Donnerstag, 24. Oktober 2013

we can be heroes

Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich durch einen Aufruf bei YouTube eine Spende getätigt. Die Superheldenschausteller aus Toronto, Hollywood und einigen anderen Städten hatten für diese Aktion gesammelt, wo ich von einigen von denen weiß, dass sie selbst am Existenzminimum Leben. Das ganze lief unter dem Titel "we can be heroes". Damals war den Verantwortlichen noch nicht klar wie viel Geld zusammen kommen würde. Nach einiger Zeit wurde DC ebenfalls Partner des Programms. Es wurde reichlich Werbung in Comics gemacht und das Justice League Ensemble als Franchise bereitgestellt.
Mittlerweile sind über 2 Mio. Dollar zusammengekommen. Das Geld geht nach Afrika in der eine Hungerkrise herrscht.
Mittlerweile kann man auf der Seite Artikel kaufen, von denen ein Großteil des Erlös in die Aktion fließt. Nun aber zur eigentlichen Message. Aus den ersten Einzahlern wurden "ein paar Hundert" (so Wortlaut der E-Mail) ausgelost, die für ihre Unterstützung belohnt werden sollten. Vor ein paar Wochen kam also ein Paket bei mir an. Es war groß, aber nicht all zu schwer. Als ich es öffenete erkannte ich zwar den "we can be heroes"-Schriftzug und wusste ja, dass ich da mal gespendet hatte, habe aber nicht mit einer Belohnung gerechnet. Drin befand sich das 7-Pack Action Figuren der Justice League im "we can be heroes"-Optik von DC Collectibles! Ich war baff. Das sind wirklich wunderschöne Figuren die sich zu tollen Posen aufstellen lassen und sehr detailiert auf Basis der "New 52"-Serie designt sind.
Ich bin schwer angetan und hätte nicht damit gerechnet. Und jetzt darf auch gemeckert werden, denn ich habe sie ausgepackt ;-)

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gotham ich komme

Ende Oktober wird es dunkel werden. Ich werde das kleine Schwarze schwarze Cape anziehen, die Maske aufsetzen und den Gürtel umlegen. Dann wird man mich einige Tage nicht sehen... außer, dass am Release-Wochenende auch der Tanz-Crash-Kurs mit der Heldin ist. Notiz an mich: vorher Cape ablegen.


Dienstag, 1. Oktober 2013

Fünf Rollenspieltips sollen es sein...

Also 5... das sind jetzt echt wenige. Weil nach 10 Jahren RP ist man geradezu beseelt mit Dingen, die man nie wieder sehen will. Naja ich gebe mal 5 mir spontan einfallende preis:

  • Bespreche das Setting mit deiner Gruppe. Gerade bei Shadowrun ist mir dies immer wieder aufgefallen. Spielt man lieber Low-Tech oder High-Society-Gruppen? Schmutzige Zukunft oder eher sauber? Wie weit darf man in Beschreibungen von Sexualität und Splatter gehen?
  • Kenne deinen Charakter. Ich hasse es einen Plot zu bauen, bei denen an einem knackigen Punkt 3 Charaktere durch ihre besonderen Fähigkeiten glänzen könnten, aber diese nicht wussten, dass sie es können und ich als Spielleiter oder gar noche in anderer Spieler(!) darauf hinweisen muss.
  • Realitätsflucht extremo. Nichts gegen ausgefeiltes Rollenspiel oder auch etwas Realismus ins Spiel zu bringen. Den Charakteren eigene Kinder anhängen ist sicherlich gelegentlich eine feine Sache, aber bedenkt, dass der Spielleiter auch darauf einfluss nimmt. Diese NPCs sind nicht geschützt vor Kidnapping oder gar Mord. Worauf wir dann zum Folgepunkt kommen:
  • Trenne OOC und IC. Wenn dein Charakter einen schweren Schicksalsschlag verpasst bekommt und der dann Sauer ist, dann ist das verständlich. Wenn du als Spieler deinen Charakter damit als "versaust" ansiehst, dann rede mit dem SL, aber bitte klar und OOC und nicht im Zorn deines Charakters. Das kannst du nicht? Dann überlege ob du eine Identitätskrise hast oder lies nochmal den Punkt "Realitätsflucht extremo".
  • Und zu guter letzt: Übertreib nicht, der SL hat das letzte Wort. Wenn man die Regeln bis zum erbrechen kennt und darauf rumreitet ist man für den SL reichlich "pain in the ass". Sofern der SL entscheidet, dass es gerade nicht passt mit der Regel, dann ist das so. Nach der Spielrunde kann man das ja gerne ausdiskutieren. Mittendrin versaut es einfach die Stimmung.

So...mir fallen noch hundert weitere Punkte ein, aber das sind welche, die ich auf den Weg geben möchte.

Es grüßt heldenhaft
der moechtegernheld

Freitag, 20. September 2013

iPhone5S und Fingerabdruckscanner

Heute kann man das iPhone5S bestellen. Werden sicherlich einige mitbekommen haben. Viele sind besorgt wegen dem Fingerabdruck-Scanner.
Dieser dient ja der Sicherheit zum Entsperren und ggf. auf Bezahlen im hauseigenen Store und irgendeiner weiteren Plattform. Jetzt beschweren sich ganz viele, dass das ja nicht sicher sei. Apple versichert, dass nur das iPhone den Finger speichern würde.
Aber mal ganz ehrlich...wenn ich den Fingerabdruck einer Person haben möchte, dann fallen mir einige Methoden ein, die viel viel leichter sind als ein iPhone zu hacken!
Geh mal mit passendem Werkzeug an die Haustür des Opfers. Oder das Auto, eine Kaffeetasse im Cafe, ein Glas im Club...viele viele Möglichkeiten. Alter Shadoruwrunner eben ;-) 

Dienstag, 17. September 2013

Gedankengang zum Wahlaufruf

Überall lese ich momentan davon, dass die Menschen wählen gehen sollen. Sie sollen von ihrem Recht gebrauch machen die Demokratie in Deutschland mit zu bestimmen.
Ich selbst hatte schon oft mit Leuten zu tun, die sich über die Regierung aufregen. Auf die Frage, ob sie denn wählen waren kam fast immer: "nö!". Dann darf man sich auch nicht beschweren imho.
Was bedeutet es denn nun wählen zu gehen? Seine Kreuzchen bei seiner Partei zu machen. Aber wer ist denn "meine" Partei? Wer vertritt meine Meinung und Einstellung? Da beginnt ja die Schwierigkeit. Man müsste sich mit dem Wahlprogramm jeder einzelnen Partei auseinander setzen. Das setzt voraus, dass man lesen kann und Zusammenhänge von Wirtschaft, Moral, Ethik, Religion und Sicherheit versteht und im gesamten erfassen kann. Habe ich irgendeinen wichtigen Punkt vergessen?
Von denen, die mir auf o.g. Frage mit "nö!" geantwortet haben weiß ich zumindest von 50%, dass sie nicht des Schreibens mächtig sind (Facebook-Statusupdates sei Dank). Jetzt stelle ich mir mal vor, dass diese Leute wählen gehen. Selbst wenn sie das Parteiprogramm gelesen HÄTTEN, dann würden sie es wahrscheinlich nicht verstehen. Die meisten dieser Personen wären wahrscheinlich reine Sympathie-Wähler, die nach dem Foto auf dem Wahlplakat gehen.
Der Wahl-o-Mat ist für viele sicherlich eine Hilfe, nicht die schlechteste, aber sollte doch nicht als reiner Ergebnisfinder dienen.
Jetzt lassen wir diese Leute unsere Regierung mitbestimmen, welche immerhin ca. 30% ausmachen. In Zeiten wo solche Personen Serien wie "Berlin - Tag&Nacht" für real halten, Zitate x-beliebigen Personen zugeschrieben werden, vermeidlich dämliche Sprüche in hübschen Bildchen geteilt werden ohne vorher in Frage gestellt zu stellen, man Krawattenträger vs. Tattooträger klischeehaft gegenüberstellt und Facebook Gelder für Likes verschenkt...da sollen die wählen gehen?
Gott bewahre! Bitte bitte bitte lasst doch Menschen wählen gehen, die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen und damit auseinander setzen. Sicherlich kann der Sympathiewähler das Zünglein an der Waage sein, aber ist das sinnvoll?

Werde ich mich weiter beschweren, wenn Leute sagen sie gehen nicht wählen? Ja! Denn ich erwarte, dass jeder der was zu meckern hat sich gefälligst mit Politik auseinander zu setzen hat und für seinen Teil das tut was er kann, um etwas daran zu ändern. Seien es nun 2 verdammte Kreuze oder sich einer Partei anzuschließen oder gar selbst eine zu gründen!

Da erfahrungsgemäß Politik ein toller Aufhänger ist bin ich sehr auf eure Meinung gespannt.

Dienstag, 10. September 2013

Addicted


WOW. Oder besser doch WoW?
Ich bin gerade über einer meiner Geek-Seiten, die ich regelmäßig besuche, auf ein Youtube-Video gestoßen. IRL 2.0. Es ist eine Überarbeitung bzw. Erweiterung (blödes Wortspiel) vom IRL-Video des gleichen Machers. Ich hatte IRL früher schon gesehen und hielt es für ein simples "Ich habe meine WoW-Sucht bezwungen"-Video. Aber es steckte mehr dahinter, wie man im neuen Video sehen kann.
Ich kenne eine Menge Leute aus MMORPGs, die sich sehr dort einbringen. Jeder von Ihnen ist fest der Überzeugung, dass es keine Sucht ist, was sie dort betreiben - sie hätten nur außerordentlich Spaß daran. 150 Pets zu haben ist kein Spaß mehr. 90% aller Archievements unlocked...das ist kein Spaß mehr. Alle Charakterslots auf Maximallevel-Chars zu haben...das ist kein Spaß mehr!
Von den Hardcore-Spielern die ich kenne hat nur einer seine Sucht angegangen und tatsächlich für 2 Jahre aufgehört. Dann ist er dank eines neuen MMORPGs rückfällig geworden und fast so aktiv wie früher.
Ich selbst war auch eine kurze Zeit lang süchtig. Habe 2-3 Abende/Tage die Woche damit verbracht mit Online-Freunden, statt realen Freunden was zu erleben. Sicherlich hat es Spaß gemacht, aber...wenn man zurückblickt...was hat man da? Eine virtuelle personalisierte und imba gepimpte Axt mit eigenem Unique-Namen,....die heute 3 Jahre später nichts mehr Wert ist, da 3 Spielerweiterungen später die Gegner so stark sind, dass diese übermächtige  Axt wirkt wie ein Zahnstocher.
Ich bin froh Spiele und MMORPGs entspannt spielen zu können. Das Jahres-Abo tut zwar immer weh bei der Kontoführung, aber nicht so sehr, dass ich konstant etwas dafür erwarte.
Noch heute hoffe ich, dass meine Hardcore-Spielerfreunde die Balance zwischen realem Leben und Spiel finden. Sich selbst zu Liebe.


IRL 2.0:


IRL - Original: http://www.youtube.com/watch?v=jrKjNwejhfg

Freitag, 30. August 2013

Zeit

Ich hatte gerade ein lustiges Telefonat. Jemand hat da eine PC-Frage, die ich mir live und in Farbe angucken müsste. Jetzt ging es darum, wann ich denn mal Zeit für das Thema hätte... so in 3 Wochen. Sicherlich, es ist nur eine Kleinigkeit und dauert, mit Erklären, so eine Stunde vielleicht.

Aaaaaber.... warum habe ich so wenig Zeit?
Eine Woche hat 168 Stunden.
Wenn ich jede Nacht 6 Stunden schlafe, dann sind es nur noch 126.

Regulär arbeite ich so 40-45 Stunden die Woche = 81 Stunden.
Dazu kommen ca. 7 Stunden Fahrzeit = 74 Stunden
Ich versuche so 1-2x die Woche Sport für eine Stunde zu treiben. Mit An-/Abfahrt, Umziehen, Duschen sind das dann 2x2 Stunden = 70 Stunden.
Ich bin nebenberuflich tätig und dafür opfere ich ca. 2-3 Stunden die Woche = 67 Stunden.
Feste Lernzeiten in denen ich mich fortbilde habe ich auch (2 Stunden etwa) = 65 Stunden
Unter der Woche versuche ich Freunde zu treffen oder bin im Verein tätig= 60 Stunden
Auch ein Abend gehört komplett meiner Frau und unserer Ehe = 53 Stunden
Unser Haus, Garten etc. bedarf auch einiger Pflege. Wenn es gut läuft sind das dann noch 47 Stunden in der Woche.

Das sind nicht mal ganz 2 Tage in Summe, um mich zu erholen. Da kommen dann so Späße dazu wie:
5 Hochzeiten im Jahr 2013 = Zeitverlust durch Beschäftigtsein den ganzen Tag = 90 Stunden
3x 30te Geburtstage = Zeitverlust durch Beschäftigtsein den ganzen Tag = 48 Stunden
Urlaubsabzug, wenn ich denn mal Urlaub habe
im Schnitt 17 andere Geburtstagsfeiern im Jahr (Familie und Freunde) = Feierzeit von 119 Stunden
Familien-Feiertage = 16 Stunden
Allgemeine Feiern (Vatertag, Silvester, etc. etc.) = ca. 60 Stunden Feierzeit

Runtergebrochen auf Prozente in einer Woche und umgerechnet in Stunden sind das 20 Stunden, die dafür drauf gehen.
Zwischen diversen Aktivitäten muss ich Essen und es entstehen Pufferzeiten/Wartezeiten und auch unsere Hunde freuen sich über Spaziergänge, die täglich gemacht werden müssen. Geschäftliches (Bank, GEZ, Telekomiker, Handyanbieter, Post etc.) müssen auch erledigt werden. In Summe komme ich da auf 24,5 Stunden.

Das heißt...wenn ich mir so die Woche so ansehe, dann habe ich letztendlich 2,5 Stunden freie Zeit als Puffer. Und da wundert sich jemand, dass ich erst in 3 Wochen Zeit habe?

Ich will jetzt nicht meckern. Immerhin habe ich mir dieses Leben ausgesucht und den Tätigkeiten gehe ich mit Freude und Leidenschaft nach. Ich genieße eben sehr mein ausgefülltes Leben, welches ich nach meinen Vorstellungen gestaltet habe.