreiben können.
Ursprung war das Thema Flüchtlinge vs. Waffenexporte, ergo Frieden und wurde dann äußerst abstrakt. Dort könnte man sich dem höheren Ziel "Frieden" verschreiben und so seine eigenen Interessen (Verkauf von Waffen) nach hinten stellen, um dem Resonanz-Partner (Flüchtling) entgegen zu kommen.
Ich erklärte ihm, dass das ganze aber in unserer Genetik liegt. Also die Dualität und die Mehrheitlichtkeit. Er schaute mich erstaunt an und ich machte ihm das ganze in ein paar praktischen, anschaulichen und vielleicht auch plumpen Beispielen klar (im Normalfall drücke ich mich da gehobener aus, aber das würde dem ganzen den Humor nehmen):
Also, nehmen wir an du bist Single. Ich bin Single. Wir sind in einer Bar und da hinten steht eine heiße Blondine, die du knallen willst. Die will ich aber auch knallen. Ich könnte mich dem höheren Ziel der "Freundschaft" verschreiben und dir den Vortritt lassen, damit du sie knallen kannst. Das mache ich 1x, vielleicht 2x, aber irgendwann will ich halt auch.
Er bemerkte dazu: gut - Triebe sind ja genetisch, das überkommen wir also nicht so wirklich.
Ich weiter: Stimmt, außer wir werden alle impotent oder erhalten den gemeinschaftlichen Gedanken, dass wir alle unsere Frauen teilen und die Frauen den Gedanken, dass sie mit jedem Kerl ficken. Das wird aber wohl nicht passieren. So viel zur Dualität. Der Mensch ist zwar nicht dumm, aber zur Mehrheitlichkeit kommen wir eben manchmal erst, wenn es zu spät ist. Gleiche Situation, ein paar Tausend Jahre zuvor.
Wir beide sind Neandertaler und da hinten steht eine geile Blondine, die du knallen willst. Die will ich aber auch knallen. Dich schlag ich mit meiner Keule nieder und knall die Blondine. Am nächsten Morgen wache ich auf und habe Hunger auf Mammut. So ein Mammut kann ich aber nicht alleine jagen. Und du liegst mit dem Gesicht im Dreck, weil ich dich ja niedergeschlagen habe. Also kein Mammut für mich. Erkenntnis der Mehrheitlichkeit zu spät erhalten.
Evtl. sind die Begrifflichkeiten nicht zwingend der enzyklopidalen Erklärung 100% gleich zu setzen, aber ich denke ihr wisst was gemeint ist.
In diesem Sinne: frohe Mammut- und Blondinenjagd.
Tags:
geistige Ergüsse,
Mensch
Dienstag, 21. März 2017
Zeit - die neue
Ich habe gerade mal nachgedacht was ich eigentlich alles so mit meiner Zeit anstellen kann. Hobbies habe ich ja nun wieder genug.
Gemäß von meinem damaligen Post Zeit aus 2013 hatte ich es schon stark auf Stunden runter gebrochen, aber diesmal will ich einfach nur einen üblichen Tagesablauf schildern.
05:00 Uhr: geweckt werden durch Chewie - er hat Kuschelbedarf.
05:20 Uhr: mein Wecker klingelt. Zeit zum Aufstehen. In Ruhe frühstücken, Katenklo reinigen, Katzenfutter und - Wasser nachfüllen, duschen, anziehen, Sachen zusammensuchen
ca. 06:30 Uhr: auf zur Arbeit. Wenn ich richtig gut organisiert bin und alles schnell von der Hand geht bin ich auch schon mal früher los.
ca. 07:00 Uhr: Ankunft im Büro
Punkt 12:00 Uhr: mit den Kollegen in die Kantine
ca. 12:30 Uhr: zurück an die Arbeit
ca. 16:00 Uhr: Feierabend (Freitags meist früher) und ab nach Hause
ca. 17 Uhr: Ankunft daheim. Der Rückweg dauert wegen Feierabendverkehr immer etwas länger.
je nachdem was so anliegt wird nun der Haushalt geworfen, eingekauft, Freunde getroffen, Family bei PC-Problemen geholfen, gedatet, am Cosplay gebaut, gezockt, Fahrrad gefahren, Tagebuch geschrieben, Filme/Serien geschaut, mit Han gekuschelt, mit den beiden Fellnasen gespielt, sich ums Ehrenamt gekümmert, geflirtet, ... aber auch sehr häufig: gekocht. Ja, ich koche wieder sehr gerne. Meist gesund und fleischarm. Bedingt durch meine Ex, die Vegetarierin ist habe ich viel ohne Fleisch versucht zu kochen und zu üben. Und ich bin dabei geblieben. Wenn es mal was besonderes in der Kantine oder bei Freunden und Family gibt esse ich auch Fleisch, aber für mich selbst mache ich es eigentlich nicht mehr. Und mir geht es seither hervorragend. Meine Haut ist besser geworden und dank des neuen Bikes (Smyinz Cruiser), welches ich eben auch fahre sobald das Wetter es mir erlaubt - habe ich bereits 17cm Bauchumfang verloren.
ca. 22-23 Uhr: ab ins Bett, eine halbe Stunde mit Chewie kuscheln. Oder solange bis ich eingeschlafen bin. Oder mit beiden. Oder beide berauben mir den Platz im Bett, so dass ich mich nicht mehr bewegen kann. Schön isses!
Jedes zweite Wochenende habe ich den Mini-Helden und das Wochenende gehört dann komplett ihm. Wir gehen regelmäßig schwimmen und ich versuche der Family auch den Zugang zu ermöglichen. Wenn irgendwelche interessanten Veranstaltungen sind fahren wir auch dahin. Ab und an brauchen wir aber auch einfach ein entspanntes Wochenende einfach für uns beide ohne viel Tam-Tam.
An meinen "Single"-Wochenenden geht's dann los für's Ehrenamt oder ich schaue mir verschiedene Städte an bzw. besuche entfernte Freunde (letztes Jahr: Hamburg, Amsterdam, Lübeck, Neuharlingersiel, Wahrenberg, Moers, Neuenkirchen-Vlyun, Köln, Weiden i.d. Oberpfalz, Minden, Gütersloh, Bad Oyenhausen, Oldenburg). Manchmal gammel ich aber auch einfach nur rum.
Im Vergleich zu 2013 habe ich eine Masse mehr Zeit, was wahrscheinlich darin begründet ist, dass ich nun Single bin, aktuell meine Selbstständigkeit eingestellt habe, weniger lerne, meinen festen Sport gegen etwas flexibles getauscht, ein anstrengendes Ehrenamt gegen ein entspanntes getauscht habe und somit massiv weniger Verantwortung habe. Single-Dasein ist nicht umbedingt das was ich mir gewünscht habe, aber man muss ja mal das positive rausarbeiten oder?
Gemäß von meinem damaligen Post Zeit aus 2013 hatte ich es schon stark auf Stunden runter gebrochen, aber diesmal will ich einfach nur einen üblichen Tagesablauf schildern.
05:00 Uhr: geweckt werden durch Chewie - er hat Kuschelbedarf.
05:20 Uhr: mein Wecker klingelt. Zeit zum Aufstehen. In Ruhe frühstücken, Katenklo reinigen, Katzenfutter und - Wasser nachfüllen, duschen, anziehen, Sachen zusammensuchen
ca. 06:30 Uhr: auf zur Arbeit. Wenn ich richtig gut organisiert bin und alles schnell von der Hand geht bin ich auch schon mal früher los.
ca. 07:00 Uhr: Ankunft im Büro
Punkt 12:00 Uhr: mit den Kollegen in die Kantine
ca. 12:30 Uhr: zurück an die Arbeit
ca. 16:00 Uhr: Feierabend (Freitags meist früher) und ab nach Hause
ca. 17 Uhr: Ankunft daheim. Der Rückweg dauert wegen Feierabendverkehr immer etwas länger.
je nachdem was so anliegt wird nun der Haushalt geworfen, eingekauft, Freunde getroffen, Family bei PC-Problemen geholfen, gedatet, am Cosplay gebaut, gezockt, Fahrrad gefahren, Tagebuch geschrieben, Filme/Serien geschaut, mit Han gekuschelt, mit den beiden Fellnasen gespielt, sich ums Ehrenamt gekümmert, geflirtet, ... aber auch sehr häufig: gekocht. Ja, ich koche wieder sehr gerne. Meist gesund und fleischarm. Bedingt durch meine Ex, die Vegetarierin ist habe ich viel ohne Fleisch versucht zu kochen und zu üben. Und ich bin dabei geblieben. Wenn es mal was besonderes in der Kantine oder bei Freunden und Family gibt esse ich auch Fleisch, aber für mich selbst mache ich es eigentlich nicht mehr. Und mir geht es seither hervorragend. Meine Haut ist besser geworden und dank des neuen Bikes (Smyinz Cruiser), welches ich eben auch fahre sobald das Wetter es mir erlaubt - habe ich bereits 17cm Bauchumfang verloren.
ca. 22-23 Uhr: ab ins Bett, eine halbe Stunde mit Chewie kuscheln. Oder solange bis ich eingeschlafen bin. Oder mit beiden. Oder beide berauben mir den Platz im Bett, so dass ich mich nicht mehr bewegen kann. Schön isses!
Jedes zweite Wochenende habe ich den Mini-Helden und das Wochenende gehört dann komplett ihm. Wir gehen regelmäßig schwimmen und ich versuche der Family auch den Zugang zu ermöglichen. Wenn irgendwelche interessanten Veranstaltungen sind fahren wir auch dahin. Ab und an brauchen wir aber auch einfach ein entspanntes Wochenende einfach für uns beide ohne viel Tam-Tam.
An meinen "Single"-Wochenenden geht's dann los für's Ehrenamt oder ich schaue mir verschiedene Städte an bzw. besuche entfernte Freunde (letztes Jahr: Hamburg, Amsterdam, Lübeck, Neuharlingersiel, Wahrenberg, Moers, Neuenkirchen-Vlyun, Köln, Weiden i.d. Oberpfalz, Minden, Gütersloh, Bad Oyenhausen, Oldenburg). Manchmal gammel ich aber auch einfach nur rum.
Im Vergleich zu 2013 habe ich eine Masse mehr Zeit, was wahrscheinlich darin begründet ist, dass ich nun Single bin, aktuell meine Selbstständigkeit eingestellt habe, weniger lerne, meinen festen Sport gegen etwas flexibles getauscht, ein anstrengendes Ehrenamt gegen ein entspanntes getauscht habe und somit massiv weniger Verantwortung habe. Single-Dasein ist nicht umbedingt das was ich mir gewünscht habe, aber man muss ja mal das positive rausarbeiten oder?
Dienstag, 14. März 2017
Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Ich sitze auf dem Fußboden vor der Anlage. In der linken Hand halte ich dein Foto. Aus dem Rahmen konnte ich es immernoch nicht nehmen. Die rechte Hand liegt sanft auf dem großen Lautstärkeregler.
Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Damit die Stimmen in meinem Kopf aufhören von dir zu schwärmen.
Laute Bässe und Gitarren hallen durch mein Wohnzimmer. Der Boden unter mir vibriert. Ich singe mit, aber ich höre noch immer meine eigene Stimme und meine Gedanken. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Mir wird heiß. Mein Körper will sich bewegen, aber mein Kopf schreit dagegen an. Tränen fließen mir über das Gesicht. Die Augen brennen. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
In meinem Kopf höre ich deine Worte. In meinem Kopf höre ich wie ich es dir nicht verübeln kann. Ich höre die Trauer schreien. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Ich bemerke wie ich mit dem Handgelenk fest gegen meine Schläfe drücke. Ich spüre die Adern an meinem Kopf pulsieren. Mein Körper bebt. Ein Blick zur Lautstärke und ich weiß ich befinde mich bei ca. 110db. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Die Anlage hat noch lange nicht ihr Limit erreicht. Mein Körper kocht und zittert. Ich brülle den Lautsprechern die Texte entgegen und höre mich selbst nicht mehr. Der Punkt ist erreicht, dass ich nichts hören dürfte. Keine Klingel, kein Klopfen - gar nichts. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
120db müssten erreicht sein. Mein Hals brennt und ich weiß ich werde morgen heiser sein. Die Stimmen in meinem Kopf werden leiser, aber ich will nicht mehr hören. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Damit die Stimmen in meinem Kopf aufhören von dir zu schwärmen.
Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Damit die Stimmen in meinem Kopf aufhören von dir zu schwärmen.
Laute Bässe und Gitarren hallen durch mein Wohnzimmer. Der Boden unter mir vibriert. Ich singe mit, aber ich höre noch immer meine eigene Stimme und meine Gedanken. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Mir wird heiß. Mein Körper will sich bewegen, aber mein Kopf schreit dagegen an. Tränen fließen mir über das Gesicht. Die Augen brennen. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
In meinem Kopf höre ich deine Worte. In meinem Kopf höre ich wie ich es dir nicht verübeln kann. Ich höre die Trauer schreien. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Ich bemerke wie ich mit dem Handgelenk fest gegen meine Schläfe drücke. Ich spüre die Adern an meinem Kopf pulsieren. Mein Körper bebt. Ein Blick zur Lautstärke und ich weiß ich befinde mich bei ca. 110db. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Die Anlage hat noch lange nicht ihr Limit erreicht. Mein Körper kocht und zittert. Ich brülle den Lautsprechern die Texte entgegen und höre mich selbst nicht mehr. Der Punkt ist erreicht, dass ich nichts hören dürfte. Keine Klingel, kein Klopfen - gar nichts. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
120db müssten erreicht sein. Mein Hals brennt und ich weiß ich werde morgen heiser sein. Die Stimmen in meinem Kopf werden leiser, aber ich will nicht mehr hören. Ich drehe weiter laut auf. Einfach nur laut.
Damit die Stimmen in meinem Kopf aufhören von dir zu schwärmen.
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warum
Montag, 27. Februar 2017
Glück gibt es sogar mit Plüsch!
Seit nun genau 7 Tagen wohnen bei mir 2 Kater. Ja, es wurden auf mehrfache Empfehlung 2. Ich wollte dann auch 2, die sich schon kennen - was auch geklappt hat. Die beiden sind aus einem Wurf und leben seit 4 Jahren zusammen. Sie tragen die Namen Han und Chewie. Tag für Tag werden die beiden zutraulicher. Wobei nach gestern Abend würde ich schon fast von aggressiv sprechen. Meine Güte war das ein Kampfkuschelmarathon!
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| Han |
Die beiden stellen mein Leben schon reichlich auf den Kopf. Ständig gucken was die beiden für Blödsinn anstellen, um dann festzustellen, dass sie überhaupt keinen angestellt haben. Also echt gar nichts! Nichts kaputt, keine Zicken - okay, sind halt Kerle.
Einzig eine Auseinandersetzung gab es, weil Chewie meinte eine Lüftungsöffnung in der Küchenverkleidung raus zu reißen, irgendwie hindurch zu quetschen (ähnlich der Müllschluckerszene aus Episode IV) und sich dann hinten in die letzte Ecke hinter den Geschirrspüler zu verkrümeln. Da hatte ich dann doch Einwände wegen Strom, Wasser etc. und weil ich ihn dort nie nicht sehen kann. Hatte ihn auch nur erwischt, weil er da so laut geschnurrt hat.
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| Chewie |
So glücklich war ich echt schon lange nicht mehr. Es war wirklich eine der besten Entscheidungen seit langem. Ich habe fast das Gefühl das Glücklichsein in den Räumen greifen zu können.
Ein paar Fotos von den beiden möchte ich euch nicht vorenthalten.
Sonntag, 22. Januar 2017
Katze oder nicht Katze - das ist hier die Frage
Von 2005 bis 2015 habe ich nun immer mit einer Katze (und 2 Hunden) gelebt. Ich liebe diese Katze über alles, aber sie ist nunmal bei meiner Ex-Frau. Ich kann hier einfach keine "draußen"-Katze halten, da ich an einer gut befahrenen Straße wohne.
Meine jetzt-Ex hatte 3 Katzen, die ich auch sehr schnell ins Herz geschlossen hatte und die mich auch sehr mochten (immerhin gab's von mir auch Weihnachtsgeschenke!).
Seit ein paar Wochen überlege ich jetzt meine Wohnung aufzugeben und mich unter die Herrschaft eines dieser Pelz-Majestäten zu stellen. Den Vermieter werde ich, denke ich, überzeugt bekommen - ist ja auch nix wildes bei. Tendiere auch zum Kater, da geruhsamer.
Aber ich hadere noch mit mir. Einerseits ist es endlich wieder was lebendiges in der Bude, ein Weggefährte, jemand um den ich mich kümmern kann und muss.
Andererseits komme ich wieder in den Genuss haariger Klamotten und... das ist wohl das größte Problem: ich muss beruflich ja gelegentlich verreisen. Nie länger als 2 Tage in den letzten Jahren (abgesehen von Urlaub). Und da täte es mir um das Pelzmonster schon leid. 2 Katzen/Kater wären dann angebracht, damit sie nicht so alleine sind. Unter der Woche arbeite ich halt auch, aber das ließe sich auf ein Teil-Homeoffice umstellen, also nur 2-3 Tage die Woche im Büro.
*grübel*
Meine jetzt-Ex hatte 3 Katzen, die ich auch sehr schnell ins Herz geschlossen hatte und die mich auch sehr mochten (immerhin gab's von mir auch Weihnachtsgeschenke!).
Seit ein paar Wochen überlege ich jetzt meine Wohnung aufzugeben und mich unter die Herrschaft eines dieser Pelz-Majestäten zu stellen. Den Vermieter werde ich, denke ich, überzeugt bekommen - ist ja auch nix wildes bei. Tendiere auch zum Kater, da geruhsamer.
Aber ich hadere noch mit mir. Einerseits ist es endlich wieder was lebendiges in der Bude, ein Weggefährte, jemand um den ich mich kümmern kann und muss.
Andererseits komme ich wieder in den Genuss haariger Klamotten und... das ist wohl das größte Problem: ich muss beruflich ja gelegentlich verreisen. Nie länger als 2 Tage in den letzten Jahren (abgesehen von Urlaub). Und da täte es mir um das Pelzmonster schon leid. 2 Katzen/Kater wären dann angebracht, damit sie nicht so alleine sind. Unter der Woche arbeite ich halt auch, aber das ließe sich auf ein Teil-Homeoffice umstellen, also nur 2-3 Tage die Woche im Büro.
*grübel*
Dienstag, 17. Januar 2017
Cosplay: Batman
Cosplay ist schon eine geile Sache. Sich als einer seiner Lieblingshelden zu verkleiden, posieren und mit anderen Leuten Spaß zu haben. Ich kostümiere mich ja nun schon seit Jahren. Über diesen Beitrag habe ich lange gegrübelt, ob ich ihn wirklich bringen sollte, aber habe mich nun doch endlich dazu durchgerungen.
Im Winter 2015 hat es mich dann zur German Comic Con nach Dortmund verschlagen. Das erste Mal als Batman unterwegs sein - das war das Ziel. Das Kostüm habe ich mühselig in unserem damaligen Keller angefangen und in aller Eile im Keller meines Vaters beendet. Die Zeit war knapp, denn nur eine Woche vor der GCC hatte ich mich entschieden es durchzuziehen.
Natürlich hätte ich mir ein Kostüm kaufen können und tatsächlich habe ich ausschließlich gekaufte auf der Convention gefunden, abgesehen von meinem. Aber dazu später mehr.
Wie viele Cosplayer hatte ich das Kostüm aus Schaummatten und Worbla geplant. Worbla ist ein thermoaktives Plastik - sprich: machst du es heiß ist es formbar und klebt auf einer Seite. Wird es kalt, wird es hart. Dadurch das es mein erster Versuch war gab es auch einige Fehlschläge und Korrekturarbeiten an einigen Teilen.
Bei dem ersten Bild sieht man meine erste Fassung vom "Helm". Tatsächlich Helm, denn durch die vielen starren Worbla-Schichten war das ganze Kostüm steif und recht unflexibel, aber es hatte einen lustigen Seiteneffekt: es war stichfest. Messer konnten mir an den Teilen nichts mehr anhaben. Auch, wenn das gar nicht meine Absicht war.
Auch das zusammenführen der einzelnen Teile war ein Problem. Ich arbeitete mit Klettverschlüssen und Klippverschlüssen etc. Aber so super war das alles nicht. Der Helm gefiel mir auch von der Form nicht, daher wurde auch fix noch eine zweite Version erstellt.
Diese war von der Gesichtsform leichter zu tragen und sah auch besser aus. Bei beiden Fotos fehlt auf jeden Fall die schwarze Farbe an den Augen. Das zweite Foto ist auch direkt vor der Con entstanden. Ich war super früh da und parkte nur 15 Meter vom Eingang entfernt, was sich als gut erweisen sollte. Hinter mir parkte ein Stormtropper und sein Kostüm war sogar noch unbeweglicher als meines. Er brauchte Hilfe beim Anziehen. Die ersten Schwierigkeiten zeigten sich gleich beim Einreihen in die Warteschlange, denn die Oberschenkel-Elemente waren bislang nur im "Stehen" getestet worden, noch jedoch bei Bewegung, weswegen sie sofort aufbrachen. Daraus habe ich gelernt: trag das Kostüm zu Hause einige Stunden zur Probe! Aber...Auto ja in der Nähe und Notfall-Panzertape war eingepackt. Bereits in der Schlange wurde ich von einem weiblichen Robin und weiblichen Nightwing herzlichst begrüßt und sie fanden das Kostüm schon stark. Wow - ich war ernsthaft bewegt. Hätte ich nicht gedacht.
Eine Schwierigkeit war auch, dass der Helm meine Sicht beschränkte. Unterhalb meiner Nasenspitze konnte ich nichts mehr sehen - also nur auf Entfernung. Was übrigens Essen, Trinken, Bezahlen, einen Stuhl finden(!) extrem schwierig macht.
Auf der Con liefen dann auch die Rubies-Lizenzversion rum und jemand hatte sich ein UD-Replika gekauft (ca. 2500 Euro damals). Die Fotos sind leider nicht von der Con, da ich mich nicht so sehr bewegen konnte, dass ich hätte Fotos machen können XD
Das UD-Replika wurde auch zu einem Foto-Shoot eines professionellen Fotografen aufgefordert, als wir uns unterhielten. Das tat ein klein wenig weh, weil kaufen um einiges einfacher ist als selbst herstellen, aber optisch muss ich gestehen ist es natürlich überlegen gewesen.
Ich schlenderte also weiter durch die Hallen - das coole ist: trotz meiner geringen Größe (171cm) machte das Kostüm doch zumindest soviel Eindruck, dass die Leute Platz machten. Hatte an den Ständen und auch sonst also genug Freiraum.
Die Hallen füllten sich und es gab für mich dann doch erstaunlich viele positive Reaktionen. Ich lernte eine professionelle Cosplayerin kennen und wir tauschten Kontaktdaten aus. Sie hatte ein Batgirl-Kostüm an, welches mir den Atem verschlagen hat und in Sekundenschnelle war sie umgeben von einer Traube neugieriger Menschen. Von ihr lernte ich im letzten Jahr dann auch extrem viel über Kostümbau.
Eines der schönsten Momente war allerdings auch, als eine kleine Familie auf mich zu kam und mit mir quatschte. Sie waren als Superman (Vater), Wonder-Woman (Mutter), Green Lantern (2jähriger Sohn in der Kinderkarre) unterwegs. Nach einem kurzen Gespräch sprach uns jemand an und machte ein Foto.
Auch ein kleiner Junge sagte im Vorbeigehen: "ist das der echte Batman?" und ich beugte mich herunter (hinknien ging ja leider nicht!) und ich flüsterte ihm etwas ins Ohr (was wird nicht verraten und ist ein Geheimnis). Er strahlte und das war schon ein geiles Gefühl.
Einige abwertende Kommentare gab es durchaus "billig", "Schrott", "Batman für Arme"... das war weniger schön, habe aber von anderen Cosplayern gelernt, dass es meist nur von zivilen Leuten kommt, die neidisch sind, weil sie es sich überhaupt nicht trauen. Das hat dennoch eine Weile gedauert zu verdauen.
Ich traf aber auch einen extrem gut gemachten Pinguin, einige Harley Quinns, Deadpool, Deadshot und einige Anime-Charaktere, die ich nicht zuordnen kann. Fast alle gratulierten zum Kostüm und einige fanden es sogar gut, dass es eben nicht perfekt sei, weil man sieht wie viel Arbeit darin steckt.
Eine Catwoman (Alter war die heiß!) sprang mich sogar an, legte die Beine um mich und küsste mich zur Begrüßung, während ihr Fotograf ein Foto machte. Nicht abgesprochen und nach "Cosplay is not Consent" eigentlich nicht i.O., aber ich ärgere mich, dass ich nicht das Foto bekommen habe. Auch konnte ich mich nicht wehren, weil ich mich ja nahezu nicht bewegen konnte! Als sie dann vor mir stand, stellten wir erstmal fest, dass sie 2 Köpfe größer ist als ich und mussten lachen.
Als Highlight der Con traf ich dann auch einen sehr guten (Ledger-)Joker. Wir unterhielten uns, witzelten und hatten Spaß zusammen. Er kommt sogar aus Hannover und wir haben uns zwischenzeitlich wieder getroffen.
BTT: Ich arbeite jetzt seit fast einem Jahr (mit Pausen) an einem neuen Batman-Kostüm für die GCC Dortmund 2017. Es ist wesentlich aufwändiger, es wird einigermaßen flexibel sein, damit ich mich bewegen kann, aber es wird auch schweineheiß darin werden (weiche Schaummatte mit Latex überzogen). Auch dieses Jahr freue ich mich sehr auf die Comic Con und ggf. weitere Möglichkeiten das Kostüm zu tragen.
Hier der aktuelle Bearbeitungszustand:
Im Winter 2015 hat es mich dann zur German Comic Con nach Dortmund verschlagen. Das erste Mal als Batman unterwegs sein - das war das Ziel. Das Kostüm habe ich mühselig in unserem damaligen Keller angefangen und in aller Eile im Keller meines Vaters beendet. Die Zeit war knapp, denn nur eine Woche vor der GCC hatte ich mich entschieden es durchzuziehen.
Natürlich hätte ich mir ein Kostüm kaufen können und tatsächlich habe ich ausschließlich gekaufte auf der Convention gefunden, abgesehen von meinem. Aber dazu später mehr.
Wie viele Cosplayer hatte ich das Kostüm aus Schaummatten und Worbla geplant. Worbla ist ein thermoaktives Plastik - sprich: machst du es heiß ist es formbar und klebt auf einer Seite. Wird es kalt, wird es hart. Dadurch das es mein erster Versuch war gab es auch einige Fehlschläge und Korrekturarbeiten an einigen Teilen.
Bei dem ersten Bild sieht man meine erste Fassung vom "Helm". Tatsächlich Helm, denn durch die vielen starren Worbla-Schichten war das ganze Kostüm steif und recht unflexibel, aber es hatte einen lustigen Seiteneffekt: es war stichfest. Messer konnten mir an den Teilen nichts mehr anhaben. Auch, wenn das gar nicht meine Absicht war.
Auch das zusammenführen der einzelnen Teile war ein Problem. Ich arbeitete mit Klettverschlüssen und Klippverschlüssen etc. Aber so super war das alles nicht. Der Helm gefiel mir auch von der Form nicht, daher wurde auch fix noch eine zweite Version erstellt.
Diese war von der Gesichtsform leichter zu tragen und sah auch besser aus. Bei beiden Fotos fehlt auf jeden Fall die schwarze Farbe an den Augen. Das zweite Foto ist auch direkt vor der Con entstanden. Ich war super früh da und parkte nur 15 Meter vom Eingang entfernt, was sich als gut erweisen sollte. Hinter mir parkte ein Stormtropper und sein Kostüm war sogar noch unbeweglicher als meines. Er brauchte Hilfe beim Anziehen. Die ersten Schwierigkeiten zeigten sich gleich beim Einreihen in die Warteschlange, denn die Oberschenkel-Elemente waren bislang nur im "Stehen" getestet worden, noch jedoch bei Bewegung, weswegen sie sofort aufbrachen. Daraus habe ich gelernt: trag das Kostüm zu Hause einige Stunden zur Probe! Aber...Auto ja in der Nähe und Notfall-Panzertape war eingepackt. Bereits in der Schlange wurde ich von einem weiblichen Robin und weiblichen Nightwing herzlichst begrüßt und sie fanden das Kostüm schon stark. Wow - ich war ernsthaft bewegt. Hätte ich nicht gedacht.
Eine Schwierigkeit war auch, dass der Helm meine Sicht beschränkte. Unterhalb meiner Nasenspitze konnte ich nichts mehr sehen - also nur auf Entfernung. Was übrigens Essen, Trinken, Bezahlen, einen Stuhl finden(!) extrem schwierig macht.
Auf der Con liefen dann auch die Rubies-Lizenzversion rum und jemand hatte sich ein UD-Replika gekauft (ca. 2500 Euro damals). Die Fotos sind leider nicht von der Con, da ich mich nicht so sehr bewegen konnte, dass ich hätte Fotos machen können XD
Das UD-Replika wurde auch zu einem Foto-Shoot eines professionellen Fotografen aufgefordert, als wir uns unterhielten. Das tat ein klein wenig weh, weil kaufen um einiges einfacher ist als selbst herstellen, aber optisch muss ich gestehen ist es natürlich überlegen gewesen.
Ich schlenderte also weiter durch die Hallen - das coole ist: trotz meiner geringen Größe (171cm) machte das Kostüm doch zumindest soviel Eindruck, dass die Leute Platz machten. Hatte an den Ständen und auch sonst also genug Freiraum.
Die Hallen füllten sich und es gab für mich dann doch erstaunlich viele positive Reaktionen. Ich lernte eine professionelle Cosplayerin kennen und wir tauschten Kontaktdaten aus. Sie hatte ein Batgirl-Kostüm an, welches mir den Atem verschlagen hat und in Sekundenschnelle war sie umgeben von einer Traube neugieriger Menschen. Von ihr lernte ich im letzten Jahr dann auch extrem viel über Kostümbau.
Eines der schönsten Momente war allerdings auch, als eine kleine Familie auf mich zu kam und mit mir quatschte. Sie waren als Superman (Vater), Wonder-Woman (Mutter), Green Lantern (2jähriger Sohn in der Kinderkarre) unterwegs. Nach einem kurzen Gespräch sprach uns jemand an und machte ein Foto.
Auch ein kleiner Junge sagte im Vorbeigehen: "ist das der echte Batman?" und ich beugte mich herunter (hinknien ging ja leider nicht!) und ich flüsterte ihm etwas ins Ohr (was wird nicht verraten und ist ein Geheimnis). Er strahlte und das war schon ein geiles Gefühl.
Einige abwertende Kommentare gab es durchaus "billig", "Schrott", "Batman für Arme"... das war weniger schön, habe aber von anderen Cosplayern gelernt, dass es meist nur von zivilen Leuten kommt, die neidisch sind, weil sie es sich überhaupt nicht trauen. Das hat dennoch eine Weile gedauert zu verdauen.
Ich traf aber auch einen extrem gut gemachten Pinguin, einige Harley Quinns, Deadpool, Deadshot und einige Anime-Charaktere, die ich nicht zuordnen kann. Fast alle gratulierten zum Kostüm und einige fanden es sogar gut, dass es eben nicht perfekt sei, weil man sieht wie viel Arbeit darin steckt.
Eine Catwoman (Alter war die heiß!) sprang mich sogar an, legte die Beine um mich und küsste mich zur Begrüßung, während ihr Fotograf ein Foto machte. Nicht abgesprochen und nach "Cosplay is not Consent" eigentlich nicht i.O., aber ich ärgere mich, dass ich nicht das Foto bekommen habe. Auch konnte ich mich nicht wehren, weil ich mich ja nahezu nicht bewegen konnte! Als sie dann vor mir stand, stellten wir erstmal fest, dass sie 2 Köpfe größer ist als ich und mussten lachen.
Als Highlight der Con traf ich dann auch einen sehr guten (Ledger-)Joker. Wir unterhielten uns, witzelten und hatten Spaß zusammen. Er kommt sogar aus Hannover und wir haben uns zwischenzeitlich wieder getroffen.
BTT: Ich arbeite jetzt seit fast einem Jahr (mit Pausen) an einem neuen Batman-Kostüm für die GCC Dortmund 2017. Es ist wesentlich aufwändiger, es wird einigermaßen flexibel sein, damit ich mich bewegen kann, aber es wird auch schweineheiß darin werden (weiche Schaummatte mit Latex überzogen). Auch dieses Jahr freue ich mich sehr auf die Comic Con und ggf. weitere Möglichkeiten das Kostüm zu tragen.
Hier der aktuelle Bearbeitungszustand:
Mittwoch, 4. Januar 2017
lasst.mich.in.Ruhe!
Geistiger Ausfluss, der einfach mal raus muss. Message geht an alle menschlichen Wesen, die was mit mir zu tun haben.
Diejenigen welchen Leser/innen, die mich nicht persönlich kennen kurz eine eingehende Info: eine Frau in die ich mich außergewöhnlich stark verliebt habe hat mich verlassen.
Diese Info muss dann auch reichen. Seither läuft mein Leben scheiße. Punkt. Aber das ist mein Leben, also hört auf zu fragen und zu nerven. Ich will einfach nur meine Ruhe. Ich weiß, ihr seid alle groß bekümmert und besorgt, aber sorry...fickt euch, ihr könnt mir gerade nicht helfen. Ich will auch keine Belehrungen darüber, dass das was ich gerade tue ungesund für Körper und Geist ist. Ich will kein Mitleid, keine Hilfe-Angebote, keine Einladung zu irgendeinem Scheiß, kein Anstubsen, keine Gespräche und vorallem keine dummen Sprüche alá "andere Frauen haben auch schöne Töchter" - 10x in den letzten 2 Tagen! Leckt mich!
Für die ganz besorgten poste ich regelmäßig was auf Facebook, das soll aber bitte als Lebenszeichen reichen.
Ich trinke zu viel Kaffee und Energy-Drinks, weil ich nicht schlafen will.
Wenn ich schlafe kommen die Albträume.
Ich trinke zu viel Alkohol, weil ich meine Gedanken verdrängen will.
Wenn ich denke, kommen die Erinnerungen zurück.
Ich rauche zu viel, weil es die Zeit tot schlägt.
Wenn ich zu viel Zeit habe, denke ich zu viel nach.
Ich bin auf Teufel komm raus sarkastisch, weil es die Leute von mir fern hält ohne gleich davon zu jagen.
Wenn sie zu Nahe kommen, könnten sie sehen wie kaputt ich gerade bin.
Diejenigen welchen Leser/innen, die mich nicht persönlich kennen kurz eine eingehende Info: eine Frau in die ich mich außergewöhnlich stark verliebt habe hat mich verlassen.
Diese Info muss dann auch reichen. Seither läuft mein Leben scheiße. Punkt. Aber das ist mein Leben, also hört auf zu fragen und zu nerven. Ich will einfach nur meine Ruhe. Ich weiß, ihr seid alle groß bekümmert und besorgt, aber sorry...fickt euch, ihr könnt mir gerade nicht helfen. Ich will auch keine Belehrungen darüber, dass das was ich gerade tue ungesund für Körper und Geist ist. Ich will kein Mitleid, keine Hilfe-Angebote, keine Einladung zu irgendeinem Scheiß, kein Anstubsen, keine Gespräche und vorallem keine dummen Sprüche alá "andere Frauen haben auch schöne Töchter" - 10x in den letzten 2 Tagen! Leckt mich!
Für die ganz besorgten poste ich regelmäßig was auf Facebook, das soll aber bitte als Lebenszeichen reichen.
Ich trinke zu viel Kaffee und Energy-Drinks, weil ich nicht schlafen will.
Wenn ich schlafe kommen die Albträume.
Ich trinke zu viel Alkohol, weil ich meine Gedanken verdrängen will.
Wenn ich denke, kommen die Erinnerungen zurück.
Ich rauche zu viel, weil es die Zeit tot schlägt.
Wenn ich zu viel Zeit habe, denke ich zu viel nach.
Ich bin auf Teufel komm raus sarkastisch, weil es die Leute von mir fern hält ohne gleich davon zu jagen.
Wenn sie zu Nahe kommen, könnten sie sehen wie kaputt ich gerade bin.
Montag, 10. Oktober 2016
Double Standards?
Beginnen möchte ich diesen Artikel mit dem gezeigten Meme. Es bringt ziemlich auf den Punkt was ich hier ansprechen möchte.
Aktuell lese ich immer öfter in meinem Social Media Eckchen von Gender-equality, Feminazis, etc. Die Themen drehen sich so grob darum, dass Leute sich aufregen, dass Frauen oder Mädchen nicht fair behandelt werden. Nicht gleichgesetzt mit Männern oder Jungs. Jetzt vom Gehaltgefüge mal abgesehen...es gibt sicherlich ein paar Punkte wo auch ich den Streit berechtigt finde.
Aber gerade heute kam ein Artikel darüber, ob wir umdenken sollten, wenn wir Mädchen loben. Viele 6-10 jährige bekommen nach eigener Aussage Lob, wenn sie gut aussehen. Selbstwahrnehmung ist was feines - Vermittlung von Werten wäre besser. Warum soll ich ein hübsches Mädchen nicht mehr loben? Warum sollte ich einen hübschen Jungen nicht loben? Wenn ich Jungs in der Stadt sehe, die ein cooles Shirt tragen (neulich: Justice League), dann warum nicht loben?
Wo ist das Problem? Vielleicht sollte man mal anfangen bessere Rollmodels für Mädchen zu generieren? Ach ja....haben wir. Freche Biene Maja, Barbie erlebt Abenteuer und lernt Lektionen für's Leben. Selbst Fiesling Tinkerbell wird "entbitched" und ist nun Serientauglich. Supergirl hat eine eigene TV-Sendung bekommen. Wonder Woman steht in forderster Front im letzten Batman v Superman-Film. Catniss ist die Heldin einer ganzen Buch- und Filmreihe. Hermoine Granger ist das Vorzeigemodell einer guten Schülerin und Zauberin, die auch Mut zeigt. Warum hackt man denn nun weiter auf dem Thema rum? Sind es zu wenig Frauen? Beherrscht vielleicht die Nachfrage das Angebot und die Nachfrage ist gesättigt?
Dann wird immer fleißig auf den Körperbau der Protagonistinnen rumgeritten. Jetzt bitte ich aber mal auch fair zu vergleichen. Welche Helden stehen so für Jungs da. In meiner Kindheit schon: He-Man. Heutzutage wieder Batman, Superman und die Klassiker. Hat sich mal jemand deren Körperbau angesehen? Gehen wir mal weiter - die etwas ältere Generation. Was läuft uns da so über den Weg? Ein Captain America mit Super-Serum-Muskeln. Thor - ein Gott mit göttlichem Körper. Und treiben wir es mal ins Extrem: Dwayne "The Rock" Johnson - wobei ich bei ihm immer sagen muss, dass er recht sympatisch ist, weil er kein Geheimnis daraus macht, wie er diesen Körper bekommen hat und erhält.
Als Krönung dann auch mal das Logo von der neuen Spider-Man Serie von Disney für 2017.
Wenn wir jetzt mal vom Körperbau weggehen und uns auch die menschlichen Beispiele nehmen. Wodurch glänzen diese? Anzüge für Kerle. Sei es James Bond, Agent Coulson, Dr. Who, Lucifer und Sherlock. Selbst Loki! Weibliche Heldinnen tragen also immer Kleider und Röcke? naja. In Jogginghose retten nur die wenigsten Kerle die Welt. Also auch hier finde ich keine Fairness. Im Gegenteil - für Kerle gibt es wenig ansehnliches woran man sich orientieren kann. Während Frauen eine Vielzahl an raffinierten Oberteilen, Kleidern, Kostüme etc. vorzuweisen haben, gibt es bei uns Kerlen eher nur Basics.
Optisch gesehen müssen auch die Helden was hermachen. Gepflegt ist ein absolutes Muss. Welcher Held ist schon mit zotteligen Haaren und unrasiert zu sehen? Oder weitergehend: ohne markantes Kinn oder hübschen Augen? Auch hier stehen wir als Kerle dem Schönheitsidealen in nichts nach.
Mit einer Ausnahme will ich behaupten - Benedict Cumberbatch. Der Typ, der von sich selbst sagt, dass er kein hübscher Mann ist und aus meiner Sicht sogar damit recht hat. Er ist ein Schwarm der Frauen. Aber auch das verstehe ich - der Typ ist authentisch und was er als Mensch und Schauspieler für eine Message transportiert einfach genial.
Aktuell lese ich immer öfter in meinem Social Media Eckchen von Gender-equality, Feminazis, etc. Die Themen drehen sich so grob darum, dass Leute sich aufregen, dass Frauen oder Mädchen nicht fair behandelt werden. Nicht gleichgesetzt mit Männern oder Jungs. Jetzt vom Gehaltgefüge mal abgesehen...es gibt sicherlich ein paar Punkte wo auch ich den Streit berechtigt finde.
Aber gerade heute kam ein Artikel darüber, ob wir umdenken sollten, wenn wir Mädchen loben. Viele 6-10 jährige bekommen nach eigener Aussage Lob, wenn sie gut aussehen. Selbstwahrnehmung ist was feines - Vermittlung von Werten wäre besser. Warum soll ich ein hübsches Mädchen nicht mehr loben? Warum sollte ich einen hübschen Jungen nicht loben? Wenn ich Jungs in der Stadt sehe, die ein cooles Shirt tragen (neulich: Justice League), dann warum nicht loben?
Wo ist das Problem? Vielleicht sollte man mal anfangen bessere Rollmodels für Mädchen zu generieren? Ach ja....haben wir. Freche Biene Maja, Barbie erlebt Abenteuer und lernt Lektionen für's Leben. Selbst Fiesling Tinkerbell wird "entbitched" und ist nun Serientauglich. Supergirl hat eine eigene TV-Sendung bekommen. Wonder Woman steht in forderster Front im letzten Batman v Superman-Film. Catniss ist die Heldin einer ganzen Buch- und Filmreihe. Hermoine Granger ist das Vorzeigemodell einer guten Schülerin und Zauberin, die auch Mut zeigt. Warum hackt man denn nun weiter auf dem Thema rum? Sind es zu wenig Frauen? Beherrscht vielleicht die Nachfrage das Angebot und die Nachfrage ist gesättigt?
Dann wird immer fleißig auf den Körperbau der Protagonistinnen rumgeritten. Jetzt bitte ich aber mal auch fair zu vergleichen. Welche Helden stehen so für Jungs da. In meiner Kindheit schon: He-Man. Heutzutage wieder Batman, Superman und die Klassiker. Hat sich mal jemand deren Körperbau angesehen? Gehen wir mal weiter - die etwas ältere Generation. Was läuft uns da so über den Weg? Ein Captain America mit Super-Serum-Muskeln. Thor - ein Gott mit göttlichem Körper. Und treiben wir es mal ins Extrem: Dwayne "The Rock" Johnson - wobei ich bei ihm immer sagen muss, dass er recht sympatisch ist, weil er kein Geheimnis daraus macht, wie er diesen Körper bekommen hat und erhält.Als Krönung dann auch mal das Logo von der neuen Spider-Man Serie von Disney für 2017.
Wenn wir jetzt mal vom Körperbau weggehen und uns auch die menschlichen Beispiele nehmen. Wodurch glänzen diese? Anzüge für Kerle. Sei es James Bond, Agent Coulson, Dr. Who, Lucifer und Sherlock. Selbst Loki! Weibliche Heldinnen tragen also immer Kleider und Röcke? naja. In Jogginghose retten nur die wenigsten Kerle die Welt. Also auch hier finde ich keine Fairness. Im Gegenteil - für Kerle gibt es wenig ansehnliches woran man sich orientieren kann. Während Frauen eine Vielzahl an raffinierten Oberteilen, Kleidern, Kostüme etc. vorzuweisen haben, gibt es bei uns Kerlen eher nur Basics.
Optisch gesehen müssen auch die Helden was hermachen. Gepflegt ist ein absolutes Muss. Welcher Held ist schon mit zotteligen Haaren und unrasiert zu sehen? Oder weitergehend: ohne markantes Kinn oder hübschen Augen? Auch hier stehen wir als Kerle dem Schönheitsidealen in nichts nach.Mit einer Ausnahme will ich behaupten - Benedict Cumberbatch. Der Typ, der von sich selbst sagt, dass er kein hübscher Mann ist und aus meiner Sicht sogar damit recht hat. Er ist ein Schwarm der Frauen. Aber auch das verstehe ich - der Typ ist authentisch und was er als Mensch und Schauspieler für eine Message transportiert einfach genial.
Freitag, 30. September 2016
James Bond - Gegner
Was wären Helden ohne Bösewichte. Und James führt da eine ganz ordentliche Liste an Gegnern, die ihm ans Leder wollen. Klar, wer rettet die Welt schon jeden Tag...naja fast.
Meine Highlights!
011: Dr. Julius No / Dr. No
Ruhiger Charakter, kühl und der erste in der (Film-) Reihe.
010: Mollaka / Casino Royal
Parkour-Künstler und wie James dagegen halten konnte ist mir echt ein Wunder. Ich meine...habt ihr euch den Kerl mal angesehen?

009: Alec Trevelyan / Goldeneye
Korrupter ehemaliger MI-6 Agent und quasi Freund wird zum Bösewicht. Leider mir nicht tiefgründig genug, aber ein toller Schauspieler.
008: Auric Goldfinger / Goldfinger
Grandioser Plot, grimmig und engstirnig. Ich finde auch größtenteils gut dargestellt.
007: Dr. Kaufman / Tomorrow never dies
Ich liebe ja diesen subtilen Sadisten, die leise daher kommen. Die eine Tortur nicht mit Geschrei und brachialer Gewalt durchführen müssen. Die danach nur ihr Werkzeug einpacken, die Krawatte richten und einen Kaffee trinken gehen.
006: Francisco Scaramanga / The man with the golden gun
Gentleman und Killer. Immer eine gute Kombi. Klappt ja bei James auch.
005: Max Zorin / View to a kill
Ja....er ist jetzt nicht so der Superbösewicht, aber hallo? Christopher Walken!
004: Elliot Carver / Tomorrow never dies
Die Andeutungen auf Steve Jobs sind einfach nicht zu leugnen. Und die Idee, dass dieser Größenwahnsinnig wird und....moment. So fernab der Realität ist das nicht gewesen. Dazu hatte er auch noch Henry Gupta an Bord, der auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Steve Wozniak aufweist. Das Apple da nicht geklagt hat...
003: Jaws / The spy who loved me, Moonraker
Nicht der hellste, tötlich und irgendwie lustig und charmant. Schon als Kind mochte ich Jaws sehr. Auch wenn seine Waffe - die Zähne - einem heute irgendwie lächerlich vorkommen.
002: Ernst Starvo Blofeld (Chrisoph Waltz Version) / Spectre
Ja Waltz ist grandios. Und hier stellt er Blofeld gut dar, aber irgendwie kam mir seine Rolle aus vorangegangenen Filmen schon so vertraut vor. Eine Kleinigkeit fehlte, sonst wäre es Platz 1 geworden.
001: Raoul Silva / Skyfall
James mit diesem labilen und irgendwie tuckigen Typen zusammen zu bringen und diese bis zu einem gewissen Level sogar harmonieren zu lassen. Geniestreich. Javier Bardems Darstellung war einfach göttlich und bei aller Abstrusität nicht zu toppen. Mein Platz 1.
Meine Highlights!
011: Dr. Julius No / Dr. NoRuhiger Charakter, kühl und der erste in der (Film-) Reihe.
010: Mollaka / Casino RoyalParkour-Künstler und wie James dagegen halten konnte ist mir echt ein Wunder. Ich meine...habt ihr euch den Kerl mal angesehen?

009: Alec Trevelyan / Goldeneye
Korrupter ehemaliger MI-6 Agent und quasi Freund wird zum Bösewicht. Leider mir nicht tiefgründig genug, aber ein toller Schauspieler.
008: Auric Goldfinger / GoldfingerGrandioser Plot, grimmig und engstirnig. Ich finde auch größtenteils gut dargestellt.
007: Dr. Kaufman / Tomorrow never diesIch liebe ja diesen subtilen Sadisten, die leise daher kommen. Die eine Tortur nicht mit Geschrei und brachialer Gewalt durchführen müssen. Die danach nur ihr Werkzeug einpacken, die Krawatte richten und einen Kaffee trinken gehen.
006: Francisco Scaramanga / The man with the golden gunGentleman und Killer. Immer eine gute Kombi. Klappt ja bei James auch.
005: Max Zorin / View to a killJa....er ist jetzt nicht so der Superbösewicht, aber hallo? Christopher Walken!
004: Elliot Carver / Tomorrow never diesDie Andeutungen auf Steve Jobs sind einfach nicht zu leugnen. Und die Idee, dass dieser Größenwahnsinnig wird und....moment. So fernab der Realität ist das nicht gewesen. Dazu hatte er auch noch Henry Gupta an Bord, der auch eine gewisse Ähnlichkeit mit Steve Wozniak aufweist. Das Apple da nicht geklagt hat...
003: Jaws / The spy who loved me, MoonrakerNicht der hellste, tötlich und irgendwie lustig und charmant. Schon als Kind mochte ich Jaws sehr. Auch wenn seine Waffe - die Zähne - einem heute irgendwie lächerlich vorkommen.
002: Ernst Starvo Blofeld (Chrisoph Waltz Version) / SpectreJa Waltz ist grandios. Und hier stellt er Blofeld gut dar, aber irgendwie kam mir seine Rolle aus vorangegangenen Filmen schon so vertraut vor. Eine Kleinigkeit fehlte, sonst wäre es Platz 1 geworden.
001: Raoul Silva / SkyfallJames mit diesem labilen und irgendwie tuckigen Typen zusammen zu bringen und diese bis zu einem gewissen Level sogar harmonieren zu lassen. Geniestreich. Javier Bardems Darstellung war einfach göttlich und bei aller Abstrusität nicht zu toppen. Mein Platz 1.
... moechtegernheld will return in "Who Knows"...
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movies
Dienstag, 27. September 2016
Doom 4 vs Batman Telltale Games
VS
Total unsinniger Vergleich der beiden Games, ich weiß. Unterschiedliches Genre etc. Aber wie der Zufall es so will habe ich diese beiden Spiele nun zeitgleich bekommen und nunja...irgendwo muss ich ja anfangen. Als Batman-Fan habe ich mich entschieden erst den Telltale-Titel zu installieren. Ich muss sagen, dass ich kein großer Fan der Spiele dieses Herstellers bin. Die Grafik ist okay, aber nicht umwerfend. Gerade für Batman könnte es jedoch funktionieren. Das Bedienkonzept ist nicht so meins. Zu steif für meinen Geschmack. Zudem ist das schnelle Antworten nicht meins. Selbst in der Realtität nehme ich mir durchaus mal meine Zeit oder mache sogar eine Kunstpause - der Dramatik wegen. Achtung - jetzt beginnen Spoiler!
In diversen Szenen, wo Batman erst auf den Boden schaut und dann seinen Gegnern in die Augen, sieht man das weiße der Augen erst sehr spät. Gerade in diversen Action-Szenen, also nicht wo es dramaturgisch passt, hat er quasi dauernd im Kampf die Augen zu! Was soll das denn? Warum kann ich die halbe Nase unter der Maske sehen? Sind dem Designer die Pixel ausgegangen? So ein klein wenig ja, aber die halben Nasenflügel? Ihh bäh! Ansonsten ist das Kostüm ganz in Ordnung. Da gab es schlimmeres. Auf einer Dinner-Party spricht Bruce Wayne nun mit ein paar Leuten, unter anderem einen Ehepaar. Dort gibt er erst dem Herrn und dann der Dame die Hand. Wenn Alfred das gesehen hätte, hätte er ihm eins mit dem Tablett übergezogen. Auch dieser Playboy-Billionär hat sowas gelernt. Faux Pas! Und in Gesprächen mit diversesten Leuten, sei es nun seinem Freund Dent oder dem Mafia-Boss Falcone, wackelt ständig Bruces Mimik. Von neutral zu traurig (Augenbrauen in der mitte nach oben gezogen) - sogar, wenn er Falcone die Stirn bietet oder einen Witz mit Harvey macht. Also bitte. Gerade in einem Game, indem man Entscheidungen treffen kann und die Stimmung und Spätfolgen zu tragen hat, da muss sowas einfach stimmen. Im Batcave lagen die Kinokarten unachtsam auf einem Tisch, neben deren Glasbehältnis, als Batman von seinem Abenteuer zurückkehrt. Verzeihung, aber würde Bruce Wayne ein solches Andenken so achtlos rumliegen lassen? Wo er dafür doch schon ein extra passendes Behältnis hat? In einer feuchten Höhle, wo Fledermäuse leben und durchaus mal ein Windhauch sein kann und die Karten in die Tiefen der Höhle fliegen lassen könnte? Meh! Desweiteren ändert sich schon wieder mal das ein oder andere Detail aus dem Origin. Von den ganzen Bugs mal zu schweigen. Auch die ganze Erzählweise der Geschichte kommt mega schleppend daher. Gerade darum geht es doch aber in diesem Game, oder habe ich da was falsch verstanden? Also irgendwie....enttäuschend und dabei waren meine Erwartungen nicht mal besonders hoch!
Nun zu Doom. Nach dem mäßigen Doom 3, was mir aber auch Spaß bereitet hatte kam nun also der neue Teil. Die Kritiken waren mies. "Dummes Rumgeballer, platte Story, stumpfer rockiger Soundtrack, Splatter und Blut bis einem schlecht wird", so der Konsens, der mir in Erinnerung blieb. Ja...okay....aber....das ist doch genau das was ein gutes Doom ausmacht? Und da beschwert ihr euch? Also das Ding mal angeworfen. Nach den gefühlten 2 Stunden Ladezeit ging es endlich los. Helligkeit eingestellt und Feuer frei. Die ersten Szenen gehen gut los. Leider musste ich schnell feststellen, dass ich das Gamma schnell korrigieren muss, denn so wie es das Spiel vorgibt, sieht man 90% der Zeit irgendwie gar nix. Ist gruseliger, aber auch irgendwie nervig gar nix zu sehen. Weiter mit dem Geballer mit der Schrotflinte, nebenbei werden einem die Gimmicks des Games beigebracht. Nicht überladen, aber ein paar nette Erneuerungen. Melee-Attacken zum Beispiel, in denen man pro Gegner-Art gefühlte 10 Optionen hat, wie man sie zerreisst. Und das meine ich wortwörtlich. Scheiße ist das lustig. Kopf halten und Hals abtreten. Ins Gesicht hauen bis der Kopf abreißt. Ey, alles gut. Sind nur Dämonen aus der Hölle, mit denen darf man das. Apropro Hölle. Genug Symbole und diabolische Anekdoten sind dabei. Die Waffen sind spitze, der Soundtrack genau mein Ding. Die Story ist so platt, dass sie Teil 1 schon Konkurrenz macht und das gefällt. Wer will denn bitte irgendwas verworrenes. Wenn ich das suche, dann schaue ich Sherlock und nicht Doom. Da will ich anmachen, abschalten und Körperteile fliegen sehen. Apropro. Kettensäge ist auch wieder dabei. Wunderbares Teil! Schwächen sind die zum Teil üblen Jump-and-Run-Partien und ein paar wenige Bugs. An einigen Stellen ist es auch verdammt nochmal bockschwer!Fazit: Ich werde bei Batman Telltale nicht mal Episode 1 abschließen, wohingegen ich Doom vermutlich bald in der Kampagne durch habe und mich irgendwie auch schon auf das zweite Mal freue.
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games
Freitag, 23. September 2016
James Bond - Fortress
So eine richtige Basis voll von seinen Minions ist schon was feines oder? Da gab es doch sogar mal ein Game zu....Evil Genius oder so. Leider nie gespielt.
Nun zu meinen Lieblingen aus den Bond Filmen:
007: Stealth Ship / Tomorrow never dies
Ein Tarn-Schiff? Eine flexible Unterkunft und Waffe? Ja...schon kein schlechter Gedanke!
006: ausgehüllter Vulkan / You only live twice
Gut getarnt, viel Platz und eine Raketen-Start-Anlage. Ein Pool mit natürlicher Wärmequelle wäre jetzt übertrieben, oder?
005: Crab Key / Dr. No
Klein, sauber und im Charme der 60er-Jahre Bathöhle. Übergroße Beschriftungen, damit auch ja jeder weiß welchen Hebel er zu drücken hat. So gehörte sich das eben damals!
004: Kentucky Stud Farm, Recreation Room / Goldfinger
Goldfingers Farm war einfach nur schön. Dazu der Recreation Raum, der mit übertriebener schauspielerischer Leistung sich wie ein Transformer verwandelt. Oder die 60er Jahre Spider-Man Serie "...and his Amazing Friends". Wie auch immer Tante May das nicht merken konnte. Aber hier: yeah!

003: Ice Hotel / Die another Day
Ein Hotel aus Eis klingt erstmal unbequem. War es glaube ich auch. Und glitschig muss das gewesen sein. Aber optisch der Hammer. Und wenn die Party vorbei ist, jagst du es einfach in die Luft, alles schmilzt und das sauber machen ist einfach.
002: Abandoned Island / Skyfall
Ich mag ja so zerstörte und verlassene Orte. Würde gerne selber mal sowas erkunden. Muss jetzt nicht zwingend Tschernobyl sein (ja ich weiß, da gibt es Touristen-Foto-Touren). Aber ich finde das hat was.
001: Htai Island / The man with the golden gun
Einfach eine wunderschöne Insel, die es ja auch wirklich gibt. Googelt ruhig mal andere Bilder der Insel und ihr fangt das sabbern an.
Wo würdet ihr euer geheimes Versteck aufbauen? Bathöhle? Heli-Carrier? Orbitaler Watch-Tower? oder ganz unauffällig ein Hotel?
... moechtegernheld will return in "James Bond - Gegner"...
Nun zu meinen Lieblingen aus den Bond Filmen:
007: Stealth Ship / Tomorrow never diesEin Tarn-Schiff? Eine flexible Unterkunft und Waffe? Ja...schon kein schlechter Gedanke!
006: ausgehüllter Vulkan / You only live twiceGut getarnt, viel Platz und eine Raketen-Start-Anlage. Ein Pool mit natürlicher Wärmequelle wäre jetzt übertrieben, oder?
005: Crab Key / Dr. NoKlein, sauber und im Charme der 60er-Jahre Bathöhle. Übergroße Beschriftungen, damit auch ja jeder weiß welchen Hebel er zu drücken hat. So gehörte sich das eben damals!
004: Kentucky Stud Farm, Recreation Room / GoldfingerGoldfingers Farm war einfach nur schön. Dazu der Recreation Raum, der mit übertriebener schauspielerischer Leistung sich wie ein Transformer verwandelt. Oder die 60er Jahre Spider-Man Serie "...and his Amazing Friends". Wie auch immer Tante May das nicht merken konnte. Aber hier: yeah!

003: Ice Hotel / Die another DayEin Hotel aus Eis klingt erstmal unbequem. War es glaube ich auch. Und glitschig muss das gewesen sein. Aber optisch der Hammer. Und wenn die Party vorbei ist, jagst du es einfach in die Luft, alles schmilzt und das sauber machen ist einfach.
002: Abandoned Island / SkyfallIch mag ja so zerstörte und verlassene Orte. Würde gerne selber mal sowas erkunden. Muss jetzt nicht zwingend Tschernobyl sein (ja ich weiß, da gibt es Touristen-Foto-Touren). Aber ich finde das hat was.
001: Htai Island / The man with the golden gunEinfach eine wunderschöne Insel, die es ja auch wirklich gibt. Googelt ruhig mal andere Bilder der Insel und ihr fangt das sabbern an.
Wo würdet ihr euer geheimes Versteck aufbauen? Bathöhle? Heli-Carrier? Orbitaler Watch-Tower? oder ganz unauffällig ein Hotel?
... moechtegernheld will return in "James Bond - Gegner"...
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movies
Freitag, 16. September 2016
James Bond - Songs
Was wären die Bond-Filme ohne die berühmten und zumeist erfolgreichen Titelmusiken. Aber auch im Film, meist bombastisch inszeniert. Und ich mag Filme, die sich Zeit nehmen für ein gutes Intro - wie gesagt, wenn es denn gut ist!
010: On her Majesty's Secret Service - Titelsong, der ohne Gesang daher kommt und mir daher gut gefällt. Dazu die Effekte aller vorherigen Intros recht deutlich vereint. Gefällt mir sehr gut.
009: From Russia with love - Schriftzug per "Beamer" auf weibliche, wackelnde Körperteile gestrahlt. Was das für ein Aufwand damals gewesen sein muss!
008: Thunderball - der Song ist nicht so geil, zumindest nicht der Gesang, wie ich finde. Aber das erste Mal wurden hier Silouhetten auf bewegenden Hintergrund gebracht. Ein schöner Effekt.
007: Tomorrow never dies - mal einer der wenigen langsamen Songs, die aber gut daher kommen. Gefällt mir sonst nicht bei Bond, aber der sanfte Gesang...sweet! Das viele Effekte mittlerweile per Computer generiert wurden ist deutlich zu erkennen. Aber noch sehr altbacken, wie es daherkommt.
006: Goldeneye - Tina Turner's letzer richtig guter Song. Danach fand ich alles nicht mehr so. Aber der ist schon geil. Vielleicht auch wieder dadurch geprägt, dass es mein erster Bond im Kino war.
005: Goldfinger - vergangene Szenen auf weibliche Körperteile projeziert und diese werden rein- und rausgeschoben aus dem Bild. Ja, die Effekte wurden besser!
004: Quantum of Solance - Rockig kommt's daher mit schön verzogenem Bass. Auch langsam, aber gibt ein schönes Feeling. Die Animationen sind modern animiert, leicht popartig, gefällt!
003: Diamonds are forever - einer meiner Lieblingslieder aus der
Bond-Reihe. Habe ich als Kind schon rauf und runter gehört. Gesanglich
einfach klasse. Die Effekte des Intros sind aber imho eher mau...oder
miau? Kommt ziemlich oft 'ne Katze drin vor.
002: Spectre - hier spielt meine Persönlichkeit mit rein. Ich habe Spectre an einem Tag gesehen an dem ein sehr einschneidendes Erlebnis in meinem Leben geschah und zudem bewegt mich der Text sehr und geht mir wirklich nah.
001: Dr. No - ikonisches Intro, könnte sogar durch Popart heute wieder Gefallen finden! Alles kommt irgendwann wieder.
Was viele jetzt schockieren dürfte ist, dass ich weder Adele noch Duran Duran aufgeführt habe, aber ich finde die Songs einfach nicht schön getroffen für die Filme.
Welcher Song gefällt euch am besten? Habt ihr euch schonmal im Bad zu einem Bond-Titel hübsch gemacht?
... moechtegernheld will return in "James Bond - Fortress"...
010: On her Majesty's Secret Service - Titelsong, der ohne Gesang daher kommt und mir daher gut gefällt. Dazu die Effekte aller vorherigen Intros recht deutlich vereint. Gefällt mir sehr gut.
009: From Russia with love - Schriftzug per "Beamer" auf weibliche, wackelnde Körperteile gestrahlt. Was das für ein Aufwand damals gewesen sein muss!
008: Thunderball - der Song ist nicht so geil, zumindest nicht der Gesang, wie ich finde. Aber das erste Mal wurden hier Silouhetten auf bewegenden Hintergrund gebracht. Ein schöner Effekt.
007: Tomorrow never dies - mal einer der wenigen langsamen Songs, die aber gut daher kommen. Gefällt mir sonst nicht bei Bond, aber der sanfte Gesang...sweet! Das viele Effekte mittlerweile per Computer generiert wurden ist deutlich zu erkennen. Aber noch sehr altbacken, wie es daherkommt.
006: Goldeneye - Tina Turner's letzer richtig guter Song. Danach fand ich alles nicht mehr so. Aber der ist schon geil. Vielleicht auch wieder dadurch geprägt, dass es mein erster Bond im Kino war.
005: Goldfinger - vergangene Szenen auf weibliche Körperteile projeziert und diese werden rein- und rausgeschoben aus dem Bild. Ja, die Effekte wurden besser!
004: Quantum of Solance - Rockig kommt's daher mit schön verzogenem Bass. Auch langsam, aber gibt ein schönes Feeling. Die Animationen sind modern animiert, leicht popartig, gefällt!
002: Spectre - hier spielt meine Persönlichkeit mit rein. Ich habe Spectre an einem Tag gesehen an dem ein sehr einschneidendes Erlebnis in meinem Leben geschah und zudem bewegt mich der Text sehr und geht mir wirklich nah.
001: Dr. No - ikonisches Intro, könnte sogar durch Popart heute wieder Gefallen finden! Alles kommt irgendwann wieder.
Was viele jetzt schockieren dürfte ist, dass ich weder Adele noch Duran Duran aufgeführt habe, aber ich finde die Songs einfach nicht schön getroffen für die Filme.
Welcher Song gefällt euch am besten? Habt ihr euch schonmal im Bad zu einem Bond-Titel hübsch gemacht?
... moechtegernheld will return in "James Bond - Fortress"...
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Freitag, 9. September 2016
James Bond - Bond Girls
75! Ich musste aus 75 Bond-Girls wählen! Für so ein wenig irre halte ich mich jetzt schon. Bond Girls sind aber auch klasse. Manche sind gut für den lieben James, andere wollen ihm an die Gurgel. Was mich selbst erstaunt hat ist, dass mir viele "alte" Bond-Girls besser gefallen als das was uns aktuell so präsentiert wurde. Einfach, weil sie eine größere Rolle spielten? Nein, sie hatten einfach irgendwie mehr klasse und Stil. Im übrigen sind die Namen teilweise auch echt genial, wenn man mal mehr drüber nachdenkt.
007: Plenty O'Toole / Diamonds are forever
Allein wegen diesem Dialog schon genial:
006: Dr. Christmas Jones / The World is not enough
Eine Mischung aus Lara Croft, Indiana Jones (obvious), die sogar einen bescheuerten Vornamen ähnlich dem von Indy trägt. Aber da sie selbst Witze drüber macht - charmant. Auch das Aussehen, aber auch die Kompetenz überzeugt.
005: Mary Goodnight / The man with the golden gun
Ebenfalls so ein genialer Name, wunderschön anzusehen mit dem Charme der 70er Bademode. Sweet!
004: Anya Amasova / The spy who loved me
Barbara Bach - grandiose Schauspielerin, leider zu wenig gedreht. Wunderhübsch und spielt nur teilweise gut mit James. Klasse, Charme, alles was dazu gehört.
003: Jill Masterson / Goldfinger
Der für mich Eindrucksvollste Tod in den frühen Bond-Filmen. Wie zum Henker haben die das gemacht? Außerdem war das doch scheiße teuer! Lob übrigens an die Kameraführung ;)
002: Honey Rider / Dr. No
Das erste Bond-Girl und fast ungeschlagen. Sie formte die Vorlage und kaum eine reicht heran. Und übrigens auch wieder: hübsche Bademode und geniale Namenswahl
001: Pussy Galore / Goldfinger
Anfangs auf der Seite des Bösewichts ändert sie durch Bonds Einfluss die Richtung. Natürlich ist der Name grandios, aber auch ihre Art, wie sie Bond zu widerstehen weiß und durch moralische Bedenken Einsicht gewinnt. Meine Nummer 1!
Wer ist euer liebstes Bond-Girl? Ihr habt ja viel Auswahl!
Die Ausnahme: Ms Moneypenny
Kein eigentliches Bond-Girl, gehört aber erwähnt. Flirty, aber immer korrekt und wirklich verliebt in James. Gerade die Darstellung von Lois Maxwell passte so herrlich in die kitschige Zeit, aber auch Samantha Bond gefielen mir sehr gut
008: Tilly Masterson / GoldfingerRachsüchtig, aber kokett und dabei so ein nettes Auftreten.
Allein wegen diesem Dialog schon genial:
- Plenty O'Toole: "Hi, I'm Plenty."
- James Bond: "But of course you are."
- Plenty O'Toole: "Plenty O'Toole."
- James Bond: "Named after your father perhaps? "
Eine Mischung aus Lara Croft, Indiana Jones (obvious), die sogar einen bescheuerten Vornamen ähnlich dem von Indy trägt. Aber da sie selbst Witze drüber macht - charmant. Auch das Aussehen, aber auch die Kompetenz überzeugt.
005: Mary Goodnight / The man with the golden gun
Ebenfalls so ein genialer Name, wunderschön anzusehen mit dem Charme der 70er Bademode. Sweet!
004: Anya Amasova / The spy who loved me
Barbara Bach - grandiose Schauspielerin, leider zu wenig gedreht. Wunderhübsch und spielt nur teilweise gut mit James. Klasse, Charme, alles was dazu gehört.
003: Jill Masterson / Goldfinger
Der für mich Eindrucksvollste Tod in den frühen Bond-Filmen. Wie zum Henker haben die das gemacht? Außerdem war das doch scheiße teuer! Lob übrigens an die Kameraführung ;)
002: Honey Rider / Dr. No
Das erste Bond-Girl und fast ungeschlagen. Sie formte die Vorlage und kaum eine reicht heran. Und übrigens auch wieder: hübsche Bademode und geniale Namenswahl
001: Pussy Galore / Goldfinger
Anfangs auf der Seite des Bösewichts ändert sie durch Bonds Einfluss die Richtung. Natürlich ist der Name grandios, aber auch ihre Art, wie sie Bond zu widerstehen weiß und durch moralische Bedenken Einsicht gewinnt. Meine Nummer 1!
Wer ist euer liebstes Bond-Girl? Ihr habt ja viel Auswahl!
... moechtegernheld will return in "James Bond - Songs"...
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