Jedes Jahr kommt er wieder - der Valentinstag! Jedes Jahr steigen die Umsatzzahlen für Rosen (das ultimative verschenkbare Symbol der Liebe), Süßigkeiten (der ultimative "ich mach dich unattraktiv für andere"-Trick) und Restaurants (Romantik!!!!11einself).
Jedes Jahr wieder sehen wir verzweifelt Männer durch die Innenstädte laufen, die eilig noch etwas für das Weibchen an der Seite suchen.
Jedes Jahr wieder höre ich sie wieder rumheulen...die Singles. Das Leben muss am 14.02. echt die Hölle auf Erden sein. Hilfe! Leute küssen sich öffentlich auf der Straße! In den Restaurants wimmelt es vor verliebt schauenden Paaren. Ist das schrecklich. Auf Pinnwänden bei Facebook finden sich mit mal Herzchen und hübsche Bilder - was wirklich viel Schlimmer ist als diese "ich nehm keine Spiele-Anfragen an, nerv mich nicht"-Bilder oder "ich brauche noch dicke Eier für meine Farm"-Anfragenbilder! Grausame Welt.
Welche Frau möchte schon einen Kerl, der über den Tag-der-Liebe meckert und/oder ihn Trübsal-blasend erträgt?
Aber den Knaller habe ich heute per Zufall bei Facebook entdeckt. Tut mir Leid an die beiden Beteiligten, sollten Sie dies per Zufall lesen, aber das muss ich einfach mal los werden. Es geht hier wieder um einen meiner Lieblingsfälle von "Man ist nicht nur dafür verantwortlich was man sagt, sondern auch was beim Gegenüber ankommt!". Habe ich damals in meinem allerersten Kommunikationsseminar gelernt.
Der Verfasser M. mag mit einer Aussage bei einigen Leuten (vielleicht auch zu vielen) durchaus Recht haben. Er selbst ist meines Wissens nach Single. Viel interessanter sind dabei Leute, die diesen Beitrag "liken". In diesem Fall ist es bislang nur einer - und dieser ist verheiratet. Jetzt lassen wir uns das ganze Mal kurz auf der Zunge zergehen.
Na klingelt's? Er stimmt dieser Aussage ja sogesehen zu. Soweit so gut. Reproduzieren wir die Ansicht mal als selbstgesprochen (da Zuspruch) auf dessen Ehe, würde ich sagen, dass mir die Frau Leid tut. Sie wird heute geliebt und sonst ignoriert! Na schönen Dank auch.
"Man ist nicht nur dafür verantwortlich was man sagt, sondern auch was beim Gegenüber ankommt!" - das muss man abwägen und ist sicherlich nicht leicht - besonders, wenn man bedenkt wie schnell "gefällt mir" gedrückt ist. Aber man wirkt damit auf andere.
Ich wünsche euch allen einen schönen Valentinstag!
Liebe Paare - lasst es euch gut gehen und feiert euch und eure Beziehnung!
Liebe Singles, erfreut euch am Glück eurer verliebten Freunde/Freundinnen und steckt nicht den Kopf in den Sand!
Donnerstag, 14. Februar 2013
Mittwoch, 30. Januar 2013
Selbstbondage
In der Gegend wo ich aufgewachsen bin gibt es jedes Jahr um diese Zeit einen Karneval. Wie es meinem Naturell so üblich ist tauche ich dort standesgemäß nicht in bunter fröhlicher Kleidung und Konfetti auf, sondern eher etwas "ernster". Da dies hier zu Lande so ziemlich eine der einzige Möglichkeit ist kostümiert rum zu laufen nutze ich die Chance natürlich aus. Stets aus Film, TV oder Comic. Daher habe ich schon ein gutes Reportoir an ...ich nenne es mal "Ausrüstung". Ich verate nie vorher was ich anziehe, das bleibt eine Überraschung für den Abend - auch wenn ich es Leid bin so einige Rollen zu erklären. Aber der Effekt, wenn andere total fremde Gäste einen mit dem Namen der Rolle ansprechen ist das ganze doch gelungen.
Vorab wird natürlich alles anprobiert etc. und dieses Jahr war dies etwas schwieriger als erwartet. Das Schulterholster vom letzten Jahr hatte ich etwas unsorgsam in die Kostümkiste befördert und dies dankte es mir mit Schwierigkeiten beim Anziehen. Beim ersten "Hineinschlüpfen" verdrehte es mir erstmal fast die Schulter und ich stand wie eine Vogelscheuche auf dem Flur und hüpfte hin und her, um es wieder los zu werden. Unsere Hunde blickten mich ziemlich verwirrt, aber amüsiert an.
Das ganze etwas lockern und nochmal...irgendwas kratzte da im Kreuz was....nämlich da wo die Bänder aufeinander treffen. Das Ding was dort alles zusammenhält mal fix über den Kopf gezogen und gespannt. Nun wieder zurürgghh....hängt der Mist doch an meinem Hals fest, weil das andere Ende des Holsters hatte ich schon an meinem Gürtel befestigt...vermaddeldeite Axt nochmal!
Nachdem ich das Teil dann nochmal komplett zerlegt und neu gespannt habe ging es dann auch. Anschließend noch schön auf einen Kleiderbügel gehängt, damit das zum Event hin schneller geht.
Als die Heldin den Abend nach Hause kam und im Schlafzimmer das Ding am Schrank hängen sah meinte sie mit einem Lachen: "Das kannste schön alleine machen - bei so perversem Bondage-Zeug mache ich nicht mit!"
PS: Das Bild ist mal wieder eher was für die Quote und stammt von einer sehr guten Künstlerin mit guten Storytelling.
Vorab wird natürlich alles anprobiert etc. und dieses Jahr war dies etwas schwieriger als erwartet. Das Schulterholster vom letzten Jahr hatte ich etwas unsorgsam in die Kostümkiste befördert und dies dankte es mir mit Schwierigkeiten beim Anziehen. Beim ersten "Hineinschlüpfen" verdrehte es mir erstmal fast die Schulter und ich stand wie eine Vogelscheuche auf dem Flur und hüpfte hin und her, um es wieder los zu werden. Unsere Hunde blickten mich ziemlich verwirrt, aber amüsiert an.
Das ganze etwas lockern und nochmal...irgendwas kratzte da im Kreuz was....nämlich da wo die Bänder aufeinander treffen. Das Ding was dort alles zusammenhält mal fix über den Kopf gezogen und gespannt. Nun wieder zurürgghh....hängt der Mist doch an meinem Hals fest, weil das andere Ende des Holsters hatte ich schon an meinem Gürtel befestigt...vermaddeldeite Axt nochmal!Nachdem ich das Teil dann nochmal komplett zerlegt und neu gespannt habe ging es dann auch. Anschließend noch schön auf einen Kleiderbügel gehängt, damit das zum Event hin schneller geht.
Als die Heldin den Abend nach Hause kam und im Schlafzimmer das Ding am Schrank hängen sah meinte sie mit einem Lachen: "Das kannste schön alleine machen - bei so perversem Bondage-Zeug mache ich nicht mit!"
PS: Das Bild ist mal wieder eher was für die Quote und stammt von einer sehr guten Künstlerin mit guten Storytelling.
Freitag, 25. Januar 2013
Familien
Familien sind künstlich erschaffene Biotope. Eine eng abgrenzbare, kleine Einheit eines Ökosystems. Ein Lebensraum für eine vom Aussterben bedrohte Spezies, deren Überleben nicht dauerhaft garantiert werden kann.
Ändert sich die Grundtemperatur ist nicht aus zu schließen, dass alles aus dem Gleichgewicht gerät und sämtliche Lebewesen verenden.
Es gibt keine Antworten auf Fragen, die nicht gehört werden.
Ändert sich die Grundtemperatur ist nicht aus zu schließen, dass alles aus dem Gleichgewicht gerät und sämtliche Lebewesen verenden.
Es gibt keine Antworten auf Fragen, die nicht gehört werden.
Tags:
Rätsel
Donnerstag, 24. Januar 2013
gutes und richtig gutes Rollenspiel
In MMORPGs trifft man ja allerhand Oberklasse-Rollenspieler.
Erst neulich traf ich einen echten "Darth" - also so wirklich "Darth". Der spielte nicht nur die Rolle....neeeeiin! Der machte sich in SWTOR die Mühe reichlich Connections zu anderen Spielern und Gilden zu pflegen. Soweit, dass diese nahezu abrufbereit für ihn da waren. So zumindest seine Aussage. Nachdem er dann in unterschiedlichen RP-Events drei Jedi-Meister abschlachtete drängten ihn diese Leute natürlich regelrecht dazu endlich den Titel "Darth" anzulegen.
Ja...nee...is klar. Ich verließ das Teamspeak, da ich mir so viel geistigen Dünnschiss und Spleenerei nicht mehr antun konnte. Wenn dem wirklich so gewesen wäre, dann würde dieser Typ doch gar kein Privat- geschweige denn Arbeitsleben mehr besitzen. Er würde viel zu sehr damit beschäftigt sein ein virtuelles Universum zu unterjochen. Und so ein Typ kommt bei uns an und bittet um RP-Hilfe? Naja. Auch beschwerte er sich darüber, dass andere, die den Titel "Darth" führen gar nicht dazu berechtigt seien, da sie überhaupt keine Macht ausüben könnten. Wer stünde denen schon bei? Die kennen doch zu wenige, die sich für sie einsetzen würde. Mal ganz ehrlich: Detail-Overkill. Das ist ein RollenSPIEL. Da spielt man eine Rolle, der man im realen Leben nicht gerecht wird - und nicht andersrum. Ich glaube der Typ spielt eher im realen Leben seine Rolle...und das richtig schlecht.
Die andere Kathegorie sind die Hit&Run-Typen oder auch Hack&Slay. Rollenspiel besteht daraus den Typen mit dem Fragezeichen über dem Kopf anzuklicken, den Text zu überspringen und zu schauen wo man hinlaufen muss, um eine Gruppe Gegner oder Mob des Typs "yeah ich laufe in deine Menschengroße Axt mit dem Gesicht voran" umzunieten.
In realen Pen&Paper-Runden sind das auch die Typen, die dann am Spieltisch sagen: "Weckt mich, wenn der Kampf los geht!" und anschließend den Kopf auf etwas weiches legen. Vornehmlich Kissen, Decke, Sofakante, Schulter-der-Freundin und im zweifelsfall auch dem Pizzadeckel. Das ist dann das krasse Gegenteil vom ersten Typen. Der hat gar nicht verstanden worum es beim Rollenspiel geht - flüchtet sich aber durchaus genauso oft in die virtuelle Welt.
Meiner Meinung nach, muss das Mittelmaß stimmen. Wenn das reale Leben einen herausfordert, dann muss eben erst diese Quest abgeschlossen werden - auch wenn sie langwierig und garantiert hartnäckiger ist als 10x mit der Maus zu klicken. Auch sollte man erkennen welche Welt Priorität hat - hierfür ist ein gesundes Wertesystem nötig, was zunehmenst weniger wird in der heutigen Zeit. Im übrigen ist dafür der Cortex-Teil des Gehirns zuständig indem sich Verstand und Ethik verstecken. Die Hirnaktivität der o.g. Typen würde mich durchaus mal interessieren, wenn man sie schwierigen realen Situationen aussetzt und sie nicht in eine virtuelle Welt flüchten lässt.
Erst neulich traf ich einen echten "Darth" - also so wirklich "Darth". Der spielte nicht nur die Rolle....neeeeiin! Der machte sich in SWTOR die Mühe reichlich Connections zu anderen Spielern und Gilden zu pflegen. Soweit, dass diese nahezu abrufbereit für ihn da waren. So zumindest seine Aussage. Nachdem er dann in unterschiedlichen RP-Events drei Jedi-Meister abschlachtete drängten ihn diese Leute natürlich regelrecht dazu endlich den Titel "Darth" anzulegen.Ja...nee...is klar. Ich verließ das Teamspeak, da ich mir so viel geistigen Dünnschiss und Spleenerei nicht mehr antun konnte. Wenn dem wirklich so gewesen wäre, dann würde dieser Typ doch gar kein Privat- geschweige denn Arbeitsleben mehr besitzen. Er würde viel zu sehr damit beschäftigt sein ein virtuelles Universum zu unterjochen. Und so ein Typ kommt bei uns an und bittet um RP-Hilfe? Naja. Auch beschwerte er sich darüber, dass andere, die den Titel "Darth" führen gar nicht dazu berechtigt seien, da sie überhaupt keine Macht ausüben könnten. Wer stünde denen schon bei? Die kennen doch zu wenige, die sich für sie einsetzen würde. Mal ganz ehrlich: Detail-Overkill. Das ist ein RollenSPIEL. Da spielt man eine Rolle, der man im realen Leben nicht gerecht wird - und nicht andersrum. Ich glaube der Typ spielt eher im realen Leben seine Rolle...und das richtig schlecht.
Die andere Kathegorie sind die Hit&Run-Typen oder auch Hack&Slay. Rollenspiel besteht daraus den Typen mit dem Fragezeichen über dem Kopf anzuklicken, den Text zu überspringen und zu schauen wo man hinlaufen muss, um eine Gruppe Gegner oder Mob des Typs "yeah ich laufe in deine Menschengroße Axt mit dem Gesicht voran" umzunieten.In realen Pen&Paper-Runden sind das auch die Typen, die dann am Spieltisch sagen: "Weckt mich, wenn der Kampf los geht!" und anschließend den Kopf auf etwas weiches legen. Vornehmlich Kissen, Decke, Sofakante, Schulter-der-Freundin und im zweifelsfall auch dem Pizzadeckel. Das ist dann das krasse Gegenteil vom ersten Typen. Der hat gar nicht verstanden worum es beim Rollenspiel geht - flüchtet sich aber durchaus genauso oft in die virtuelle Welt.
Meiner Meinung nach, muss das Mittelmaß stimmen. Wenn das reale Leben einen herausfordert, dann muss eben erst diese Quest abgeschlossen werden - auch wenn sie langwierig und garantiert hartnäckiger ist als 10x mit der Maus zu klicken. Auch sollte man erkennen welche Welt Priorität hat - hierfür ist ein gesundes Wertesystem nötig, was zunehmenst weniger wird in der heutigen Zeit. Im übrigen ist dafür der Cortex-Teil des Gehirns zuständig indem sich Verstand und Ethik verstecken. Die Hirnaktivität der o.g. Typen würde mich durchaus mal interessieren, wenn man sie schwierigen realen Situationen aussetzt und sie nicht in eine virtuelle Welt flüchten lässt.
Mittwoch, 2. Januar 2013
What took you so long?
...das ist eine absolut grandiose Frage! Insbesondere, weil sie immer wieder Zeitreisenden gestellt wird.
Bei allen Zeitreisenden des Doctor Who-Universums ist es ziemlich eindeutig (The Doctor + Companions, Daleks, Jack Harkness, River) - dort ist es gesetzt, dass man nicht in seiner eigenen Zeitlinie zurückreisen kann/darf, allerdings darf sie neu geschrieben werden und dann können auch dort Paradoxen auftauchen (Staffel 5 Episode 13). Dennoch war die Einschmischung recht gering, wenn man von dem Fakt ausgeht, dass dort die komplette Zeit neu geschrieben wurde.
Anders ist das bei den "Zurück in die Zukunft"-Jungs: die verändern ihre Zeit ja ständig, insbesondere in dem Ort Hill Valley um 1885, 1955, 1985 and 2015. Great Scott! Das Universum dort müsste schon mehrfach zusammgengebrochen sein, aber das erklärt sich ja Gott sei Dank durch die alternativen Realitäten.
Auf die spitze hat es ja nur John Connor geschafft, als er seinen besten Freund zu seiner Mutter geschickt hat. Kyle Reese hat also mit der Mutter seines besten Freundes geschlafen.
Alles in allem macht das ganze immer nur bis zu einem begrenzten Punkt Sinn, denn letztendlich ist Zeit nur ein wibbly-wobbly-timey-wimey-stuff.
In diesem Sinne - frohes Zeitreisen!
Bei allen Zeitreisenden des Doctor Who-Universums ist es ziemlich eindeutig (The Doctor + Companions, Daleks, Jack Harkness, River) - dort ist es gesetzt, dass man nicht in seiner eigenen Zeitlinie zurückreisen kann/darf, allerdings darf sie neu geschrieben werden und dann können auch dort Paradoxen auftauchen (Staffel 5 Episode 13). Dennoch war die Einschmischung recht gering, wenn man von dem Fakt ausgeht, dass dort die komplette Zeit neu geschrieben wurde.
Anders ist das bei den "Zurück in die Zukunft"-Jungs: die verändern ihre Zeit ja ständig, insbesondere in dem Ort Hill Valley um 1885, 1955, 1985 and 2015. Great Scott! Das Universum dort müsste schon mehrfach zusammgengebrochen sein, aber das erklärt sich ja Gott sei Dank durch die alternativen Realitäten.
Auf die spitze hat es ja nur John Connor geschafft, als er seinen besten Freund zu seiner Mutter geschickt hat. Kyle Reese hat also mit der Mutter seines besten Freundes geschlafen.
Alles in allem macht das ganze immer nur bis zu einem begrenzten Punkt Sinn, denn letztendlich ist Zeit nur ein wibbly-wobbly-timey-wimey-stuff.
In diesem Sinne - frohes Zeitreisen!
Montag, 31. Dezember 2012
Vorsätze 2013?
Was für Vorsätze könnte man so haben als Held? Als erstes viel mir ein: mehr bloggen. Ach nee...ist als Vorsatz scheiße, weil setze ich mich unter Druck und nachher kommt doch nur Müll bei rum. Belassen wir es dabei einfach auf hübsche geistige Ausdünstungen zu warten und diese dann zu Monitor zu bringen.
Abnehmen - ja ich bin dran. Zwar seit 3 Jahren, aber ich bin dran. Habe im ersten Jahr 17 Kilo verloren und halte es seitdem. Holla. Für mich persönlich wären jetzt noch so 5 Kilo exklusiv am Bauch weniger schön, aber dann könnte ich mich vor Fans ja gar nicht mehr retten.
Mehr Heldentaten! Sowieso.
Erfolgreicher sein! Nachdem das Jahr 2012 nun wirklich klasse lief und ich alle Ziele darin mit bravour bestanden habe soll es bitte 2013 auch weiter so gehen. Ich werde also weiter ranklotzen und effizient und qualitativ hochwertig weiter machen. Irgendwie habe ich dazu den Dreh mittlerweile raus denke ich.
Mehr bloggen! - Hatten wir schon.
Mehr Geld verdienen! Schienen sind gelegt, jetzt muss nur noch die Lock drauf und endlich losfahren. Planungphase läuft ja immerhin schon seit 3 Monaten. Klingt mysteriös ist aber so. Geht natürlich um die wahre Identität des Helden, weswegen hier nicht mehr veraten wird.
Wird der Held seinen Vorsätzen gerecht werden?
Wird er die Menschheit retten oder ins Chaos stürzen?
Bekommt die Heldin auch noch was ab?
All das erfahrt ihr in den nächsten Episoden!
Abnehmen - ja ich bin dran. Zwar seit 3 Jahren, aber ich bin dran. Habe im ersten Jahr 17 Kilo verloren und halte es seitdem. Holla. Für mich persönlich wären jetzt noch so 5 Kilo exklusiv am Bauch weniger schön, aber dann könnte ich mich vor Fans ja gar nicht mehr retten.
Mehr Heldentaten! Sowieso.
Erfolgreicher sein! Nachdem das Jahr 2012 nun wirklich klasse lief und ich alle Ziele darin mit bravour bestanden habe soll es bitte 2013 auch weiter so gehen. Ich werde also weiter ranklotzen und effizient und qualitativ hochwertig weiter machen. Irgendwie habe ich dazu den Dreh mittlerweile raus denke ich.
Mehr bloggen! - Hatten wir schon.
Mehr Geld verdienen! Schienen sind gelegt, jetzt muss nur noch die Lock drauf und endlich losfahren. Planungphase läuft ja immerhin schon seit 3 Monaten. Klingt mysteriös ist aber so. Geht natürlich um die wahre Identität des Helden, weswegen hier nicht mehr veraten wird.
Wird der Held seinen Vorsätzen gerecht werden?
Wird er die Menschheit retten oder ins Chaos stürzen?
Bekommt die Heldin auch noch was ab?
All das erfahrt ihr in den nächsten Episoden!
Freitag, 14. Dezember 2012
Ich möchte, dass Sie dieses Gespräch jetzt beenden
Ich habe derzeit einen schwierigen Kunden. Die Aufgabe an sich ist kniffelig, aber nicht zu sehr. Derjenige der die Aufgabe gelöst haben möchte aber um so mehr.
Immer wieder ändert sich seine Anforderung nur ein Stück weit, welches meine Vorgehensweise aber immer wieder ändern lässt.
So drehen wir in diesem Projekt einen Probelauf nach dem anderen, bis er glücklich ist.
Neulich schrieb er in einer Mail in der ich ebenfalls als Empfänger eingetragen war: "Herr Held wird in Zukunft über Änderungen im Voraus informieren.". Klar werde ich das, aber wenn man schon mit mir mailt braucht man mich nicht in dritter Person ansprechen. Das ist herabwürdigend.
Heute haben wir ein recht erfolgreiches Ergebnis vorgestellt und ich schrieb recht euphorisch davon. Der Kunde meint ein "gutes Ergebnis" wäre es erst, wenn der Kunde glücklich ist. Mein gutes Ergebnis war fachlich dokumentiert und sachlich formuliert worden. Seines leider gar nichts von beidem.
Ich informierte den Projektleiter, da andere Kollegen schonmal das Problem hatten und er selbst den Kunden schonmal darauf angesprochen hat, dass wir Schwierigkeiten haben mit seiner Art. Diesmal wollte ich es selbst tun, denn wenn ich das weiter in mich hereinfresse explodiere ich bei diesem Menschen demnächst. Soweit kann ich das auch ganz gut und sachlich kommunizieren, also hatte ich auch keine Sorge davor den Kunden auf etwas zwischenmenschliches anzusprechen. Immerhin geht es zwischen dem Kunden und "uns" als Firma um eine anstehende jahre- vielleicht jahrzentelange Partnerschaft.
Auf das Thema reagierte er jedoch überraschend Aggresiv. Die fachliche Argumentation hatte bei ihm überhaupt keinen Bestand in dem Gespräch. Ich bat ihn darum sich in der zukünftigen Kommunikation doch bitte auf sachliche und fachliche Inhalte zu beschränken. Auch ich werde mich an diese Maßgabe halten und sämtlichen emotionalen Ausdrücke unterbinden. Er antwortete mit den Worten (Zitat): "Herr [Held], sie verschwenden meine Arbeitszeit! Ich möchte, dass Sie dieses Gespräch jetzt beenden.".
Ich war tatsächlich etwas perplex. Zum einen verschwende ich seine Arbeitszeit, weil ich ein Projekt für ihn realisiere (okay er zahlt dafür) und dieses unter einem freundlichen Umgangston mit ihm führen möchte? Nunja. Was mich dann aber gewundert hat war seine Wortwahl: "Ich möchte, dass Sie dieses Gespräch jetzt beenden.". Mal gegen gelesen bedeutet es, dass er es nicht beenden möchte, aber ein Ende herbeiführen möchte. Da ich ihm die Arbeitszeit verschwende tat ich ihm indirekt diesen nicht-Gefallen und beendete das Gespräch. Nebenher distanziert er sich mit dem Wort "dieses" sehr deutlich von dem aktuellen Gespräch und klang angewidert.
Wenn sein Unterbewusstsein mir mitteilt, dass es diesen Konflikt eigentlich doch lösen möchte, er sich aber nicht bewusst damit auseinander setzen kann, dann scheint er mit sich so im unreinen zu sein, dass ich jetzt nicht den Psychiater für ihn spielen muss.
Ich kann auch anders und ich bin sehr gespannt wie sich dieses Projekt noch entwickelt.
Immer wieder ändert sich seine Anforderung nur ein Stück weit, welches meine Vorgehensweise aber immer wieder ändern lässt.
So drehen wir in diesem Projekt einen Probelauf nach dem anderen, bis er glücklich ist.
Neulich schrieb er in einer Mail in der ich ebenfalls als Empfänger eingetragen war: "Herr Held wird in Zukunft über Änderungen im Voraus informieren.". Klar werde ich das, aber wenn man schon mit mir mailt braucht man mich nicht in dritter Person ansprechen. Das ist herabwürdigend.
Heute haben wir ein recht erfolgreiches Ergebnis vorgestellt und ich schrieb recht euphorisch davon. Der Kunde meint ein "gutes Ergebnis" wäre es erst, wenn der Kunde glücklich ist. Mein gutes Ergebnis war fachlich dokumentiert und sachlich formuliert worden. Seines leider gar nichts von beidem.
Ich informierte den Projektleiter, da andere Kollegen schonmal das Problem hatten und er selbst den Kunden schonmal darauf angesprochen hat, dass wir Schwierigkeiten haben mit seiner Art. Diesmal wollte ich es selbst tun, denn wenn ich das weiter in mich hereinfresse explodiere ich bei diesem Menschen demnächst. Soweit kann ich das auch ganz gut und sachlich kommunizieren, also hatte ich auch keine Sorge davor den Kunden auf etwas zwischenmenschliches anzusprechen. Immerhin geht es zwischen dem Kunden und "uns" als Firma um eine anstehende jahre- vielleicht jahrzentelange Partnerschaft.
Auf das Thema reagierte er jedoch überraschend Aggresiv. Die fachliche Argumentation hatte bei ihm überhaupt keinen Bestand in dem Gespräch. Ich bat ihn darum sich in der zukünftigen Kommunikation doch bitte auf sachliche und fachliche Inhalte zu beschränken. Auch ich werde mich an diese Maßgabe halten und sämtlichen emotionalen Ausdrücke unterbinden. Er antwortete mit den Worten (Zitat): "Herr [Held], sie verschwenden meine Arbeitszeit! Ich möchte, dass Sie dieses Gespräch jetzt beenden.".
Ich war tatsächlich etwas perplex. Zum einen verschwende ich seine Arbeitszeit, weil ich ein Projekt für ihn realisiere (okay er zahlt dafür) und dieses unter einem freundlichen Umgangston mit ihm führen möchte? Nunja. Was mich dann aber gewundert hat war seine Wortwahl: "Ich möchte, dass Sie dieses Gespräch jetzt beenden.". Mal gegen gelesen bedeutet es, dass er es nicht beenden möchte, aber ein Ende herbeiführen möchte. Da ich ihm die Arbeitszeit verschwende tat ich ihm indirekt diesen nicht-Gefallen und beendete das Gespräch. Nebenher distanziert er sich mit dem Wort "dieses" sehr deutlich von dem aktuellen Gespräch und klang angewidert.
Wenn sein Unterbewusstsein mir mitteilt, dass es diesen Konflikt eigentlich doch lösen möchte, er sich aber nicht bewusst damit auseinander setzen kann, dann scheint er mit sich so im unreinen zu sein, dass ich jetzt nicht den Psychiater für ihn spielen muss.
Ich kann auch anders und ich bin sehr gespannt wie sich dieses Projekt noch entwickelt.
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